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2015/06/14

Es geht mir gut.

Das ist mal wieder nur ein Post, der davon handelt, dass ich glaube irgendwo angekommen zu sein. Oder das jetzt alles besser wird.

Ich merke gerade, wie es mir langsam wieder besser geht. Dieses „Hoch“ ist gerade mal zwei Tage alt, aber ich merke einfach, dass ich vieles besser hinbekomme, als in den letzten vier Wochen. Vier Wochen. Was ist das schon für eine Zeit. Verdammt wenig eigentlich, aber für mich war es einfach verdammt schwierig. Um so schöner ist es, zu bemerken, dass es langsam wieder bergauf geht. Ich stolpere immer noch ein bisschen rum, aber ich merke, dass ich schaffe oben zu bleiben. Das liegt sehr an den letzten beiden Tagen. Ich war einfach mal weniger im Internet und habe viel Zeit mit lieben Menschen verbracht, war auf einem Konzert und habe das sogar genossen.

Was ihn betrifft geht es bergab und bergauf. Ich bin einfach ein wenig verletzt, dass er mich nicht an seinem Leben teilhaben lässt und sie hingegen schon. Ich darf ihn einfach nicht zu meinem Lebensmittelpunkt machen. Ich sollte nicht, bei allem, was ich mache daran denken, was er dazu sagen würde usw. Ich sollte mich auf mich selbst und meine Ziele konzentrieren.

Es ist einfach so verdammt anstrengend, dass ich mir dauernd darüber Gedanken machen muss, wie ich rüber komme, was wer von mir hält und das ich nie diejenige bin, die etwas mehr gemocht wird.

2015/06/08

Umschwung.


(Eigentlich nicht mein Musikgeschmack, aber ich habe einen ziemlichen Ohrwurm von diesem Lied.)

Ein wenig bereue ich ja schon immer, mich nicht immer sofort an meinen Laptop zu setzten, wenn ich beschließe etwas aufzuschreiben. Irgendwie bin ich nicht mehr ganz drinn.

Heute. Ich will einfach darüber schreiben, wie dieser Tag war, weil er mir gute Laune bereitet hat.
Eigentlich fing er ziemlich scheiße an. Mir ging es körperlich ziemlich beschissen, was teilweise an dem Wetterumschwung lag. Irgendwie war ich heute einfach nicht ganz bei mir und habe mich auch nicht so richtig wohl gefühlt. Er war nicht so schlimm wie gestern, mir ging es psychisch eigentlich ganz okay, aber ich war einfach Neben der Spur. Komischerweise war der Gedanke ihn nach 1 1/2 Wochen wieder zu sehen (Wir haben uns in letzter Zeit viel zu oft gesehen, fast zwei mal die Woche, deswegen war das mal ein etwas "längerer" Zeitraum.) kaum groß in meinem Kopf, wie sonst immer. Die letzten Wochen bin ich fast immer durch gedreht und hab mich im nachhinein ihm gegenüber richtig unsicher und dumm verhalten. Und heute war das nicht der Fall. Vielleicht einfach weil eine kleine Sache anders war und vielleicht auch, weil ich das Gefühl habe wieder einen Draht zu ihr zu finden. Ich verstehe es selber gerade nicht, wie ich es heute geschafft habe so ruhig zu bleiben, wenn ich daran denke, wie ich die letzten Monate wegen den Gedanken an ihn durch gedreht bin. Ich war heute einfach selbstsicherer und habe mir vorgenommen meine Gefühle zurück zu schrauben und mich normal zu verhalten. Das nehme ich mir jedes mal vor, doch leider bin ich sonst so weit entfernt davon. Ich habe mich nicht richtig richtig wohl gefühlt und der Hintergrundgedanke, dass ich nie so gut klarkommen werde wie sie mit ihm ist immer noch präsent, aber es ging einfach. Vielleicht auch, weil wir kaum Möglichkeit hatten miteinander zu reden. Irgendwie ist das auch mal entspannt. Auf meinem Nachhause weg, habe ich bemerkt, wie sich die Schwarzen Wolken über mir, die seit Wochen da hingen, sich weitgehens aus dem Staub gemacht haben. Und das war einfach ein tolles Gefühl. Ja, ich liege gerade hier und ich habe gute Laune und ja, es ist auch überraschend für mich, ich bin nicht unzufrieden mit meinem Äusseren. Es ist einfach so merkwürdig, ich kann mich nur wiederholen. Ich habe das Gefühl, dass dadurch ich meine Gefühle für ihn ein wenig mehr im Griff habe, mein Leben wieder mehr auf den richtigen Schienen fährt. Zumindestens waren die letzten Stunden dieses Tages sehr viel strukturierter und mit positiven Gedanken übersäht, als in den letzten Wochen und Monaten. Ich hoffe, ich kann endlich akzeptieren, dass ich kein wichtiger Teil in seinem Leben bin, aber schon eine Person, die er ein wenig gern hat. Ich hoffe, diese Phase bleibt einfach mal ein bisschen. Das könnte ich gut gebrauchen.

2015/05/09

Wasser ist nass.

Ich bin immer noch ein wenig geschockt. Heute ist so verdammt viel passiert. So viel, dass ich es nicht in Worte fassen kann.
Aber ich habe durch das, was heute passiert ist, eine Erkenntnis erlangt.
Ich habe verstanden, was das alles mit ihm soll und wohin mich das bringt: Nämlich nirgendwohin.

Ich war heute morgen schon sehr neben der Spur und hatte nicht besonders viel Lust darauf ihn wieder zu sehen. Irgendwie ging alles erst mal und es war gut so wie es ist.
Doch dann kam dieser Moment, den ich nicht näher beschreiben möchte, in dem ich einfach nur voller Angst war. Angst um ihn, aber nicht nur. Es war mir egal, was mir passiert ist. Es war mir egal, wie kalt mir war, ich habe nur noch daran gedacht, dass ich sofort in retten würde, wenn etwas weiteres passieren würde.
Ich habe ihn die ganze Zeit beobachtet, obwohl es wichtigeres gab und einfach nur gehofft, dass das alles gut geht. Ich habe ihm seine verzweiflung angesehen, seine Wut und auch die Sorge.
Ich kann nicht erklären, was ich verstanden habe, aber ich habe es verstanden.
Meine Gefühle für ihn. Was ich für ihn bin. Und wie viel Wert die Beziehung der beiden ist und wie gut sie zueinander passen.
Mein Blick huschte auch immer wieder dahin, wo sie bevor das alles passiert war, gesessen hatte.
Und dann sah ich sie und ihr Gesicht voller Sorge. Ich musste immer wieder daran denken, wie schlimm es für sie gewesen sein musste, ihn so zu sehen und nicht helfen zu können. Und das habe ich ihr auch gesagt.

Ich hab's einfach kapiert. Ich sollte mich nicht von meinen Gefühlen leiten lassen. Egal, wie dumm und zerstörerisch im endeffekt es klingt, es ist das, was für alle besser ist. Auch für mich.
Außerdem habe ich es aufgeben mich "dazwischen zu drängen". Dafür habe ich sie heute zu gut kennen gelernt und auch mögen. Sie ist ein verdammt netter Mensch.

Trotzdem hat es mir gefallen, so oft seine Nähe heute gespürt zu haben. Häufiger als sonst.
Doch es hat auch weh getan. Ihn und seine schlechte Laune.

Ich weiß, dass meine Gefühle, die zwar schon abgeschwächt sind, nicht so schnell verschwinden werden, wenn überhaupt. Ich weiß, dass ich weiterhin Angst vor zu vielen Dingen haben werde und auch Angst um ihn.
Aber ich glaube gerade fest daran, dass alles wirklich besser wird.
Und ich hoffentlich weiterhin sowas wie eine kleine Schwester für ihn bleibe.

2015/04/20

"Schön ist das, was wir mit Liebe betrachten."

Ich habe auch manchmal gute Tage. So wie heute. Bloß leider teile ich die nicht so oft hier.
Deswegen mache ich das jetzt.

Es ist witzig wie nah bei mir Verzweiflung und Glücksgefühle bei einander liegen.
Heute war ein guter Tag.
Fast die selbe Situation, wie am Freitag, aber ohne die schlechte Laune, sondern mit mehr grinsen auf dem Gesicht, besserer Laune und auch mehr kribbeln im Bauch.

Ich würde mich selber nerven, wenn ich in diesem Moment nicht so glücklich wäre.
Meien Gefühle für ihn sind mir plötzlich wieder präsent. Ich verstehe es selber nicht.
Die letzten Wochen habe ich endlich realisiert, dass er einfach scheiße ist und habe meine Gefühle dann darauf geschoben, dass ich Aufmerksamkeit von ihm bekomme.
Doch heute war alles anders.
Ich bin mit dem Gedanken zu unserem "Treffen" gegangen, dass ich doch locker mit ihm umgehen kann, ohne jegliche Gefühle.
Doch gerade in solchen Momenten, in denen ich beschließe keine Gefühle zu zulassen und sich ergibt, dass es alles einfacher macht, kommen diese mit so einer Wucht wieder.
Vielleicht liegt es daran, dass es mir so gut geht nach den mehreren Stunden, die wir miteinander verbracht haben, dass er ziemlich gute Laune hatte, wir viel gelacht haben und es einfach schön war.
Und das ich ihm nach diesen Tag in meine Armen schließen konnte. Ich finde gerade keine richtigen Worte dafür. Eigentlich möchte ich dieses Glücksgefühl nur noch in mir verschließen, damit es immer bleibt und ich nicht von dem miesgrämigen Alltag spätestens Morgen früh eingeholt werde.

Ich kann so sein, wie ich möchte.


2015/03/30

"Trag dieses Lächeln bei dir, wenn du gehst, denn ich mag es sehr."

Und manchmal ist es ganz gut, dass es anders kommt, als du denkst. Anders als das, wovor du Angst hast.

Heute ist dieses manchmal.

Ich bin zufrieden und glücklich.

2015/03/05

Auch an Tagen voller Regen, kann die Sonne scheinen.



Als ich gestern Abend schlafen gegangen und heute morgen aufgewacht bin, hab ich das gleiche gedacht: Bloß nicht zur Schule.
Der Tag hat mich gestern einfach zu sehr runter gemacht, mir Ängste gegeben, die ich davor noch nicht hatte und mich mal wieder zweifeln lassen.
Als ich heute morgen zur Bushaltestelle gelaufen bin, habe ich daran gedacht, wie sehr ich gerne diesen Herausforderungen und Ängsten entgehen würde, die mit den Stunden heute kommen würden.

Ich habe heute viel geweint. Aber nicht aus Trauer, sondern einfach, weil ich mich nicht mehr tod-lachen kann ohne zu weinen.
Ich bin gerade eben nach hause gekommen und hab getanzt. Und meine gute Laune hält immer noch an.

Es gibt einfach Menschen, mit denen kann man sich immer (gerne im auch im Matheunterricht) über die dümmsten Dinge todlachen und dabei von allen blöd belächelt und von dem Lehrer ermahnt werden.

Doch das ist es mir Wert und diese Menschen sind gold wert.

Und ich weiß, dass ich diese Post bald, wenn ich mal wieder deprimiert und traurig bin, vergessen werde und auch dieses Gefühl, was ich gerade bei diesem Song habe. Vielleicht auch schon heute Abend. Aber wenn ich wenigstens ein wenig mehr kapiere, Stück für Stück, wie ich Glück in mein Leben bringen kann und wie schnell meine Ängste verschwinden können, dann kann alles nur besser werden.

2014/12/19

Please, life slow down. I like you in this moment.



Angetrunkene/Betrunkene Post sind immer noch die besten.
Es ist 14:09 und ich bin angetrunken.
Beste Bilanz.
Aber was soll man auch anderes machen an Zeugnistagen?
Meine besten Freundinnen und ich haben heute einfach mitten in der Eingangshalle unserer Schule 'ne Sektflasche aufgemacht. Geiles Image jetzt sicher.
Doch irgendwie hat mich das nicht interessiert (vorhin schon, aber jetzt nicht mehr.)
Das Semester ist nun auch zu Ende und ich bin verdammt froh darüber.
Weihnachten kommt und das Jahr neigt sich zum Ende hin, aber irgendwie ist mir das in dem Moment komplett egal. Obwohl meine Gedanken in den letzten Wochen um nichts anderes geschwebt haben.
Doch warum sollte ich gerade in diesem Moment, daran einen Gedanken verschwenden, wie schlecht es mir gehen könne, wenn sich gerade alles so gut anfühlt.
Es ist 14:12 und ich frage mich, wo sich die halb volle Vodka-Flasche befindet.

Und ich lächel dabei.

2014/06/18

Alles, was ich will ist in deinen Armen zu liegen.


Ich bin an dem Punkt angekommen, wo ich sagen kann, es ist gut, dass sich alles ändert und sich die Erde immer weiter dreht, egal was passiert. Mir wurde nicht die Angst davor genommen, was in zwei Monaten ist und passieren wird, aber ich schaue ein wenig positiver in die Zukunft. Wer weiß, was sich für neue Türen für mich öffnen, auch wenn ich alte dafür schließen muss und doch wieder in Nostalgie schwebe. Es ist eine neue Chance, mein Leben in den Griff zu bekommen. Nicht mehr so unzufrieden damit zu sein, was ich habe und mich selber mehr glücklicher zu machen. Einen Lebensmittelpunkt finden. Das ist mein Ziel.
Es existiert immer noch die Angst in mir, vor jedem Morgen, an dem ich die Augen öffne, das Haus verlassen und ich mich von der Außenwelt präsentieren muss, aber die weitläufige Zukunftsangst ist nicht mehr ganz so präsent und ein wenig geschrumpft.
Für mich klappt gerade nichts und auch mit meinen persönlichen und schulischen Leistungen bin ich sehr unzufrieden, aber meine Tiefs sind in der letzten Zeit ausgeblieben oder ich haben mich einfach nicht mehr so sehr von ihnen runter drücken lassen. Vielleicht habe ich es auch einfach geschafft sie zu verdrängen; aus meinem Kopf zu verbannen, da gerade Dinge passieren, die mich sehr in Atem halten und mich zum weiterlaufen bewegen. Ich lerne immer ein Stückchen mehr, was ich nicht zu glauben gewagt habe, im hier und jetzt zu leben. Das zu genießen, was ich noch habe. Die Zeit zu nutzten, die mir bleibt, egal wie und nicht sauer oder traurig darüber zu sein, wenn etwas nicht so klappt, wie ich es gerne möchte.
Es ist noch mehr Zeit, als ich glaube, auch wenn diese rasend schnell vergehen wird und bis jetzt auch im schnell Flug an mir vorbei gezogen ist.
Es klingt wie ein Mantra, was ich vor mich hinsage, um mich selbst zu manipulieren, aber was ist so schlimm daran, wenn es sogar klappt? Wenn ich mir einbilde, dass alles okay, wenn nicht sogar gut ist und mir es dadurch besser geht.
Mir geht es nicht gut, aber ich nehme alles ein wenig leichter, jetzt wo alles seinen Lauf nimmt und ich ein wenig den Wind aus meinen Segeln nehmen konnte.
Resignation könnte es auch eventuell sein.

Ich sollte wirklich aufhören, alles und jeden zu analysieren und zu benennen wollen. Genau so, wie mir die Schuld immer für alles zu geben wollen und mich dafür fertig zu machen, was ich tue, was ich sage und wer ich halt bin!


Alles hat seinen Grund.
Und das ist ganz schön okay.