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2015/01/28

Alte Texte.

"Ich wünschte, ich würde in deiner Erinnerung bleiben. Als das Mädchen, das anders war. Was dich irgendwie verzaubert hat. Aber ich weiß, dass es niemals so sein wird. Ich bin nichts besonderes, niemand den man im Kopf behält. Aber falls es dich interessiert, DU bist so jemand nicht für mich. Ich werde dich nicht so einfach vergessen, egal was du tust, sagst und auch fühlst. Egal, was du in mir siehst: Du bedeutest mir was." (geschrieben am 18. Juli 2013 um 01:34)

Und ich lese mir meine alten Texte durch. Schon 18 Monate ist das her. Vieles hat sich seit dem verändert, vieles ist schwieriger geworden, aber auch einiges einfacher. Doch meine Gedanken sind gleich geblieben.

2014/09/28

We'll Be Safe & Sound.

Zwei Jahre, zwei verdammte Jahre sind bis jetzt vergangen. Und ein Jahr, als ich diesen Post schrieb, nichts ahnend, dass ich ein Jahr danach immer noch am gleichen Punkt stehe. Es kommt mir wie gestern vor.

2013/12/23

P.S. Ich liebe dich.



Hallo r,

ich weiß auch nicht warum ich schon wieder an dich denke. Es passiert einfach so, ohne dass ich es will. Immer und immer wieder. Es hat sich so viel verändert in dem letzten Jahr. Irgendwie hab ich den drang dir davon zu erzählen, aber es geht nicht. Ich verstehe es immer noch nicht. Was das war. Am damals im September. ich war naiv – und bin es immer noch.
Ich weiß nicht, ob ich etwas für dich empfinde. Ob ich nicht einfach nur die Vorstellung von dir; von uns, vermisse. Sollte man es nicht eigentlich wissen, ob man jemanden noch liebt, noch vermisst? Ob man sich noch nach dieser einen Person sehnt?
Ich merk schon wieder, wie ich zum nervlichen wrack werde. Und das nur weil ich an dich denke und diesen brief formuliere. Um meine gedanken endlich mal in ordnung und struktur zu bringen. Um mein gedankenwirrwar zur entheddern.

Und alles ist geblieben, nur nicht wir.

Und bosse findet worte für das, wofür ich keine worte finde.
Du weißt nicht, wie sehr ich das Meer vermisse. Es fehlt mir so sehr. Ich verbinde es einfach viel zu sehr mit dir. Es erinnert mich so sehr an dich. An unsere Zeit.
Ich in Berlin, einer weiteren grauen stadt ohne meer und du da unten im süden, wo es zwar warm ist aber du nur die berge hast. Hamburg war einmal. Das meer auch.
Man, ich versuche mal wieder phoetisch, melanchonisch und dramatisch zu sein. Was meinstens in einer Katastrophe endet. Du kennst das ja von mir.

Ich bin das Chaos pur & du bist meine Ordnung.

Ich suche nach antworten. Und versuche die fragen zu formulieren, die ich dir gerne stellen würde.

"Warum?"

Naiv, dumm & jung. Das beschreibt mich gut.
Ich will es einfach nicht verstehen.
Ich mag dich.
Ende Gelände.

In liebe, l

2013/09/27

365 Tage und trotzdem an jedem einzelnen an dich gedacht.

Es ist merkwürdig. Wie sehr einen ein Mensch anfangen kann etwas zu bedeuten und damit dann auch nicht mehr so schnell aufhört. Egal ob man sich ein Jahr nicht gesehen hat und wahrscheinlich niemals wiedersehen wird, ich werde dir immer vertrauen.

Es schafft mich immer wieder. Das ein Jahr so lang sein kann und dennoch so schnell vorbei gehen kann. Jeder Atemzug ist vergänglich, jeder Moment und auch jede Erinnerung. Ich hatte vor diesem Punkt Angst; vor diesem Tag. An dem ich merke, dass ein Jahr vergangen ist und ich es einfach nicht geschafft habe von dir loszukommen, obwohl wir keinen Kontakt haben. Es ist komisch zu wissen, dass die Entscheidung, ob man jetzt Knoblauch isst oder nicht, ein Leben so sehr verändern kann. Ich denke, wenn ich es getan hätte, wäre es nie zu diesem Kuss gekommen und du hättest nie angefangen mir so viel zu bedeuten und mich zugleich so sehr zu zerstören.
Alles ist im Leben ist vergänglich. Wenn mir eins in diesen 365 Tagen klar geworden ist, dass egal was man tut, nichts so wieder werden wird wie früher. Gerade heute ist mir das klarer den je geworden.
Du wirst nicht wieder zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein. Wir werden uns nicht wieder sehen. Es wird keinen Kuss, keine Berührung, noch nicht mal einen sehnsüchtigen Blick geben. Weil ich dir nie so viel bedeutet habe, wie du mir.
Ein Kuss verpflichtet zu nichts. Auch das muss ich lernen. Nur weil man sich küsst, heißt das nicht dass man gleich ein ganzes Leben oder wenigstens für einen etwas längeren Moment zusammen bleiben muss. Wenn es diesen Kuss nie gegeben hätte, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass ich das will. Er hat das erst alles ausgelöst. Diese innere Unruhe meine Gefühle.
Diese eine Nacht gehörte uns. Nur diese eine Nacht. Und der Morgen danach.
Das muss ich lernen. Dass es die Vergangenheit war, ich in der Gegenwart lebe und irgendwie auch noch die Zukunft überleben muss.