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2015/10/08

Es tut weh.

Es tut weh.

Es tut weh, dass wir uns so begegnen, als ob nichts gewesen wäre. Als ob die vielen Stunden in deinem Bett, die vielen Küssen nie passiert wären.
Es tut weh, dass wir uns nicht mehr mit eindeutigen Blicken angucken, weil nur wir beide von uns wissen.
Es tut weh, dass ich nie die Möglichkeit bekommen habe dir nach diesem Sommer so viel zu erzählen, so viel ehrliches.
Es tut weh, dass du von deinen Vorsätzen abgekommen bist mich besser kennen lernen zu wollen.
Es tut weh, dass du dich so verhältst, als ob ich ein nerviger Fehler gewesen wäre, den du einfach nicht los wirst.
Es tut weh, dass ich nicht die gleichen Reaktionen bei dir auslöse, wie du bei mir.
Es tut weh, dass du mir nichts mehr schreibst und mich nicht mehr an deinem Leben teilhaben lässt.
Es tut weh, dass nichts mehr so ist, wie es mal war zwischen uns. Und ich verliere immer mehr die Hoffnung, dass wir das irgendwie wieder hin gebogen bekommen.

2015/10/04

Cry rivers and oceans, build a bridge, get over it.

"I'll cry rivers and oceans till I get over it."

Ich weiß, dass ich irgendwann über ihn hinweg sein werde. Ich weiß, dass er mich irgendwann vielleicht nicht mehr interessiert oder einfach in meinem Leben keine trifftige Rolle mehr spielt. Ich weiß, dass ich ihm irgendwann ins Gesicht sehen kann und zufrieden mit der Situation sein werde. Ich weiß, dass es irgendwann nicht mehr weh tun wird, dass aus uns einfach nichts wird und dass SIE und Er ein gutes Paar abgeben. Ich weiß, dass ich darüber hinweg kommen werde. Doch, wann dieser Moment kommen wird, ist mein Problem.

Es tut einfach so verdammt weh. Ich kann mit diesem Schmerz nicht mehr umgehen. Es tut weh, wenn ich ihn sehe und wir über belangloses Zeug reden. Es tut weh, wenn ich sehen muss, dass ich einfach keinen großen Platz in seinem Leben habe. Es tut weh, dass er nicht bemerkt, wie sehr er mir weh tut. Es tut weh, dass ich nie so sein werden kann, wie ich möchte. Es tut weh, dass er so tut, als ob nie etwas zwischen uns gewesen wäre. Es tut weh, dass seine Ex-Nicht-Ex-Freundin wieder Platz in seinem Leben gefunden hat bzw. wieder höchste Priorität ist. Es tut einfach weh.

Es lähmt mich, aber gleichzeitig habe ich es endlich kapiert, dass es das war. Irgendwie. Und irgendwie auch nicht.

Das größte Problem ist eigentlich Hoffnung. Denn sie verschwindet nicht so einfach und lässt dich immer wieder entäuschen.

2015/08/08

Ich habe verstanden, dass ich keinen Platz in deinem Leben habe und eher als Platzhalter diene.

Ich hasse es, wenn ich mal wieder bemerke, wie viel besser es gewesen wäre, wenn ich mich schon gestern zum schreiben animiert hätte, weil alles dann viel frischer gewesen wäre.

Und ich weiß mal wieder nicht, wo ich anfangen soll.

Ich habe gestern mal wieder bei ihm übernachtet. Wir hatten durch meinen Urlaub uns knapp drei Wochen nicht gesehen und das war schon ein wenig merkwürdig (für mich), weil wir uns davor so oft, fast drei mal pro Woche gesehen hatten.

Ich hatte im Urlaub Zeit über alles nachzudenken. Und das habe ich fast auch nur getan. Meine Meinung hat sich zu dem allen nicht geändert. Er hat mir zwei Wochen fast durchgängig gefehlt, aber so oft war ich auch einfach sauer auf ihn, weil er sich nicht so sehr für mein Leben interessiert. Das ist nicht nur ein Gefühl, irgendwie ist es so und für mich klingt es gerade so dumm darüber zu jammern.

Vorgestern habe ich ihn dann (endlich) wieder gesehen. Es war echt ein schönes wieder sehen. Ich hatte das Gefühl, dass wir besser miteinander klar gekommen sind, als sonst, weil wir uns einfach viel zu erzählen hatten und Verlangen in der Luft lag (zumindestens von meiner Seite). Es ging relativ schnell auch zu Sache, doch es war anders als sonst bzw. die male davor. Es hat sich alles tausend mal besser angefühlt. Es war einfach so schön ihn in meiner Nähe zu haben. Wir haben nicht miteinander geschlafen, aber ich hätte es gerne getan. Und das meinte ich auch zu ihm. Doch irgendwie lagen von beiden Seiten viele Zweifel in der Luft und deswegen haben wir es nicht getan. Ein wenig bereue ich es schon, da ich das Gefühl hatte, dass es der richtige Moment gewesen wäre, auch wenn ich eigentlich denke, dass es ihn nicht gibt. Es ist echt verdammt kacke mit jemanden Sex haben zu wollen, aber noch Jungfrau zu sein. Ich mache mir halt auch einfach Gedanken darüber, dass es für mich später in ein paar Jahren komisch sein wird meine "Unschuld" an ihn verloren zu haben. Oder für ihn. Und das es, wenn wir Sex gehabt hatten, noch merkwürdiger zwischen uns werden wird, wenn wir diese Sache zwischen uns wieder beenden. Ich weiß jetzt schon, dass ich früher oder später, wenn ich ihn dann wieder sehen werde, immer an unsere Bettgeschichten denken muss.

Das tolle ist, dass wir endlich miteinander geredet haben. Bzw. er meine Fragen beantwortet hat und ich mich auch getraut habe sie ihm zu stellen. Doch im Endeffekt haben mich seine Antworten auch fertig gemacht. Wir haben über ihn und seine Ex-Freundin geredet und darüber, was da jetzt ist. Mir war von vorne rein klar, dass es nicht endgültig vorbei ist, sondern eher eine Beziehungspause. Umso schlechter habe ich mich wegen ihr gefühlt. Ich wollte ihm klar machen, dass ich "weg vom fenster" bin, wenn die beiden wieder zusammen sind, einfach weil ich mir nicht sicher war, ob er das auch weiß. Seine Antwort: "Das mit ihr ist mir auch viel wichtiger."
Es war mir von vornerein klar, dass sie bei ihm über alles steht, aber dennoch war es einfach nur verletztend das aus seinen Mund zu hören.

Zumindestens hat er mir auch gesagt, dass er das mit mir nicht nur wegen der Trennung von ihr angefangen hat.

Doch immer wieder schwebt mir im Kopf herum und tut mir sehr weh, dass ich nicht in sein Leben passe. Ich bin nicht sie und werde auch nie so sein. Ich werde nie ein großer Teil seines Lebens sein und in den letzten Wochen hat er mir sehr Geschmack darauf gemacht.

Es ist einfach so nervend auftreibend immer darüber nachzudenken, was ich nun wirklich für ihn bin und wie viel Platz er für mich in seinem Leben hat und wie viel Platz ich mir nehmen darf.

Dazu kommt, dass mir immer wieder einfällt wie unterschiedlich wir doch sind. Dass er nicht zu mir passt und nicht die Eigenschaften hat, die ich brauche und dass das für ihn andersrum auch so ist.

Trotzdem will ich das mit ihm so sehr. Es geht mir dadurch so viel besser. Ich mag ihn so sehr und ich vertraue ihm auch so sehr, dass es fast weh tut. Mir fällt es sonst schwer Menschen vertrauen zu schenken, aber bei ihm ist es mir verdammt einfach gefallen. Und deswegen tut es weh, dass wir beide nie in der Situation sein werden in dem Vertrauen alles ist.
Mir ist seit gestern klar geworden, dass mir so ein lockeres Ding/Affäre/etwas "unkompliziertes"/nichts festes einfach nicht liegt. Ich bin auch nicht für eine Beziehung geschaffen, aber ich wünschte einfach er wäre jemand auf den ich mich verlassen kann, bei dem ich mich komplett fallen lassen kann und für den ich nicht nur eine Ablenkung bin.
Er macht mich kaputt und es wird mich auch in der Zukunft auch noch mehr kaputt machen. Wenn sie wieder da ist.

Wir haben nie darüber geredet, aber meine Gefühle für ihn werden uns zu verhängnis werden.
Und das schlimmste ist, ich kann mit ihm noch nicht mal über das alles reden.

Wir sehen uns frühstens erst in einer Woche wieder und ich bin heute schon komplett durch gedreht.
Außerdem hat er mir gestern Morgen sehr das Gefühl gegeben, dass er genug von mir hat und ich zu viel Platz einnehme.

Und dann seine Worte "Ich hoffe du findest auch irgendwann den Richtigen."
Tja, scheiße, wenn ich eigentlich denke, dass der Richtige gerade neben mir liegt.

2015/07/18

"Es ist okay Fehler zu machen."

Ich kann mich nicht entscheiden. Fühlt es sich gut an? Fühlt es sich nicht gut an? Es ist total falsch, aber ist es wenigstens für mich richtig? Für ihn?

Ich schwebe gerade im nichts. Es ist toll mit ihm in einem Bett zu liegen, aber irgendwie zwischenmenschlich... Ich habe jetzt erst das Gefühl ihn besser kennen gelernt zu haben und es fühlt sich nicht gut an. Ich weiß gerade nicht, ob er schon immer so war und ich es bloß nicht bemerkt habe, weil ich so verliebt in ihn war oder ob es an der Situation liegt, in der er sich gerade befindet? Eine Trennung nach einer langjährigen Beziehung, von seiner Familie halb abgestoßen und dann auch noch Stress mit seiner besten Freundin. Ein wenig haltlos. Und total auf dem Holzweg.

Ich habe mal wieder eine Nacht bei ihm verbracht. Es hat sich gut angefühlt. Wir waren uns sehr nah. Sehr sehr nah. Es war okay, es war schön, aber vieles funktioniert noch nicht und ich habe das Gefühl das ist so, weil ich noch kaum Erfahrung habe. Mit ihm schlafen möchte ich noch nicht.

Es ist merkwürdig. Sonst war mir der Gedanke, an wen ich meine "Unschuld" verliere immer so egal, aber plötzlich, wo er da ist, von dem ich vor ein paar Wochen noch dachte, dass er der ist für mich und mit ihm würde es sich richtig anfühlen das "erste mal" für mich zu erleben; ist mir das wichtig keinen dummen Fehler zu machen, weil mich das ja das ganze Leben begleiten würde. Warum ist das "erste mal" nur so bedeutend? Ich habe einfach Angst davor in ein paar Jahren das mit ihm so sehr zu bereuen und damit auch mein erstes mal. Es ist merkwürdig. Er macht mich zu einem anderen Menschen.

Wir haben die letzten Tage viel miteinander geredet. Leider das ernstere eher über Whatsapp als persönlich. Dennoch habe ich das gefühl ihn langsam zu kennen und einschätzen zu können. Aber irgendwie ist das dumm. Ich neige immer dazu Menschen zu analysieren und zu wissen, was sie fühlen und warum. Ich neige dazu zu klammern und das will ich ihm nicht antun. Und das Problem ist noch, dass ich das Gefühl habe, noch nicht ein Teil in seinem Leben zu sein, der ihn kritisieren darf bzw. sich so in sein Leben einmischen darf. Dazu weiß ich zu wenig.

Ich weiß es einfach. Es wird nicht gut gehen. Ich bemerke immer wieder die Kleinigkeiten, warum wir früher oder später im Chaos zusammen brechen werden. Er behandelt mich anders, als er sollte und ich auch. Dazu macht mich dieses "Doppelleben" fertig. Gestern lagen wir noch bis 12 zusammen nackt im Bett und um 15 Uhr mussten wir schon wieder total auf normal tun. Ich verhalte mich dann einfach grundlegend anders und ich wollte das auch, dass er dann auf Distanz geht, aber es tut weh zu sehen, wie einfach ihm das fällt.
Ich bin echt merkwürdig.

Das wird übrigens der letzte Post für die nächsten zwei Wochen sein, da ich erst mal ihm Urlaub bin. Ohne ihn. Aber ich denke, es ist ganz gut nach den letzten Wochen, wenn wir mal auf Abstand gehen und mal darüber nachdenken, was da ist und was sein sollte. Besonders er sollte das mal.
Ich bekomme nicht nur immer wieder das Gefühl; ich weiß es eigentlich, dass ich nur sein Nähe Ersatz für seine Freundin bin. Er kann nicht einsam sein. Er braucht jemand. Und dieses "jemand" hat mich getroffen, weil gerade kein anderer da ist.
Ich bin plötzlich interessant für ihn geworden, nur aus einem Grund, und ach kacke, ich will einfach, dass er wenigstens auch sonst mich mag und davor auch mochte. Aber diese Sachen, die er zu mir gesagt hat, sprechen eine andere Sprache.
Plötzlich findet er mich alles sexy, weil ich abgenommen habe? Früher dachte er, ich wäre schüchtern. Und ja, das ist ja vielleicht die Wahrheit, aber es tut irgendwie weh. So als ob ich früher nicht gut genug gewesen wäre und nur den Umständen entsprechen es geworden wäre.


Ich weiß nicht mehr, ob ich das wirklich zwischen uns möchte. Aber ich möchte es auch nicht beenden, weil, es klingt so dumm, ich von ihm Aufmerksamkeit bekomme und auch weil ich ihn jetzt nicht alleine lassen möchte. Er ist auf dem Holzweg, verhält sich so beschissen, was ich gestern schon wieder mitansehen musste.

Ich habe verdammt Angst vor dem Ende. Weil ich dann bestimmt auch nicht zufrieden bin.

2015/07/14

Mal wieder diese Frage nach den drei Wörtern.

Scheiße, was ist dieses Gefühl? (Warum will ich immer alles benennen können?)

Drei Tage. Und sie haben sich wie ein halbes Leben angefühlt. So wie die ganzen letzten zwei Wochen, die so voll mit ihm waren.
Und ich möchte so sehr, dass in das der näheren Zukunft das auch der Fall ist. Egal, wie schwierig das noch werden wird.

Ich muss ehrlich sein. Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass es keine Liebe ist. Egal, wie stark die Sehnsucht nach ihm ist. Diese Erkenntnis ist so merkwürdig, weil mich die letzten 4 Monate darin bestärkt haben. Und jetzt, wo wir uns so nah sind, ist es einfach nur sehr starke Zuneigung. Aber ich erwarte auch nicht mehr.

Nach Freitag war in mir alles voller Sehnsucht. Egal, wie kitschig es klingt, ich wollte einfach nur noch in seinen Armen liegen. Am Freitag kam mir das, was passiert war (der Kuss), eigentlich nicht so ernst vor, aber ehe ich mich versah, habe ich mich in seiner Wohnung wieder gefunden. Das war gestern bzw. vorgestern. Es ist rückblickend so merkwürdig wie schnell das mit uns sich entwickelt hat und wie wenig falsch es sich anfühlt (Anmerkung: Als ich am Sonntag zu ihm gefahren bin hat sich das alles so unglaublich falsch angefühlt. Aber seine Nähe fühlt sich so unglaublich richtig an.)

Das Problem ist halt; es ist verdammt falsch. Für andere Menschen, die uns beide kennen kann es verdammt falsch aussehen. Und dann ist da immer noch seine Ex-Freundin, der ich einfach keinen Platz in seinem Leben verbauen möchte. Das wäre nicht fair. Und so Ernst ist es mit uns nicht. Mir ist es verdammt Ernst, aber wir wissen beide schon an diesem Punkt, dass da nie so etwas, wie eine Beziehung raus kommen würde. 

Ich habe einiges (über mich) in den letzten Tagen gelernt. Ich weiß, was es heißt Menschen zu vertrauen. Ich weiß, was es heißt, wie egal aussehen sein kann. Ich weiß, dass ich einen Grund habe mich gut zu fühlen. Ich weiß, dass ich Nähe ertragen kann und nicht immer auf Distanz gehen muss.

Leider musste ich auch lernen, dass ich dieses Verheimlichen nicht gut kann. Es ist verdammt anstrengend sich dauernd darüber Gedanken machen zu müssen, dass man niemanden begegnet und dass es einfach nicht komisch wirkt zwischen uns. An Orten, von denen wir wissen, dass uns niemand sieht, sind wir sehr vertraut und an den Orten dazwischen ist meistens immer ein Meter zwischen uns.

Ich hätte vor zwei Wochen nicht gedacht, dass ich mich schon bald in dieser Situation wieder finden würde. In einer Situation, in der wir beide es nicht aushalten nicht beieinander zu sein, obwohl wir uns gestern erst gesehen haben. Es ist so verdammt schön. Es fühlt sich alles so verdammt gut an.
Aber trotzdem ist da die Zukunft im Hinterkopf. Die mir Angst macht.

Ich hätte am liebsten "Ich liebe dich" zu ihm gesagt, weil das nah drann war wie groß meine Zuneigung für ihn ist. Auch wenn es nicht Liebe ist.

2015/07/01

Emotionales Wrack

Liebe kann man einfach nicht rational begründen. Doch ich versuche es immer wieder. Warum habe ich mich in ihn verliebt? Warum gerade er, wenn es so viele tausend andere Menschen gibt? Wie entsteht Liebe? Darf ich es überhaupt Liebe nennen?

Doch, wenn mir eins klar geworden ist dann, dass es Liebe ist. Das ist eine bescheuerte Erkenntnis. Ich würde für ihn alles tun, wirklich alles. Und das ist merkwürdig und das ist komisch. Ich verstehe das ganze einfach nicht (mehr). Wie entwickeln sich Gefühle? Wie schwächen sie sich wieder ab? Und wie kann ich mich irgendwann mal wieder in jemanden verlieben und das gleiche spüren, das ich jetzt spüre? Wie funktioniert das Leben? Ich bin emotionales Wrack. Das ist mir jetzt auch klar.

Wenn ich mich im Spiegel angucke kann ich nicht verstehen, dass mich jemand lieben könnte. Manchmal finde ich mich attraktiv und auch sexy, aber das sind immer nur kurze Momente. Dann betrachte ich mich näher, sehe meine Dellen, Mein Fett, Meine ganzen Haare und meine Nase. Und dann verstehe ich nicht wie Attraktivität entsteht und wie man mich anfassen wollen würde.
Aber dann denke ich an ihn und alles ist so sonnenklar. Sein Äußeres ist mir einfach total egal. Das ist so merkwürdig und auch wieder verwirrend. Es ist mir egal, wie seine Nase aussieht, dass er im letzten Jahr zugenommen hat und es ist mir auch egal, welche Frisur er trägt. ER ist es, der mich anmacht. Sein Charakter, Seine Art. Ich will einfach nur noch seine Hände auf meinem Körper spüren, ich will ihn anfassen. Ich will ihn einfach nur bei mir haben.

Hört das irgendwann auf? Wenn ich ihn näher kennen lerne und seien Abgründe erfahre?
Aber die wichtigste Frage ist: Höre ich irgendwann auf mir Hoffnung zu machen?


///

Ca. 4 Stunden später und mal wieder hat eine Nachricht von ihm mein Handy erreicht und mein Herz merkwürdigerweise schneller zum klopfen gebracht. Inhalt etwa: „Entspannen geht gerade echt nicht.“ 

Und was nehme ich an? Dass es wegen seine Freundin (Ex-Freundin?) istQ Er hatte mir gestern geschrieben, dass seine Freundin "kein gutes Thema sei" und seit dem habe ich mich keine einzige Minute mehr entspannt. Mehrere süße und nette Nachrichten von ihm, noch mehr Herzen und meine Hoffnung ist wieder aufgeblüht. Der Gedanke, wie gerne ich jetzt bei ihm wäre und wie scheiße ich es finde, dass er schlecht drauf ist, war das einzige, was mich noch beschäftigt hat. Und der Gedanke, wie gut es sich anfühlt von ihm gebraucht zu werden. Ich habe das Gefühl plötzlich, nach letzten Montag sehr präsent in seinem Leben zu sein, weil wir uns so gut verstanden haben und ja, er vertraut mir anscheinend wieder. Wenigstens so ein bisschen. Es ist unfair, aber das beste ist, ich habe nicht mehr das Gefühl, dass er sie mehr mag als mich.

Was ich am liebsten antworten würde:

"Ja, da haben wir etwas gemeinsam. Du sorgst nämlich auch dafür, dass ich mich nicht mehr entspannen kann, weil egal, was ich mache, ich an dich denken muss, mein Herz zu rasen anfängt, weil ich denke, dass du wieder Single bist und wenn ich mal glücklich bin, muss ich immer wieder daran denken, dass aus uns nie was wird bzw. du nichts von mir willst.

Verachtung wäre jetzt doch mal ne schöne Emotion. Nicht?

2015/06/14

Es geht mir gut.

Das ist mal wieder nur ein Post, der davon handelt, dass ich glaube irgendwo angekommen zu sein. Oder das jetzt alles besser wird.

Ich merke gerade, wie es mir langsam wieder besser geht. Dieses „Hoch“ ist gerade mal zwei Tage alt, aber ich merke einfach, dass ich vieles besser hinbekomme, als in den letzten vier Wochen. Vier Wochen. Was ist das schon für eine Zeit. Verdammt wenig eigentlich, aber für mich war es einfach verdammt schwierig. Um so schöner ist es, zu bemerken, dass es langsam wieder bergauf geht. Ich stolpere immer noch ein bisschen rum, aber ich merke, dass ich schaffe oben zu bleiben. Das liegt sehr an den letzten beiden Tagen. Ich war einfach mal weniger im Internet und habe viel Zeit mit lieben Menschen verbracht, war auf einem Konzert und habe das sogar genossen.

Was ihn betrifft geht es bergab und bergauf. Ich bin einfach ein wenig verletzt, dass er mich nicht an seinem Leben teilhaben lässt und sie hingegen schon. Ich darf ihn einfach nicht zu meinem Lebensmittelpunkt machen. Ich sollte nicht, bei allem, was ich mache daran denken, was er dazu sagen würde usw. Ich sollte mich auf mich selbst und meine Ziele konzentrieren.

Es ist einfach so verdammt anstrengend, dass ich mir dauernd darüber Gedanken machen muss, wie ich rüber komme, was wer von mir hält und das ich nie diejenige bin, die etwas mehr gemocht wird.

2015/06/10

Das Leben in einer Metapher.



Ende des letztes Jahres habe ich noch davon geschrieben, wie gerne ich auch diese Energie spüren möchte, die zwischen manchen Menschen herrscht. In meinem Hinterkopf war immer präsent, dass kein Mensch bei mir diese Gefühle auslöst, also bin ich in fiktive Geschichten eingetaucht, die diese Energie so gut beschrieben haben, um sie mir wenigstens einbilden zu können; um wenigstens daran teilhaben zu können, wie sie andere, wenn auch fiktiv und in Worten, miteinander erleben.
Und jetzt bin ich hier. Ich lese kaum noch Geschichten und Fanfiktions. Doch immer noch muss ich bei jeder Kussszene in jedem Film daran denken, wie es wäre diese Energie zu spüren und das nicht nur weil ich mich nach ihr sehne, sondern weil ich weiß, dass diese Energie da wäre, wenn ich ihn küssen würde. Weil es eine konkrete Person gibt, die einen Funken dieser Energie bei mir auslöst, wenn ich an ihn denke. Ich muss bei jeder Szene daran denken, wie es wäre seine Hände an meinen Hüften zu spüren, meine Hände in seinen Nacken legen zu können und die Luft zwischen uns knistern zu hören. Ich will das so sehr. Ich fühle mich so verdammt wohl in seiner Gegenwart, ich fühle mich endlich aufgehoben. Ich würde einfach gerne 24/7 Zeit mit ihm verbringen. Ich will ihm alles erzählen, was mich beschäftigt. Ob positiv oder negativ. Ich möchte ein Teil seines Leben sein und nicht jemand Unbedeutsames. Doch es ist einfach so, dass er mein Mittelpunkt ist, aber ich nur eine kleine Figur auf seinem Schachbrett, während sein Blick fokussiert auf die Königin, seine Freundin, bleibt. Ich bin nur ein verdammter Bauer.

Und nein, ich komme nicht klar damit.

2015/05/24

Bilder im Kopf.

Ich will nicht mehr. Ich will einfach nicht mehr, dass diese Gefühle da sind. Sie hindern mich in so viel. Auch im glücklich sein. Weil ich ihn dauernd sehe. Weil es da seinen Instagram, Whatsapp und Facebook Account gibt mit vielen Bildern von ihm und ihr.
Und weil da immer wieder dieser Schmerz und diese Hoffnungslosigkeit.

Ja, ich weiß, dass das alles irgendwann wieder vorbei sein wird, aber gerade jetzt, in diesem Moment ist es nur noch schmerzhaft.

Ich brauche Ablenkung. Sofort.

2015/05/07

Ich habe endlich Liebe verstanden. Und neue Schmerzen hinzugefügt bekommen.

Es hat noch nie so sehr weh getan. Ich kann nichts mehr machen als an ihn zu denken. Doch dabei fallen mir die tausend Fotos von ihm und ihr ein, die auf meiner Facebook-Timeline zu sehen sind.
Ich finde keine richtige Worte für diesen Schmerz. "Ist es normal, dass es so weh tut" möchte ich Menschen schreiben, aber ich lasse es. Es ist besser so.
Ich möchte nur noch schlafen und keinen einzigen (unglücklichen) Gedanken an ihn verschwenden. Nie mehr. Es ist so weit gekommen, dass mir jetzt übel ist, weil es so verdammt weh tut. Und ich habe Angst, dass das nie aufhört.

Es sind erst knapp drei Wochen vergangen seit dem ich meinen letzten vom Glückgeschwängerten Post geschrieben habe. Und trotzdem hat sich vieles geändert. Ich habe so verdammt viel an ihn gedacht. In Jeder Minute der letzten Wochen war er präsent in meinem Kopf, füllte ihn aus. Und das macht er immer noch. Ich war so glücklich, dass ich das teilen wollte, habe Menschen davon erzählt, wie gut es sich angefühlt. Und dass es mir, obwohl ich keine Chance habe, sehr gut geht. Ich habe verstanden, warum ich ihn brauche. Doch jetzt ist alles anders. So schnell geht das.

8 Tage sind es jetzt her, dass wir uns zu letzt gesehen haben. Ich habe mal wieder viele dumme Sachen gesagt, aber es war okay, es war schön. Und in dem Moment, in der er in meiner Nähe war, habe ich kapiert, was es heißt einem Menschen nah sein zu wollen. Ich habe kapiert, was dieses Gefühl "Liebe" wirklich ist. Ich habe endlich Liebe verstanden.
Die ganze Zeit, die ich in seiner Nähe verbracht habe, hat sich so elektrizitiert angefühlt. Ich kapiere generell nicht, wie ich diesen Tag überlebt habe ohne durch zu drehen. Mehr oder Weniger.
Es war keine Einbildung, dass er meine Nähe "gesucht" hat, das weiß ich. Aber aus welchem Grund, dass verstehe ich nicht. 

Es klingt, wie in einem kitschigen Liebesfilm, aber unsere Knie haben sich die ganze Zeit berührt und ich hatte das Gefühl etwas auch von seiner Seite aus zu spüren. Und er hat sich ernsthafte Sorgen um mich gemacht. Aber alles ist so verwirrend.

Ich musste mir die ganze Zeit vorstellen, wie es wäre, wenn er seine Arme um mich legen würde und sanfte Küsse auf meinem Nacken verteilen würde. Und wie toll es sich anfühlen muss, seine Lippen auf meinen zu legen.

Doch dann war da halt noch seine Freundin. Dieser Moment, wo er nur etwas sehr normales zu ihr gesagt hat, ich aber trotzdem diese Verbindung gespürt habe und diese Liebe. Diese Liebe zwischen den beiden. Ich weiß noch nicht mal, wie lange die beiden schon zusammen sind.

Nach dem unsere gemeinsame Zeit letzte Woche vorüber war, fing das krasseste, was ich jemals gefühlt habe an. Ich wollte ihm so unendlich gerne nah sein. So intensiv. Ich habe endlich verstanden, warum Menschen Sex mit den Menschen haben wollen, die sie lieben. Ich habe die ganze Zeit daran gedacht, wie schön es wäre ihm nah zu sein. Und plötzlich hat der Gedanke an Sex mich nicht mehr unsicher gemacht, sondern ich habe daran gedacht, wie sicher er mich macht.

Und ich glaube, irgendwann dann kam der Moment, in der ich aufgehört habe realistisch zu denken. Ich habe an mich gedacht. An ihn. An seine Freundin. An seine Nachrichten und fande es nicht mehr so unrealistisch, dass ich ihm etwas bedeuten könnte, komischerweise während ich eine der schlimmsten Phasen meines Selbsthasses und der Unakzeptanz hatte. Doch ich wollte ihn so sehr. Und will ihn immer noch. Wie Egoistisch das klingt.

Ich habe so oft unseren Chat Verlauf geöffnet, ihm aber nicht geschrieben. Ich hatte das Gefühl, dass ich das jetzt nicht mehr so frei könnte, seit dem ich wirklich Gefühle für ihn habe. Und ein wenig habe ich das Gefühl, jetzt etwas zerstört haben zu können. Ich habe ihm auch nicht geschrieben, weil ich einen Gang zurück steuern wollte. Keine ahnung warum und verdammt, dass macht einfach alles keinen Sinn, aber ich brauche das jetzt!

Er fehlt mir. In jeder einzelnen Sekunde.

Letztes Wochenende war dann, was meine Gefühle an ging sehr krass. Am Donnerstag hatte ich einer meiner Tiefpunkte, konnte kaum was machen, konnte aber auch nicht zu Hause bleiben und bin durch gedreht. Ritzen, Heulen, Schmerz, keinen klaren Gedanken fassen können, Bla Bla Bla. Das "Übliche". Ich habe so viel an ihn gedacht, habe nur im Bett gelegen und alte Chatverläufe gesucht, die mir ein besseres Gefühl geben sollten. Haben sie aber nicht.
Doch dann habe ich von ihm geträumt. Von seinem Mund und seinem Atem in meinem Nacken. Davon, dass ich er mir erzählt, was er fühlt. "Ich bin verliebt in dich." Dass ich einfach nur grinse. Dieses Gefühl von seiner Nähe, auch wenn sie nur im Traum statt gefunden hat.
Dieser Traum hatte einen großen Einfluss auf die Tage danach. Wie im Rausch habe ich mich bewegt. Der Gedanke an seiner Finger auf meiner Haut haben sich realistischer angefühlt.

Ich wünsche mir einfach nur seine Nähe.

Doch viele viele Tiefpunkte sind auch passiert, die mich runter gezogen haben.

Und ohne, noch mehr zu erklären, was davor passiert ist, will ich die jetztige Situation dar stellen.

Es tut so verdammt weh. Ich habe nie gedacht, dass ich solche Gefühle für jemanden entwickeln kann. Ich habe erst jetzt verstanden, dass ich noch nie so sehr in einen Menschen verliebt war und ja, diese Erkenntnis ist scheiße, weil keine realisierbare Chance für uns beide da ist, glücklich zu werden. Weil ich, ich bin. Und er, er. Und weil er mich eher wie eine kleine Schwester sieht, als einen Menschen auf seiner Augenhöhe. Weil er mir so wenig von sich selber erzählt. Weil ich erst heute durch sein Facebook Profil erfahren habe, dass er eine Schwester hat.

Ich habe verdammt Angst, dass er meine große-jugend-Liebe ist und das wichtig ist.
Und das diese Gefühle nie wieder weg gehen. Ich kann ihm auch einfach nicht aus dem Weg gehen.

So viele Hindernisse zu überwinden und Herrausforderungen zu bestehen.

Ich hasse sie. Für das, was sie ist und für das, was sie ihm gibt, was ich ihm niemals geben werden kann.

Ich weiß nicht, ob ich ihn schon nächsten Samstag wieder sehen möchte. Und kann. Und sollte.

Ich werde mich nun in eine embriyonen ähnliche Stellung zusammen rollen und versuchen zu heulen und zu schlafen.

P.S. Und dann ist noch jemand anderes, die mir heute zeigen musste, wie verächtlich ich doch bin, obwohl ich dachte, wir hätten und langsam so etwas wie angefreundet.

FUCK.

Der Gedanke daran, dass mein Gefühlschaos schon seit einem Jahr andauert.

2015/03/05

Auch an Tagen voller Regen, kann die Sonne scheinen.



Als ich gestern Abend schlafen gegangen und heute morgen aufgewacht bin, hab ich das gleiche gedacht: Bloß nicht zur Schule.
Der Tag hat mich gestern einfach zu sehr runter gemacht, mir Ängste gegeben, die ich davor noch nicht hatte und mich mal wieder zweifeln lassen.
Als ich heute morgen zur Bushaltestelle gelaufen bin, habe ich daran gedacht, wie sehr ich gerne diesen Herausforderungen und Ängsten entgehen würde, die mit den Stunden heute kommen würden.

Ich habe heute viel geweint. Aber nicht aus Trauer, sondern einfach, weil ich mich nicht mehr tod-lachen kann ohne zu weinen.
Ich bin gerade eben nach hause gekommen und hab getanzt. Und meine gute Laune hält immer noch an.

Es gibt einfach Menschen, mit denen kann man sich immer (gerne im auch im Matheunterricht) über die dümmsten Dinge todlachen und dabei von allen blöd belächelt und von dem Lehrer ermahnt werden.

Doch das ist es mir Wert und diese Menschen sind gold wert.

Und ich weiß, dass ich diese Post bald, wenn ich mal wieder deprimiert und traurig bin, vergessen werde und auch dieses Gefühl, was ich gerade bei diesem Song habe. Vielleicht auch schon heute Abend. Aber wenn ich wenigstens ein wenig mehr kapiere, Stück für Stück, wie ich Glück in mein Leben bringen kann und wie schnell meine Ängste verschwinden können, dann kann alles nur besser werden.

2015/01/27

Unterdrücken und Verdrängen.

Der Moment, in dem du bemerkst, dass Gefühle unterdrücken nichts bringt, weil sie sowieso immer wieder hoch kommen, wenn du mit dem Menschen konfrontriert wirst, der diese in dir auslöst.

FUCK.
Sollte sich verlieben nicht immer toll anfühlen? Weniger nach Schmerz? Weniger nach Hilflosigkeit? Weniger nach du-weißt-dass-es-nie-was-wird?

2015/01/20

In erfundenen Geschichten mit erfundenen Helden seine Gefühle & Gedanken verstecken.

Leeres Weiß. Das blinken meines Laptops widert mich an. So als ob er erwarten würde, dass ich wieder einmal das imaginäre Papier mit unnötigen langen Sätzen füllen würden, die sowieso nichts besser machen würden. Überhaupt nichts. Außer meinem Vorhaben mehr zu schreiben.
Der Kontrast zu meinem dunklen Zimmer macht alles nicht besser, doch ich kann jetzt einfach nicht das Licht anmachen. Ich will mein Umfeld einfach nicht mehr wahrnehmen. Und das bekomme ich in der Dunkelheit am besten hin.

Die weiße Fläche bei Word hat mich mal wieder irre gemacht. Und irgendwie auch die umherrasenden Gedanken in meinem Kopf.

Ich weiß nicht, wie es sich anfühlt. Ich weiß, was es ist. Wie schaffen es Menschen ihre Gefühle aufs Papier zu bringen? Oder besser: Wie schaffen es andere Menschen überhaupt ihre Gefühle zu deuten und in den richtigen Kontext zu bringen?

Vielleicht ist es wieder ein mal dieses Gefühl, welches mit L beginnt.
Und vielleicht setzte ich das Wörtchen Vielleicht nur dahin, weil ich mir - richtig unvielleicht, ganz sicher bin. 

Mein Leben besteht einfach aus so vielen Vielleichts. Auch wenn in diesem Zusammenhang + meinen Gefühlen + meine Reaktionen auf ihn, ein Vielleicht ein Wort ist, welches keine Platzkarte hat.