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2014/05/13

16:16

"All I want is and all I need is to find somebody like you."
Es dauert nicht mehr lange, dann kommt die Decke auf mich herunter und zerdrückt mich zu einem Haufen Matsch.
Ein Blick zu lang in den Spiegel, ein Gedanke zu viel daran, was ich heute mal wieder für einen Mist von mir gegeben habe.
Eine weitere SMS mit dem Inhalt "Hast du Zeit?" oder "Können wir reden?", die unbeantwortet bleibt.
Eine weitere versteckte Nachricht zwischen meinen "Alles okay" und ":D" und ":)", die niemand zu verstehen tut.
Mal wieder eine zu hohe Erwartungshaltung, dass es jemanden auffällt, wie es in mir aussieht, ohne mich zu öffnen.
Ein einziges zu sagen getrautes "bitte bleib", welches ignoriert wird.

2014/05/11

Wir haben uns auf den Weg verloren.

"Da, wo du bist, ist dort die Sonne schon untergangen? Hat sich der Himmel schon rosarot gefärbt? Kannst du die Sterne schon funkeln sehen? Dort wo du bist, denkst du da an mich oder schläfst du schon?"
Vielleicht ist es gut, dass er weg ist. Dass ich nicht mehr darauf hoffen muss ihn irgendwo zu treffen, weil er so viele Kilometer weg ist, sodass ich aufgehört habe zu zählen. Er kann mir jetzt nur noch in meinen Träumen begegnen, was er diese Nacht auch wieder mal gemacht hat. Ist das die Art, wie mein Kopf versucht damit umzugehen? Die Situationen, die wir erlebt haben oder die sich in meinen Kopf hineingesponnen haben, in meinen Träumen zu wiederspiegeln, gemischt mit meinen alltäglichen Gedanken?
Er ist weg. Es ist besser so.
So kann er mich nicht mehr irre machen, mit dem was er tut oder eben nicht tut. Mit dem wen er liebt und wen nicht, nämlich mich.

2014/04/20

Roter Faden.

"In der Luft ein elektrisches Knistern, ich fühle, wie meine Nerven pulsieren. All' den Frust, all' die Hektik vergisst man, wenn sich unsere Hände berühren. Um uns blitzen und tanzen die Lichter, Gläser klirren, der Boden vibriert."
Melancholie. Da ist sie wieder. 
Musik, Dunkelheit und Einsamkeit.
Genieße sie und lasse mich von ihr erlegen.
Nirgendswo noch ein Licht, noch Hoffnung. Nur das Leuchten des Laptops.
Stille, bis auf meine Gedanken, die so laut wie es nur geht an den Wänden wiederhallen. Mich einengen.
Bis auf Musik, die versucht mein Herz zu heilen. Bis auf Musik, die versucht mein Herz zusammenzuhalten, während es immer mehr zerreißt und auseinander bricht.
"Ich sehe unsere Namen im Abspann. Ich schreibe Abschiedszeilen auf Papier."
Diese Unwissenheit macht mich krank. Gekreuzt mit Hoffnung, die ich auf jeden fall irgendwann verlier'. Und mit ihr dich.

2014/04/06

Shut up.

Pure Angst.
Nun ist sie wieder da.
Erschlägt mich.
Die Angst, alles zu verlieren, was da ist und gleichzeitig nie da war.
Egal, wie gut mein Tag war, kommt sie wieder.
Erdrückt mich.
Nun sitze ich hier, kann kaum noch atmen, will den tränen freien lauf lassen, aber etwas in mir drin drückt auf mich. Ich möchte schreien, aber es geht nicht. Ich möchte alles raus lassen, doch es bleibt in mir drinnen und verschließt sich. Es schlägt auf meinen Magen und ich möchte kotzen. Alle schwarzen Gedanken, alle Emotionen und Gefühle, die mich quälen, aus mir heraus.
Mit ihr die Angst.
Aber sie bleibt.
Bereitet mir schlaflose Nächte. Lässt mich nicht den Schlaf als Erlösung von all den Gedanken sehen, sondern als Qual, wo sich die Gedanken verdoppeln und verdreifachen und mit ihnen der Schmerz.
Schlafstörung.
Schlaf-zer-stört.
Angst, das die Erlösung niemals mehr kommt.
Ablenkung und Alkohol.
Das wär jetzt gut.

Es macht mich irre, dich so weit weg zu sehen und nicht bei mir.
Der Gedanke, dass du niemals mir gehören wirst. Und ich niemals dir.

2014/03/14

Holes.

Ich will nur raus hier. Aus diesem tiefen, dunklen, unendlichen Loch.
In das ich mich selbst verfrachtet habe.
Ich möchte endlich mal wieder die Sonne sehen und sie genießen können.
Spaß haben, mein Leben leben.
Mich nicht mit den Stimmen in meinem Kopf rumplagen müssen, die mir leise zuflüstern, dass ich für nichts zu gebrauchen bin oder dass ist ein Versager bin.
Ich will mich dagegen wehren können.
Schreien. Kämpfen. Ihnen klar machen, dass sie nicht recht haben.
Dass sie nicht das Recht dazu haben, mich kaputt zu machen.
Aber anstatt das zu tun, lass ich mich nur weiter runterdrücken.
Lasse mich fallen und stehe nicht wieder auf.
Versinke. Lasse die schwarze Wolke über mich ziehen ohne überhaupt zu versuchen, diese wegzuscheuchen oder pusten.
Ich bin schwach. Auch das sagen mir die Stimmen.
Aber ich weiß, ich bin stark.
Ich bin stark, weil ich es schaffe mich jeden Tag aufs neue in die Schule zu schleppen.
Ich bin stark, weil ich es schaffe nicht in Tränen auszubrechen.
Ich bin stark, weil ich es schaffe so zu tun, als ob nichts wär, um den anderen keine Sorgen zu bereiten.
Ich bin stark, weil ich weiter machen und so gut wie möglich versuche alles zu schaffen.
Auch wenn ich trotzdem zusammen breche.
Auch wenn ich mich verloren fühle.
Ich bin stark und werde es auch immer sein.
Und hoffentlich, wird die schwarze Wolke bald wieder fortgeweht.

2014/03/04

Wann sind wir vorbei?

Verwirrtheit.
Alles.
Ich kann einfach keinen klaren Gedanken mehr fassen.
Mein Puls kontinuierlich auf 180.
Überzuckert. So fühle ich mich.
Keinen Appetit oder Hunger.
Drang nach Süßem.
Blockaden in mir selbst.
Ohne Musik geht nichts mehr.
Manchmal tut glücklich sein, so sehr weh.
In der Ferne bist du.
Ich kann nicht mehr.
Stress.
Tränen. Ein dicker Kloß im Hals.
Bloß nicht schwach werden.
Nicht denken.
An keinen.
Herz aus.
Lesen und immer weiter lesen.
Aber es tut so weh.
Wann ist das endlich alles vorbei?
Wann sind wir vorbei?

2014/02/26

Ich find' die Worte nicht.

Jemanden lieben. Gefühle für einander haben. Verliebt sein. 
Für mich sind das alles unterschiedliche Dinge, die man aber meisten seinen Zustand zuordnen kann. Nur weil man verliebt ist, muss man nicht gleich von Liebe sprechen und wenn man Gefühle für jemanden hat, auch nicht.

Doch ich weiß gerade nicht, wie es mir geht. Gerade passiert so viel, mein Kopf besteht nur noch aus Wackelpudding und in meinem Bauch rumorts, als ob ein Schwarm Kolibris sich dort eingenistet hätte. Ich bringe nur noch totalen Quatsch aus meinen Mund hervor und so was wie Konzentration existiert bei mir nicht mehr.

Ich glaube, ich habe mich in ihn verliebt.
Dieser Einfall schlägt bei mir ein, wie eine Bombe.
Plötzlich dieses Kribbeln im Bauch, wenn ich an ihn denke.
Wie können Menschen das schön finden?
Mir schießen Tränen in die Augen und ich muss mich verdammt noch mal zusammen reißen, nicht schwach zu werden.
Die ganze Zeit diese Gefühl der Bedrängnis.
Dieser innere Konflikt.
"Das geht nicht."
"Das darfst du einfach nicht."
Irgendwie hatte ich schon geahnt, dass das passiert.
Aber es hat mich verdammt noch mal aus der Bahn geworfen.

Gefühle sind scheiße.
Ich will das nicht.

(Ich hab dich lieb.)