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2015/05/13

Falling Away in my dreams.

Was mach ich nur mit dir?
Du bist so präsent in meinem Kopf und alles dreht sich um dich.
Ich könnte über dich schreiben, so wie diesen Text, aber irgendwie würde es immer wieder auf dasselbe rauskommen.
Ich könnte Geschichten schreiben, in der unsere Geschichte vorkommt. „Unsere“ Geschichte, die ich noch erfinden müsste, weil es sie nicht gibt. Mit den ganzen Situationen, die ich mir in allen möglichen Momenten vorstelle und mich zu einem Grinsen zwingen, da es in diesen Geschichten immer ein Happy-End gibt. Nicht so wie im echten Leben.

Du und ich im Wasser. Ich habe dir gerade dein Leben gerettet. Ich klammere mich an dich und du vielleicht auch an mich. Alles um uns herum ist plötzlich egal, weil da dieses Knistern zwischen uns so Energie geladen ist. Wir schauen uns einfach nur an, bis wir beide einfach so unsere Köpfe zueinander neigen und sich unsere Lippen berühren.

Und es fühlt sich alles so falsch an, das zu schreiben. Wie ein Teenager, der Fanfiktion über seinen Crush schreiben muss, weil sie es nicht anderes schafft, ihm näher zu kommen.
Diese Geschichte ist doch anders. Oder?

Ich wünschte sie wäre das.

2015/03/02

Kerzenlicht.

Ich bin wie heißes Wachs unter seinen Fingern. Zu gedröht und benebelt von seinen Komplimenten.
Und je häufiger er mir welche macht, desto mehr vergesse ich meine Prinzipien und meine Vornehmnungen, es anders zu machen als bevor.

2015/01/28

Alte Texte.

"Ich wünschte, ich würde in deiner Erinnerung bleiben. Als das Mädchen, das anders war. Was dich irgendwie verzaubert hat. Aber ich weiß, dass es niemals so sein wird. Ich bin nichts besonderes, niemand den man im Kopf behält. Aber falls es dich interessiert, DU bist so jemand nicht für mich. Ich werde dich nicht so einfach vergessen, egal was du tust, sagst und auch fühlst. Egal, was du in mir siehst: Du bedeutest mir was." (geschrieben am 18. Juli 2013 um 01:34)

Und ich lese mir meine alten Texte durch. Schon 18 Monate ist das her. Vieles hat sich seit dem verändert, vieles ist schwieriger geworden, aber auch einiges einfacher. Doch meine Gedanken sind gleich geblieben.

2015/01/20

In erfundenen Geschichten mit erfundenen Helden seine Gefühle & Gedanken verstecken.

Leeres Weiß. Das blinken meines Laptops widert mich an. So als ob er erwarten würde, dass ich wieder einmal das imaginäre Papier mit unnötigen langen Sätzen füllen würden, die sowieso nichts besser machen würden. Überhaupt nichts. Außer meinem Vorhaben mehr zu schreiben.
Der Kontrast zu meinem dunklen Zimmer macht alles nicht besser, doch ich kann jetzt einfach nicht das Licht anmachen. Ich will mein Umfeld einfach nicht mehr wahrnehmen. Und das bekomme ich in der Dunkelheit am besten hin.

Die weiße Fläche bei Word hat mich mal wieder irre gemacht. Und irgendwie auch die umherrasenden Gedanken in meinem Kopf.

Ich weiß nicht, wie es sich anfühlt. Ich weiß, was es ist. Wie schaffen es Menschen ihre Gefühle aufs Papier zu bringen? Oder besser: Wie schaffen es andere Menschen überhaupt ihre Gefühle zu deuten und in den richtigen Kontext zu bringen?

Vielleicht ist es wieder ein mal dieses Gefühl, welches mit L beginnt.
Und vielleicht setzte ich das Wörtchen Vielleicht nur dahin, weil ich mir - richtig unvielleicht, ganz sicher bin. 

Mein Leben besteht einfach aus so vielen Vielleichts. Auch wenn in diesem Zusammenhang + meinen Gefühlen + meine Reaktionen auf ihn, ein Vielleicht ein Wort ist, welches keine Platzkarte hat.

2014/11/26

Gold.


Und dann sitzt du einen weiteren Nachmittag vor deinem Laptop ohne irgendwas geschafft zu haben. Guckst dir alte Fotos an, die als Ablenkung deiner düsteren Gedanken dienen sollten. Du siehst sie alle genau an, fühlst dich zurück versetzt. Diese ganzen Erinnerungen mit diesen tollen Leuten. Das Gelächter von damals tönt in deinen Ohren wieder. So laut wie noch nie. Du willst die Zeit zurück haben, kämpfst dafür nicht mehr im hier & jetzt leben zu müssen. Nicht mehr in dieser Realität, die trist und grau ist. Diese ganzen Fotos, die nur Bruchstücke der wahren Momente sind, aber trotzdem eine schöne Erinnerung.
Und dann willst du allen Danke sagen. Gerade genau in diesem Moment, wo du alleine Zuhause sitzt und mal wieder merkst, was für tolle Menschen dein Leben bereichern. Irgendwo in deinem Kopf schleicht die Idee herum, ein Bild auf Facebook zu stellen und einen Text darunter zu schreiben, anstatt Morgens mal aufzustehen mit dem Gedanken allen mal Danke zu sagen. All den Menschen, die dir jedes mal wieder durch den Tag helfen, dich wieder hoch ziehen, dir gut zusprechen und damit, dass sie da sind, dir dein Leben retten.

Alte Screenshots, Fotos und Videos angeguckt. Zu dem Entschluss gekommen: Früher war wirklich alles besser.

2014/08/25

Das Ende der Welt.

Hi schöner Unbekannter,

Du merkst daran, dass ich dir wieder schreibe, dass alles merkwürdig ist. Ich kann meine Gedanken einfach in keine Schublade einordnen. Ob ich positiv oder negativ denke. Alles ist nur ein großes Wirrwarr in meinem Kopf. Ich kann einfach keine klaren, eindeutigen Worte mehr fassen, zu meinem aktuellen Gefühlszustand.

Die Wand vor mir ist so leer. Letztes Jahr noch so mit vielen Erinnerungen gefüllt, leuchtet sie so weiß, wie noch nie in meinen Augen. Alles verblasst von Zeit zu Zeit. Bitte, hilf mir doch, dass ich wenigstens diese wichtigen Dinge behalten kann. Ich möchte das einfach nicht. Alles zieht so schnell vorbei.

Mal wieder bin ich kurz davor aufzugeben, bevor ich überhaupt es versucht habe. Du meintest schon so oft zu mir, dass ich zu schnell die Flinte ins Korn werfe, ich weiß, aber ich kann es einfach nicht ändern.

Zu oft habe ich die Hände Heute vor meinen Augen verschränkt, damit ich das nicht sehen muss, was ich zu sehen bekomme.

Das Leben ist einfach kein Wunschkonzert.

Das ist das, was ich an diesem heutigen Tag gelernt habe.

Bis bald,
L.

2014/08/14

stolpern.

hi, du, ich muss dir was sagen...
Ich weiß auch nicht mehr - ich wusste es eigentlich noch nie, was ich fühlen, denken und machen soll. Alles dreht sich und niemand kann das Karussell, was ich auch liebevoll als mein abwechslungsreiches Leben betitle, anhalten. Ich wünschte du könntest mir helfen, aber ich weiß, dass ich das nur selber kann, auch wenn ich es nicht so gerne, eigentlich kein Stück wahrhaben möchte. Und ja, dazu müsste ich dir erzählen, dass ich Hilfe bräuchte, aber tja...,
diesen Schritt habe ich noch nicht getan. Die Stufe scheint zu unüberwindbar, mein Korsett des schlechten Gewissens ist zu eng geschnürt um dich da auch noch rein ziehen zu können. Und zu wollen.
So schlürfe ich mal wieder Tag für Tag die Brühe aus, die ich mir mit dem Nicht-treffen einer Entscheidung, wie ich mein Leben führen möchte, eingelöffelt habe.
Doch meine Zunge ist schon längst zu verbrannt um meinen Körper noch weiter aufwärmen zu können. Und das runter zu schlucken, was mir wie ein Frosch im Hals stecken bleibt.
Das ist also mein Leben.
mhh, ziemlich beschissen oder?

2014/07/15

Und Dann Warten.

"Ich hab' den Verstand verloren.
Blinde Augen,
Taube Ohren,
Stumme Lieder,
Leere Bücher,
Pfeifen, Flaschen, Taschentuecher.
Und wir rennen um unser Leben.
Du davon und ich entgegen.
Ich würd' dich gern morgen sehen.
Wenn's das gäbe, wär das schön. "



Ich dachte immer, dass wir für das gleiche kämpfen würden.
Ich für dich und du für mich. Damit es immer weiter geht.
Wir hatten schon so viele Tiefpunkte. Tiefpunkte, in denen die Verzweiflung so groß war und trotzdem haben wir es immer wieder geschafft uns gegenseitig nach oben zu tragen. Wir sind immer wieder aufgestanden und haben die nidergetrampelt, die uns klein kriegen wollten. Gemeinsam. Wir haben so viel geschafft, so viel erschaffen und zwar gemeinsam. Willst du, dass das jetzt einfach so vorbei ist? Willst du das jetzt einfach aufgeben?

2014/05/18

Grubengräber.

Die Welt dreht sich. In Jeder Sekunde, an jedem verdammten Tag. Und zwar immer wieder und wieder.
Alles ändert sich. In jeder Sekunde könnte es passieren, dass etwas an dich herankommt, was dein Leben zerstören könnte.

Ich hab gerade keine Kraft, dass was ich denke und fühle, mit Methaphern und irgendwelchen Dingen zu umspülen und zu umschreiben.

Es ist nicht so, dass es mir wirklich besser geht als sonst.
Ich hab es auch nicht akzeptiert, mir eher darüber noch mehr Sorgen gemacht und darüber nach gedacht, was ich tue, wenn das nicht mehr aufhört, aber ich habe akzeptiert, dass ich was ändern muss, mich ändern muss, damit es mir besser geht. Das ich einfach positiver an Sachen rangehen sollte und mich über die kleinen schönen Dinge, die mir wieder fahren im Leben, freuen sollte. Nicht immer die Schwarze Wolke über mir herziehen lassen sollen, ohne was zu tun. Sie mit Musik, die mir gute Laune macht, einfach wegzupusten.

Es klappt aber einfach nicht. In einem Moment bin ich richtig glücklich. Glücklich, weil alles ist so wie es ist und es gut so ist. So wie, dass nach letztem Donnerstag endlich alles wieder im Lot war. Nichts passiert ist, worüber ich mir mehr Sorgen machen muss. Größere Sorgen.
Doch die gute Laune hielt nur bis Freitag Nachmittag an.
Am morgen hatte ich richtig gute Laune. Die Sonne hat geschienen, tolle Musik, Aussicht aufs Wochenende, wenig Schule und trotzdem ist meine Stimmung gekippt. Ich weiß nicht wieso. Es gab keinen speziellen Grund, weswegen ich plötzlich einfach schlecht drauf sein sollten. Es war ja alles okay, wenn nicht sogar gut.

Und trotzdem, hatte ich so richtig schlechte Laune.

Ich bin Zuhause angekommen und der Schmerz hat sich einfach wieder so tief in mich gebort und ich weiß nicht warum.
Der Gedanke, der immer wieder kommt.
Der Gedanke, an mein Leben. Der Gedanke, an das was ich alles habe, es aber nicht schätze.
Der Gedanke daran, was ich nicht habe und gerne möchte.
Und der Gedanke macht mich fertig.
Immer wieder aufs neue macht er mich fertig, schubst mich um, schubst mich in dieses tiefe Loch und schüttet noch Sand drauf.

Ich bin los. Zu Freunden. Weil ich dachte es hilft.
Hat es dann nicht.
Auf dem Rückweg war ich kurz davor los zu heulen. In der Öffentlichkeit. Ich besitze normalerweise viel Selbstbeherschung, doch diese war in diesem Moment fast bis zum Rest ausgeschöpft.
Und dann, schimmerte ein kleines Stück Hoffnung am Himmel, welches mich noch tiefer nach unten gebracht hatte.
Ich wollte und will immer noch alles kurz-und klein schlagen.
Es macht mich so verdammt wütend, Ich mache mich so verdammt wütend.
Ich hätte etwas tun können. Und was habe ich im endeffekt getan? Nichts!

Warum ist die Welt nur so verdammt unfair und ungerecht?
All den Menschen, die ich liebe, passieren dumme Dinge.
Und all diese dummen Dinge, die auch mich fertig machen, sind in den letzten zwei Tagen passiert.
Warum so plötzlich? Warum alles aufeinmal?
Ich hatte einen richtig guten Tag, mit vier lieben Menschen, den es am Ende des Tages aber nur mehr als dreckig ging, weil das was sie umwirft immer wieder an sie heran treten musste.
Und ich habe immer noch relativ okaye Laune.
Weil ich vorhin es geschafft hatte, die schwarze Wolke wegzupusten.
Aber was habe ich davon, wenn es mich zugleich so fertig macht, dass es all meinen Freunden so beschissen geht?

ACH WAS IST DAS NUR FÜR EINE KACKE.

2014/04/20

Roter Faden.

"In der Luft ein elektrisches Knistern, ich fühle, wie meine Nerven pulsieren. All' den Frust, all' die Hektik vergisst man, wenn sich unsere Hände berühren. Um uns blitzen und tanzen die Lichter, Gläser klirren, der Boden vibriert."
Melancholie. Da ist sie wieder. 
Musik, Dunkelheit und Einsamkeit.
Genieße sie und lasse mich von ihr erlegen.
Nirgendswo noch ein Licht, noch Hoffnung. Nur das Leuchten des Laptops.
Stille, bis auf meine Gedanken, die so laut wie es nur geht an den Wänden wiederhallen. Mich einengen.
Bis auf Musik, die versucht mein Herz zu heilen. Bis auf Musik, die versucht mein Herz zusammenzuhalten, während es immer mehr zerreißt und auseinander bricht.
"Ich sehe unsere Namen im Abspann. Ich schreibe Abschiedszeilen auf Papier."
Diese Unwissenheit macht mich krank. Gekreuzt mit Hoffnung, die ich auf jeden fall irgendwann verlier'. Und mit ihr dich.

2014/04/06

Shut up.

Pure Angst.
Nun ist sie wieder da.
Erschlägt mich.
Die Angst, alles zu verlieren, was da ist und gleichzeitig nie da war.
Egal, wie gut mein Tag war, kommt sie wieder.
Erdrückt mich.
Nun sitze ich hier, kann kaum noch atmen, will den tränen freien lauf lassen, aber etwas in mir drin drückt auf mich. Ich möchte schreien, aber es geht nicht. Ich möchte alles raus lassen, doch es bleibt in mir drinnen und verschließt sich. Es schlägt auf meinen Magen und ich möchte kotzen. Alle schwarzen Gedanken, alle Emotionen und Gefühle, die mich quälen, aus mir heraus.
Mit ihr die Angst.
Aber sie bleibt.
Bereitet mir schlaflose Nächte. Lässt mich nicht den Schlaf als Erlösung von all den Gedanken sehen, sondern als Qual, wo sich die Gedanken verdoppeln und verdreifachen und mit ihnen der Schmerz.
Schlafstörung.
Schlaf-zer-stört.
Angst, das die Erlösung niemals mehr kommt.
Ablenkung und Alkohol.
Das wär jetzt gut.

Es macht mich irre, dich so weit weg zu sehen und nicht bei mir.
Der Gedanke, dass du niemals mir gehören wirst. Und ich niemals dir.

2014/03/14

Holes.

Ich will nur raus hier. Aus diesem tiefen, dunklen, unendlichen Loch.
In das ich mich selbst verfrachtet habe.
Ich möchte endlich mal wieder die Sonne sehen und sie genießen können.
Spaß haben, mein Leben leben.
Mich nicht mit den Stimmen in meinem Kopf rumplagen müssen, die mir leise zuflüstern, dass ich für nichts zu gebrauchen bin oder dass ist ein Versager bin.
Ich will mich dagegen wehren können.
Schreien. Kämpfen. Ihnen klar machen, dass sie nicht recht haben.
Dass sie nicht das Recht dazu haben, mich kaputt zu machen.
Aber anstatt das zu tun, lass ich mich nur weiter runterdrücken.
Lasse mich fallen und stehe nicht wieder auf.
Versinke. Lasse die schwarze Wolke über mich ziehen ohne überhaupt zu versuchen, diese wegzuscheuchen oder pusten.
Ich bin schwach. Auch das sagen mir die Stimmen.
Aber ich weiß, ich bin stark.
Ich bin stark, weil ich es schaffe mich jeden Tag aufs neue in die Schule zu schleppen.
Ich bin stark, weil ich es schaffe nicht in Tränen auszubrechen.
Ich bin stark, weil ich es schaffe so zu tun, als ob nichts wär, um den anderen keine Sorgen zu bereiten.
Ich bin stark, weil ich weiter machen und so gut wie möglich versuche alles zu schaffen.
Auch wenn ich trotzdem zusammen breche.
Auch wenn ich mich verloren fühle.
Ich bin stark und werde es auch immer sein.
Und hoffentlich, wird die schwarze Wolke bald wieder fortgeweht.

2013/11/11

Warum gerade du?

Ja, genau. Warum gerade du? Warum hab ich mich gerade in dich verliebt.
Diese Frage stelle ich mir gerade. Ich schau mir Fotos von dir an und spüre den Drang dir nah zu sein, dich neben mir zu spüren, mit dir zu kuscheln, dich zu küssen; dir alles zu erzählen was mich bedrückt. Ich will endlich, dass du bei mir bist. Und dass du bleibst.

"Ich möchte jemanden zum mitnehmen, behalten und nie wieder loslassen."

Ich möchte dich. Nein. Ich will dich. Du bist mein sehnlichster Wunsch, meine geheimste Sehnsucht. Du bist das, was ich nicht bin. Du bist der, der mich zu der macht, die ich bin. Du bist unersätzlich.

Ich brauche dich nicht, ich will dich. Mit all' deinen Fehlern; Stärken und Schwächen. Mit deiner Stimme, deiner Lachfalte, die über deine Wangen huscht, wenn du lachen musst mit diesem typischen, speziellen lachen, was nur du drauf hast. Mit deinem Humor, der mich immer wieder aufhebt, weil DU mich immer aufhebst. 

"Du bist mein Anker, dass was mich auf dem Boden hält - gleichzeitig mein Rettungsring, der mich oben hält." - Prinz Pi

Ich will dich. Wie keinen je zuvor. Ich will mich in dir und deinen Augen verlieren. Mit dir die Welt vergessen. Ich will deinen Herzschlag spüren, so wie meinen. Ich möchte dich entdecken, jeden Tag neu; dich küssen, jedesmal als ob es das letzte Mal wäre und doch wieder das erste mal. Ich will, dass du glücklich bist. Dein Glück, ist mein Glück. Ich will deine Seele kennen und wie es in dir drinnen aussieht. Ich will dich. So wie du bist.

2013/04/30

Schatten einer Fassade

Ich will niemanden mehr sehen, nichts mehr hören müssen, außer Musik und nichts mehr fühlen. Dann wär's perfekt. Einfach mich irgendwo verschanzen, dem prasselnden Regen zusehen, der unaufhörlich auf die Fensterscheibe und das dichte grüner Blätterdach schlägt. Die Zeit Zeit sein lassen. Mit duzend guten Büchern, viel Tee und noch mehr Schokolade auf einer Hängematte einkuscheln.
Ich will mir über nichts und niemanden mehr Gedanken  machen müssen. Ich möchte einfach nur eine leere Hülle sein, ohne ein Herz, dass Schmerzen fühlen kann und ohne Seele, die mich dauernd daran erinnern, was ich alles falsch mache. Und vor allem ohne diese Stimme, die dauernd "du bist nichts wert, du darfst nicht glücklich sein; nie wird dich jemand lieben geschweige mögen" flüstert und mich daran denken lässt, dass ich mich selber hassen sollte.