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2016/06/12

Geschreddert.

Mir geht es schlecht. Mein Kopf dreht sich. Er. Sie. Er. Sie. Wir alle. Nichts können, aber alles müssen.
„Da musst du aber noch üben.“
Ist das immer so?
Ich muss da durch. Doch wie, ohne verletzt zu sein? Ich bin nichts. Luft. Nichts existent. Irgendwas am Rand. Emotional nicht vorhanden.
Doch wie beschreibt man diesen Zustand ohne die Worte dafür zu haben?
Gefühle kochen über und zerstören die Küche.
Warum fragt mich niemand?
Warum frage ich niemanden?
Ich bin doch egal.
Wie mache ich das weg? Wie löse ich diese Situation. Ich kann nicht mit, aber auch nicht ohne ihn. Und er verletzt, verletzt und verletzt, weil er selber verletzt ist. Und ich habe Lust ihn zu verletzten. Es verlang viel Mut das nicht zu tun.
Was bin ich eigentlich für ein Mensch? Ich lüge und lüge und lüge. Ich bin eifersüchtig. Aber niemand plant mich ein. Was ist nun das Problem? Ich oder die anderen?
Was muss ich anders machen? Was kann ich ändern? Was ist eigentlich das Problem?
Oder ist das schon zu spät zu beheben?

2015/11/10

Hello from the other side.


Es tut weh. Es tut weh, dass ich keine Antwort wert bin. Es tut weh, dass du mich nicht mehr fragst. Es tut weh, dass ich es nie schaffen werde, auf dem gleichen Platz zu stehen, wie sie. Es tut weh, dass du Dinge als wichtiger abtust, obwohl Menschen doch so verschieden sind, sodass man sie gar nicht miteinander vergleichen kann. Es tut weh, dass du mir nicht zuhörst. Es tut weh, dass es dir vollkommen egal ist, dass ich daran zugrunde gehe, was du mit mir angestellt hast. Es tut alles so verdammt weh. Es tut so weh, dass ich vor ein paar Monaten noch genug war für dich, mir es deswegen gut ging und jetzt, wo nichts mehr da ist, ich voller Hass an mich selber gerichtet bin.
Es tut so weh, dass du nicht abnimmst, wenn ich dich anrufe. Es tut so weh, dass du mich dazu bringst, an dir zu klammern. Es tut so weh, dass du zulässt, dass ich mich ohnmächtig fühle und hilflos. Es tut weh, dass du nichts daran änderst, dass ich mich zum Affen mache, weil ich das gar nicht möchte. Es tut weh, dass du mir keine Antworten gibst, die ich doch so sehr brauche, um das zu schaffen, was neben dir sich noch mein Leben nennt. Es tut weh, dass ich dir freundschaftlich nicht mal etwas wert bin, dass du sagst, wir beenden das allemal.



Es tut weh. Es bringt mich um. Es ist „nur“ Liebeskummer, aber ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll.

2015/10/24

Schwaches Gift.

Mir geht es nicht gut. So nicht gut, dass ich keine Lust habe das für mich in ferner Zukunft zu notieren.

Ich miste gerade aus. Dinge aus meinem Leben, die mich beim stehen bleiben und immer wieder im Kreis drehen nur unterstützen. Dinge, die nicht mehr zu mir passen. Es hat sich viel verändert. Und auf eine gewisse weise auch gar nichts.

Ich habe mir heute endlich hilfe geholt. Es ist ein gutes Gefühl.

Ich weiß, dass ich ihm noch eine Weile hinter her hängen werde. Unsere gemeinsame Zeit war eigentlich nichts und dennoch kommt es mir wie mein halbes Leben vor.
Ich habe viel falsch gemacht und ich wünsche mir immer noch, dass er mit mir redet und wir das klären.
Aber gerade in diesem Moment, auch wenn er gerade mal einen Tag andauert, verstehe ich, dass ich Abstand brauche. Und das er gut ist.

Ich sollte aufhören bei jedem Auto, dass an mir vorbei fährt, zu schauen, ob er das ist. Ich sollte damit aufhören bei jedem klingeln meines Handys zu hoffen, dass die Nachricht von ihm ist.

Das wird schon irgendwie wieder zwischen uns. Nur als Freunde, aber das ist okay. Irgendwann. Für mich.

2015/10/08

Es tut weh.

Es tut weh.

Es tut weh, dass wir uns so begegnen, als ob nichts gewesen wäre. Als ob die vielen Stunden in deinem Bett, die vielen Küssen nie passiert wären.
Es tut weh, dass wir uns nicht mehr mit eindeutigen Blicken angucken, weil nur wir beide von uns wissen.
Es tut weh, dass ich nie die Möglichkeit bekommen habe dir nach diesem Sommer so viel zu erzählen, so viel ehrliches.
Es tut weh, dass du von deinen Vorsätzen abgekommen bist mich besser kennen lernen zu wollen.
Es tut weh, dass du dich so verhältst, als ob ich ein nerviger Fehler gewesen wäre, den du einfach nicht los wirst.
Es tut weh, dass ich nicht die gleichen Reaktionen bei dir auslöse, wie du bei mir.
Es tut weh, dass du mir nichts mehr schreibst und mich nicht mehr an deinem Leben teilhaben lässt.
Es tut weh, dass nichts mehr so ist, wie es mal war zwischen uns. Und ich verliere immer mehr die Hoffnung, dass wir das irgendwie wieder hin gebogen bekommen.

2015/10/04

Cry rivers and oceans, build a bridge, get over it.

"I'll cry rivers and oceans till I get over it."

Ich weiß, dass ich irgendwann über ihn hinweg sein werde. Ich weiß, dass er mich irgendwann vielleicht nicht mehr interessiert oder einfach in meinem Leben keine trifftige Rolle mehr spielt. Ich weiß, dass ich ihm irgendwann ins Gesicht sehen kann und zufrieden mit der Situation sein werde. Ich weiß, dass es irgendwann nicht mehr weh tun wird, dass aus uns einfach nichts wird und dass SIE und Er ein gutes Paar abgeben. Ich weiß, dass ich darüber hinweg kommen werde. Doch, wann dieser Moment kommen wird, ist mein Problem.

Es tut einfach so verdammt weh. Ich kann mit diesem Schmerz nicht mehr umgehen. Es tut weh, wenn ich ihn sehe und wir über belangloses Zeug reden. Es tut weh, wenn ich sehen muss, dass ich einfach keinen großen Platz in seinem Leben habe. Es tut weh, dass er nicht bemerkt, wie sehr er mir weh tut. Es tut weh, dass ich nie so sein werden kann, wie ich möchte. Es tut weh, dass er so tut, als ob nie etwas zwischen uns gewesen wäre. Es tut weh, dass seine Ex-Nicht-Ex-Freundin wieder Platz in seinem Leben gefunden hat bzw. wieder höchste Priorität ist. Es tut einfach weh.

Es lähmt mich, aber gleichzeitig habe ich es endlich kapiert, dass es das war. Irgendwie. Und irgendwie auch nicht.

Das größte Problem ist eigentlich Hoffnung. Denn sie verschwindet nicht so einfach und lässt dich immer wieder entäuschen.

2015/09/28

Schmerzen.

Lange ist es her. Immer wieder hatte ich eigentlich Lust darauf darüber zu schreiben, wie es gerade für mich läuft, was mit ihm ist usw., doch es ist zu viel passiert, als dass ich das noch irgendwie aufschreiben könnte, obwohl wir ja eigentlich am selben Punkt wie vor zwei Monaten sind, wo ich das letzte mal einen Post hier verfasst habe.

Es tut immer noch alles verdammt weh. Nun schon seit 2 Monaten. Es kommt mir nicht so lange her vor. Aber wir haben nun schon Herbst und der Sommer ist vorbei. Es ist viel Zeit vergangen seit unserem letzten richtigen Treffen, aber irgendwie hat sich nichts an der Situation verbessert. Ja, eigentlich nur verschlechtert. Es ist schwierig zu erklären.

Wir haben uns oft gesehen. Haben vor den Anderen so getan, als ob alles so wie immer wäre. Ich war immer häufiger verletzt und eifersüchtig. Und einfach verdammt verwirrt. Er hat mir nicht das Gefühl gegeben jemand zu sein, den er in seinem Leben haben will. Jemand, der ihm wichtig ist. Er hat abgeblockt, wenn ich mit ihm reden wollte oder einfach zeit verbringen. Für ihn sind Dinge getan, wenn man sie über Whatsapp "bespricht". Für mich ganz und gar nicht. Ich bin ihm darauf immer weiter hinter her gerannt und bin ihm vielleicht auch ein wenig auf die Pelle gerückt - per whatsapp, weil es ja anders nicht ging, weil wir nicht die Möglichkeit hatten in Ruhe zu reden, wenn wir uns gesehen haben und er ja nicht mit mir reden wollte. Mir ging es einfach verdammt schlecht in der Situation und geht es immer noch, und immer noch ist er derjenige, der nur etwas dagegen tun kann. Ich befinde mich gerade in einem echten Zwiespalt. Ich möchte ihn nicht nerven per Whatsapp, aber ich kann so gerade auch nicht weiter machen, mit dem Unwissen, was jetzt Sache ist und was er eigentlich von mir denkt. Denkt er für mich ist das alles nur Spaß? Etwas Unwichtiges? Was denkt er von mir? Versteht er, warum ich mich so komisch verhalte?
Irgendwie gingen dann die letzten drei Wochen ins Land. Ich war schon mit dem Nerven am Ende. Wegen Schule. Wegen ihm. Und dann ist noch mal etwas passiert, was mich komplett aus der Bahn geworfen hat. Darauf habe ich mich ein Wochenende abgekapselt, wollte mit niemanden mehr reden, noch nicht mal mit ihm, was sonst immer der Fall war. Trotzdem musste ich das und irgendwie war es okay und auch nicht, weil es mich echt irre gemacht hat, ihn mit allen anderen flirten zu sehen, während ich daneben stehe. Den Abend danach habe ich ihm geschrieben, dass gerade nichts mehr geht, nachdem er mit einer blöden Begründung meinen Anruf abgelehnt hatte.
Ich war die ganze Zeit nur noch Verzweifelt. Ich wollte ihm das nicht schreiben, aber ich hatte das Gefühl, ich musste das und gleichzeitig hatte ich das Gefühl mich vollkommen lächerlich gemacht zu haben. Darauf folgte ein Samstagabend, den wir, wenn auch mit den anderen, zusammen verbrachten. Ich hatte wieder das Gefühl durch zu drehen in seiner Gegenwart. Ich wollte zwischen durch einfach nur weg und bin dann trotzdem bis zum Ende geblieben, obwohl es mich so fertig gemacht hat, ihn und sie ((zum glück)nicht seine Ex(?)!) zu sehen. Und irgendwie hatte ich am Ende dieses Abends, wegen ein bis zwei zweideutigen Blicken die Hoffnung, dass er anders endet, als er es im Ende getan hat. (Mit ein paar Küssen). Darauf bin ich wirklich durch gedreht. Nicht ihm gegenüber, aber es ging nichts mehr bei mir. Ich habe mich so verletzt gefühlt, obwohl er nur einfach mal nicht Zeit mit mir alleine verbringen wollte. Im Nachhinein ist das verständlich, weh tun tuts trotzdem. Darauf schrieb ich ihm auch ein paar Nachrichten, die er nicht sofort beantwortete obwohl er so viel am seinem Handy gehangen hatte. Wieder etwas, was mich verletzte, irre machte und mich durch drehen ließ.
Es war nichts schlimmes, aber am Morgen hatte ich das bitter bereut. Es war mir so verdammt peinlich. Darauf versuchte ich ihm mal nicht zu schreiben und ich war froh darüber Gründe zu haben ihn mal nicht zu sehen. Trotzdem hielt ich es gerade mal eine halbe Woche aus und auch die nächste Aktion ging komplett nach hinten los. Ich fragte ihn mal sehr direkt, ob ich zu ihm kommen könnte und erhielt die Nachricht, dass seine Ex-Freunding bei ihm sei. Ich dachte bis zu dem Punkt, noch schlimmer könnte es mir nicht gehen, aber es ging. Dank guter Freunden und viel Tequila hatte ich die Nacht gut überstanden. Je häufiger ich darüber nachdenke, desto unverständlicher ist es mir, warum ich so durch drehe, nur weil er ein bis zwei mal keine Zeit hat (für mich). Aber dafür dass ich seit 2 Monaten mir über alles zu viele Gedanken mache und einfach nur in seiner Nähe sein möchte, es aber so viele Punkte gibt, die das nicht möglich machen, ist mir das schon wieder verständlicher.
Ich bin halt einfach nicht so belastbar, so strapazier fähig und das ist das Problem.
Ich möchte ihm so viel vorwerfen. Dass er mir weh tut. Dass er mich wie ein Stück Scheiße behandelt. Dass er mir Hoffnung gemacht hat und dass einfach hätte lassen sollen. Aber ich kann es nicht. Ich bin so verdammt verletzt und wütend, auch auf ihn, aber ist er wirklich daran Schuld, dass ich so verletzt bin, nur weil ich Gefühle für ihn habe? Und darf er einfach davon ausgehen, dass ich keine habe?
Habe ich mich die letzten Monate einfach viel zu falsch, zu unannahbar, zu unverletzlich gegeben, dass ich diesen Weg nicht mehr einschlagen kann?

Kommen wir nun zu heute. Ich kann einfach nicht mehr und deswegen habe ich beschlossen auf Distanz zu gehen und ihm zu zeigen, dass gerade nichts mehr okay ist. Ich will nicht, dass er mir so wichtig ist und ich ihm nicht. Dass habe ich ihm deutlich heute gezeigt und ich dachte auch dass das der richtige Weg gewesen wäre. Doch irgendwann kam der Punkt an dem ich bemerkt hatte, wie er verletzt von irgendetwas war. Ich glaube nicht, dass es an mir lag, aber wie er mich darauf behandelt und ignoriert hat. Es tut weh und das will ich einfach nicht mehr.
Irgendwie haben wir beide Probleme damit klar Text zu reden.
Es war eisig. Und ich weiß nicht, was ich dagegen tun soll, weil ich nicht weiß, wie es ihm in der ganzen Situation geht.

Ich hasse diese Situation. Ich hasse sie so sehr.

2015/08/26

Heute einfach du zu sein.

Hey S.,

ich weiß immer noch nicht genau, wie ich dich nennen soll. So oder lieber doch nach deinem Spitznamen? T. tut das ja jetzt schon dauernd. Ich glaube, es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich mir das auch angewöhne.

Es hat einen Grund, weswegen ich diesen Text, Brief, was auch immer, schreibe, den du (hoffentlich?) nie lesen wirst. Ich möchte dir schon seit längerer Zeit so vieles sagen. Persönlich. Nicht über Whatsapp, aber irgendwie ist reden ja etwas, das wir nicht so gut können. Zumindestens über wichtige Themen. Du wirst es nicht wissen, aber ich bin ein sehr großer Fan von Ehrlichkeit und ein Fan vom Tacheless reden. Denn ich finde das nicht so einfach, nicht zu wissen wo ich genau stehe. Du bist mir verdammt wichtig. Ich will dich nicht verletzten und ich will dass du glücklich bist. Doch ob du das gleiche auch für mich willst, das weiß ich nicht. Und das ist das Problem.

Ich komme immer wieder an diesem Punkt an, an dem ich darüber zweifel, dass du mich überhaupt magst, obwohl du mir das schon tausend mal geschrieben hast und mir das eigentlich (...) auch zeigst. Doch ich bin ein sehr selbstkritischer Mensch (und das ist echt noch zu optimistisch formuliert!) und deswegen, und auch, weil es so viele komische Momente gibt, denke ich das und werde diesen Gedanken einfach nicht los. Gerade ist dieser Gedanke sehr präsent in meinem Kopf. Wir waren heute verabredet. Unsere Verabredung (wir hätten uns endlich nach 3 Wochen RICHTIG wieder gesehen, ist dir das klar?) hat mir meine Laune gerettet und mir wieder Kraft gegeben. Seitdem wir das ausgemacht haben war meine Laune auf dem Höhepunkt. Auch wenn an diese Verabredung eher ein körperliches, als zwischenmenschliches Anliegen hatte. Doch dann hast du mir abgesagt. Nichts schlimmes eigentlich. Doch es hat mich wieder in mein Loch gestoßen. Es hat mich wieder total verletzt. Weil du meintest, dass du zu erschöpft bist. FÜR WAS? Mich zu ertragen? Ich kann das eigentlich total gut verstehen. Aber nur eigentlich. Ich habe manchmal auch zu viel von Menschen. Auch von denen, die mir total wichtig sind. Doch ich habe nie zu viel von dir.
Ich hätte deine Nähe heute gebraucht. Um auf andere Gedanken zu kommen. Um mich mal wieder etwas sicherer zu fühlen. Um wenigstens ein bisschen mit dir über meine Ängste zu reden, die auch dich betreffen. Doch du denkst mal wieder nur an dich selbst. Und ich kann dir das nicht mehr zum Vorwurf machen, weil ich weiß, wie viel du gerade leisten musst und wie viel Gepäck du gerade zu tragen hast. Aber du verstehst nicht, dass ich für dich da sein möchte und dir immer beim tragen helfen würde. Du verstehst so vieles nicht.

Ich habe mich mittlerweile einigen Leuten anvertraut, was die Situation zwischen dir und mir angeht. Ich bin kein Mensch, der gut Sachen in sich hineinfressen kann. Ich habe gelernt mich Menschen anzuvertrauen. Bei dir habe ich nicht das Gefühl, dass du das so gut kannst.
Ich habe einen Satz bei diesen Gesprächen oft gehört: "Ist das kompliziert."
Und ja, das ist es. Ich blicke selber nicht mehr durch, was wir füreinander sind.
Was bedeutet dir das zwischen uns?

Aber ich kann dir auch nicht vorwerfen, dass du mir diese Antwort vorbehaltest. Denn, ich glaube nicht, dass du weißt, oder auch ahnst, was du für mich bist. Ich weiß nicht wie ich das geschafft habe, aber ich war in den letzten Wochen verdammt gut darin nicht mit offenen Karten zu spielen. Ich habe einfach verdammt Angst davor, dass dich das abschreckt. Egal, wie oft du mir schreibst, dass du mich besser kennen lernen willst. Ich würde dir liebend gern diese Abgründe, die in mir schlummern ersparen.

Aber lange kann ich das nicht mehr. Du machst mich so glücklich. Du gibst mir ein gutes Gefühl. Ich fühle mich so wohl in deiner Nähe. Ich vertraue dir so sehr und das ist etwas besonderes, weil ich nicht gut Menschen vertrauen kann. Ich will einfach, dass du das weißt. Doch ich kann es auch nicht für mich behalten, dass du mir verdammt oft, sehr weh tust. Du meinstest, du wirst das nicht tun, aber von Anfang an wusste ich, dass das nicht ohne geht. Es ist nicht nur deine Schuld. Meine Gefühle sind das Problem, aber auch du könnstest mal versuchen dich nicht wie ein Elefant im Glashaus zu verhalten.

Du machst mich jedes mal, wenn wir uns nah sind, ein Stückchen mehr ganz. Doch jedes mal danach reißt du mir mein Herz raus und trampelst darauf rum. Immer und immer wieder.
Ich bin mir nicht sicher, wie lange ich das noch aushalten kann.

Doch alles ist besser, als deine Nähe nicht mehr spüren zu dürfen. Alles ist besser, als deine Finger nicht mehr auf meiner Haut spüren zu dürfen. Alles ist besser, als dich nie wieder küssen zu dürfen.

Ich hasse es keine Macht mehr darüber zu haben, wie es mir geht, denn du bist derjenige, der meine Laune bestimmt. Das einzige, was mich noch beschäftigt ist, ob du mir schreibst oder ob du mir nicht schreibst. Dich zu sehen hebt meine Laune so sehr, doch ist es auch nur ein wenig wahrscheinlich, dass ich sie (kann ich deine Ex-Freundin nennen?) zu Gesicht bekomme, will ich nur noch weglaufen. Ich kann es einfach nicht ertragen euch zusammen zu sehen. Und vorallem kann ich ihr nach all dem nicht mehr richtig in die Augen gucken.

Ich komme manchmal an den Punkt, an dem ich mir wünsche, dass ich dich einfach aus meinem Leben werfen könne. An dem ich mir wünsche, keinen einzigen Gedanken mehr an dich verschwenden zu müssen und keine einzige Minute mehr an dich verschwenden wollen.
Doch ich weiß, dass ich das nicht schaffen würde, genau so wie dich eigenhändig aus meinem Leben zu streichen, weil du mich so fertig machst.

Aber auch wenn es mir nur für einen Moment gut geht mit dieser Entscheidung, weiß ich, dass ich ohne deine Nähe nicht das nächste Jahr überleben werde können.

Ich bin komplett von meinem Weg abgekommen.
Ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll.

Sagst du es mir? Irgendwann?

Deine L.

2015/08/08

Ich habe verstanden, dass ich keinen Platz in deinem Leben habe und eher als Platzhalter diene.

Ich hasse es, wenn ich mal wieder bemerke, wie viel besser es gewesen wäre, wenn ich mich schon gestern zum schreiben animiert hätte, weil alles dann viel frischer gewesen wäre.

Und ich weiß mal wieder nicht, wo ich anfangen soll.

Ich habe gestern mal wieder bei ihm übernachtet. Wir hatten durch meinen Urlaub uns knapp drei Wochen nicht gesehen und das war schon ein wenig merkwürdig (für mich), weil wir uns davor so oft, fast drei mal pro Woche gesehen hatten.

Ich hatte im Urlaub Zeit über alles nachzudenken. Und das habe ich fast auch nur getan. Meine Meinung hat sich zu dem allen nicht geändert. Er hat mir zwei Wochen fast durchgängig gefehlt, aber so oft war ich auch einfach sauer auf ihn, weil er sich nicht so sehr für mein Leben interessiert. Das ist nicht nur ein Gefühl, irgendwie ist es so und für mich klingt es gerade so dumm darüber zu jammern.

Vorgestern habe ich ihn dann (endlich) wieder gesehen. Es war echt ein schönes wieder sehen. Ich hatte das Gefühl, dass wir besser miteinander klar gekommen sind, als sonst, weil wir uns einfach viel zu erzählen hatten und Verlangen in der Luft lag (zumindestens von meiner Seite). Es ging relativ schnell auch zu Sache, doch es war anders als sonst bzw. die male davor. Es hat sich alles tausend mal besser angefühlt. Es war einfach so schön ihn in meiner Nähe zu haben. Wir haben nicht miteinander geschlafen, aber ich hätte es gerne getan. Und das meinte ich auch zu ihm. Doch irgendwie lagen von beiden Seiten viele Zweifel in der Luft und deswegen haben wir es nicht getan. Ein wenig bereue ich es schon, da ich das Gefühl hatte, dass es der richtige Moment gewesen wäre, auch wenn ich eigentlich denke, dass es ihn nicht gibt. Es ist echt verdammt kacke mit jemanden Sex haben zu wollen, aber noch Jungfrau zu sein. Ich mache mir halt auch einfach Gedanken darüber, dass es für mich später in ein paar Jahren komisch sein wird meine "Unschuld" an ihn verloren zu haben. Oder für ihn. Und das es, wenn wir Sex gehabt hatten, noch merkwürdiger zwischen uns werden wird, wenn wir diese Sache zwischen uns wieder beenden. Ich weiß jetzt schon, dass ich früher oder später, wenn ich ihn dann wieder sehen werde, immer an unsere Bettgeschichten denken muss.

Das tolle ist, dass wir endlich miteinander geredet haben. Bzw. er meine Fragen beantwortet hat und ich mich auch getraut habe sie ihm zu stellen. Doch im Endeffekt haben mich seine Antworten auch fertig gemacht. Wir haben über ihn und seine Ex-Freundin geredet und darüber, was da jetzt ist. Mir war von vorne rein klar, dass es nicht endgültig vorbei ist, sondern eher eine Beziehungspause. Umso schlechter habe ich mich wegen ihr gefühlt. Ich wollte ihm klar machen, dass ich "weg vom fenster" bin, wenn die beiden wieder zusammen sind, einfach weil ich mir nicht sicher war, ob er das auch weiß. Seine Antwort: "Das mit ihr ist mir auch viel wichtiger."
Es war mir von vornerein klar, dass sie bei ihm über alles steht, aber dennoch war es einfach nur verletztend das aus seinen Mund zu hören.

Zumindestens hat er mir auch gesagt, dass er das mit mir nicht nur wegen der Trennung von ihr angefangen hat.

Doch immer wieder schwebt mir im Kopf herum und tut mir sehr weh, dass ich nicht in sein Leben passe. Ich bin nicht sie und werde auch nie so sein. Ich werde nie ein großer Teil seines Lebens sein und in den letzten Wochen hat er mir sehr Geschmack darauf gemacht.

Es ist einfach so nervend auftreibend immer darüber nachzudenken, was ich nun wirklich für ihn bin und wie viel Platz er für mich in seinem Leben hat und wie viel Platz ich mir nehmen darf.

Dazu kommt, dass mir immer wieder einfällt wie unterschiedlich wir doch sind. Dass er nicht zu mir passt und nicht die Eigenschaften hat, die ich brauche und dass das für ihn andersrum auch so ist.

Trotzdem will ich das mit ihm so sehr. Es geht mir dadurch so viel besser. Ich mag ihn so sehr und ich vertraue ihm auch so sehr, dass es fast weh tut. Mir fällt es sonst schwer Menschen vertrauen zu schenken, aber bei ihm ist es mir verdammt einfach gefallen. Und deswegen tut es weh, dass wir beide nie in der Situation sein werden in dem Vertrauen alles ist.
Mir ist seit gestern klar geworden, dass mir so ein lockeres Ding/Affäre/etwas "unkompliziertes"/nichts festes einfach nicht liegt. Ich bin auch nicht für eine Beziehung geschaffen, aber ich wünschte einfach er wäre jemand auf den ich mich verlassen kann, bei dem ich mich komplett fallen lassen kann und für den ich nicht nur eine Ablenkung bin.
Er macht mich kaputt und es wird mich auch in der Zukunft auch noch mehr kaputt machen. Wenn sie wieder da ist.

Wir haben nie darüber geredet, aber meine Gefühle für ihn werden uns zu verhängnis werden.
Und das schlimmste ist, ich kann mit ihm noch nicht mal über das alles reden.

Wir sehen uns frühstens erst in einer Woche wieder und ich bin heute schon komplett durch gedreht.
Außerdem hat er mir gestern Morgen sehr das Gefühl gegeben, dass er genug von mir hat und ich zu viel Platz einnehme.

Und dann seine Worte "Ich hoffe du findest auch irgendwann den Richtigen."
Tja, scheiße, wenn ich eigentlich denke, dass der Richtige gerade neben mir liegt.

2015/07/18

"Es ist okay Fehler zu machen."

Ich kann mich nicht entscheiden. Fühlt es sich gut an? Fühlt es sich nicht gut an? Es ist total falsch, aber ist es wenigstens für mich richtig? Für ihn?

Ich schwebe gerade im nichts. Es ist toll mit ihm in einem Bett zu liegen, aber irgendwie zwischenmenschlich... Ich habe jetzt erst das Gefühl ihn besser kennen gelernt zu haben und es fühlt sich nicht gut an. Ich weiß gerade nicht, ob er schon immer so war und ich es bloß nicht bemerkt habe, weil ich so verliebt in ihn war oder ob es an der Situation liegt, in der er sich gerade befindet? Eine Trennung nach einer langjährigen Beziehung, von seiner Familie halb abgestoßen und dann auch noch Stress mit seiner besten Freundin. Ein wenig haltlos. Und total auf dem Holzweg.

Ich habe mal wieder eine Nacht bei ihm verbracht. Es hat sich gut angefühlt. Wir waren uns sehr nah. Sehr sehr nah. Es war okay, es war schön, aber vieles funktioniert noch nicht und ich habe das Gefühl das ist so, weil ich noch kaum Erfahrung habe. Mit ihm schlafen möchte ich noch nicht.

Es ist merkwürdig. Sonst war mir der Gedanke, an wen ich meine "Unschuld" verliere immer so egal, aber plötzlich, wo er da ist, von dem ich vor ein paar Wochen noch dachte, dass er der ist für mich und mit ihm würde es sich richtig anfühlen das "erste mal" für mich zu erleben; ist mir das wichtig keinen dummen Fehler zu machen, weil mich das ja das ganze Leben begleiten würde. Warum ist das "erste mal" nur so bedeutend? Ich habe einfach Angst davor in ein paar Jahren das mit ihm so sehr zu bereuen und damit auch mein erstes mal. Es ist merkwürdig. Er macht mich zu einem anderen Menschen.

Wir haben die letzten Tage viel miteinander geredet. Leider das ernstere eher über Whatsapp als persönlich. Dennoch habe ich das gefühl ihn langsam zu kennen und einschätzen zu können. Aber irgendwie ist das dumm. Ich neige immer dazu Menschen zu analysieren und zu wissen, was sie fühlen und warum. Ich neige dazu zu klammern und das will ich ihm nicht antun. Und das Problem ist noch, dass ich das Gefühl habe, noch nicht ein Teil in seinem Leben zu sein, der ihn kritisieren darf bzw. sich so in sein Leben einmischen darf. Dazu weiß ich zu wenig.

Ich weiß es einfach. Es wird nicht gut gehen. Ich bemerke immer wieder die Kleinigkeiten, warum wir früher oder später im Chaos zusammen brechen werden. Er behandelt mich anders, als er sollte und ich auch. Dazu macht mich dieses "Doppelleben" fertig. Gestern lagen wir noch bis 12 zusammen nackt im Bett und um 15 Uhr mussten wir schon wieder total auf normal tun. Ich verhalte mich dann einfach grundlegend anders und ich wollte das auch, dass er dann auf Distanz geht, aber es tut weh zu sehen, wie einfach ihm das fällt.
Ich bin echt merkwürdig.

Das wird übrigens der letzte Post für die nächsten zwei Wochen sein, da ich erst mal ihm Urlaub bin. Ohne ihn. Aber ich denke, es ist ganz gut nach den letzten Wochen, wenn wir mal auf Abstand gehen und mal darüber nachdenken, was da ist und was sein sollte. Besonders er sollte das mal.
Ich bekomme nicht nur immer wieder das Gefühl; ich weiß es eigentlich, dass ich nur sein Nähe Ersatz für seine Freundin bin. Er kann nicht einsam sein. Er braucht jemand. Und dieses "jemand" hat mich getroffen, weil gerade kein anderer da ist.
Ich bin plötzlich interessant für ihn geworden, nur aus einem Grund, und ach kacke, ich will einfach, dass er wenigstens auch sonst mich mag und davor auch mochte. Aber diese Sachen, die er zu mir gesagt hat, sprechen eine andere Sprache.
Plötzlich findet er mich alles sexy, weil ich abgenommen habe? Früher dachte er, ich wäre schüchtern. Und ja, das ist ja vielleicht die Wahrheit, aber es tut irgendwie weh. So als ob ich früher nicht gut genug gewesen wäre und nur den Umständen entsprechen es geworden wäre.


Ich weiß nicht mehr, ob ich das wirklich zwischen uns möchte. Aber ich möchte es auch nicht beenden, weil, es klingt so dumm, ich von ihm Aufmerksamkeit bekomme und auch weil ich ihn jetzt nicht alleine lassen möchte. Er ist auf dem Holzweg, verhält sich so beschissen, was ich gestern schon wieder mitansehen musste.

Ich habe verdammt Angst vor dem Ende. Weil ich dann bestimmt auch nicht zufrieden bin.

2015/07/14

Mal wieder diese Frage nach den drei Wörtern.

Scheiße, was ist dieses Gefühl? (Warum will ich immer alles benennen können?)

Drei Tage. Und sie haben sich wie ein halbes Leben angefühlt. So wie die ganzen letzten zwei Wochen, die so voll mit ihm waren.
Und ich möchte so sehr, dass in das der näheren Zukunft das auch der Fall ist. Egal, wie schwierig das noch werden wird.

Ich muss ehrlich sein. Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass es keine Liebe ist. Egal, wie stark die Sehnsucht nach ihm ist. Diese Erkenntnis ist so merkwürdig, weil mich die letzten 4 Monate darin bestärkt haben. Und jetzt, wo wir uns so nah sind, ist es einfach nur sehr starke Zuneigung. Aber ich erwarte auch nicht mehr.

Nach Freitag war in mir alles voller Sehnsucht. Egal, wie kitschig es klingt, ich wollte einfach nur noch in seinen Armen liegen. Am Freitag kam mir das, was passiert war (der Kuss), eigentlich nicht so ernst vor, aber ehe ich mich versah, habe ich mich in seiner Wohnung wieder gefunden. Das war gestern bzw. vorgestern. Es ist rückblickend so merkwürdig wie schnell das mit uns sich entwickelt hat und wie wenig falsch es sich anfühlt (Anmerkung: Als ich am Sonntag zu ihm gefahren bin hat sich das alles so unglaublich falsch angefühlt. Aber seine Nähe fühlt sich so unglaublich richtig an.)

Das Problem ist halt; es ist verdammt falsch. Für andere Menschen, die uns beide kennen kann es verdammt falsch aussehen. Und dann ist da immer noch seine Ex-Freundin, der ich einfach keinen Platz in seinem Leben verbauen möchte. Das wäre nicht fair. Und so Ernst ist es mit uns nicht. Mir ist es verdammt Ernst, aber wir wissen beide schon an diesem Punkt, dass da nie so etwas, wie eine Beziehung raus kommen würde. 

Ich habe einiges (über mich) in den letzten Tagen gelernt. Ich weiß, was es heißt Menschen zu vertrauen. Ich weiß, was es heißt, wie egal aussehen sein kann. Ich weiß, dass ich einen Grund habe mich gut zu fühlen. Ich weiß, dass ich Nähe ertragen kann und nicht immer auf Distanz gehen muss.

Leider musste ich auch lernen, dass ich dieses Verheimlichen nicht gut kann. Es ist verdammt anstrengend sich dauernd darüber Gedanken machen zu müssen, dass man niemanden begegnet und dass es einfach nicht komisch wirkt zwischen uns. An Orten, von denen wir wissen, dass uns niemand sieht, sind wir sehr vertraut und an den Orten dazwischen ist meistens immer ein Meter zwischen uns.

Ich hätte vor zwei Wochen nicht gedacht, dass ich mich schon bald in dieser Situation wieder finden würde. In einer Situation, in der wir beide es nicht aushalten nicht beieinander zu sein, obwohl wir uns gestern erst gesehen haben. Es ist so verdammt schön. Es fühlt sich alles so verdammt gut an.
Aber trotzdem ist da die Zukunft im Hinterkopf. Die mir Angst macht.

Ich hätte am liebsten "Ich liebe dich" zu ihm gesagt, weil das nah drann war wie groß meine Zuneigung für ihn ist. Auch wenn es nicht Liebe ist.

2015/07/11

dreihundertsechziggrad

Es ist mal wieder Zeit dafür hier ein paar Wörter über meine momentame Lebenssituation zu hinterlassen. In der letzten Woche ist so viel passiert. Alles hat sich um 360° gedreht.
Ich wollte mich so oft hinsetzt und das aufschreiben, aber ich habs nicht gemacht.

Es ist alles mal wieder sehr schwierig. Obwohl alles so gut erscheinen könnte.

Wir haben uns letzte Woche noch ein paar mal gesehen. Wir haben generell sehr viel geschrieben, was mich sehr glücklich gemacht hat. Mir ging es wirklich mal viel besser. Ob das an ihm und seinen Nachrichten lag? Ich weiß es nicht.

Ich weiß ehrlich gesagt geschrieben auch nicht, wo ich anfangen soll.

Nach letzer Woche bzw. nach vor letzten Montag ist alles, was mit ihm zu tun hatte, bergauf gegangen. Wir sind plötzlich so gut klar gekommen. Eventuell lag es auch daran, dass ich seine Nachrichten so interpretiert habe, dass es mit seiner Freundin vorbei ist. Ich weiß immer noch nicht, ob das so richtig ist. Mehr geflirte von meiner Seite, weil ich endlich mal das Gefühl hatte darauf eingehen zu können. Ein wenig dumm und naiv und in einem gewissen maß unfair fühle ich mich schon. Kaum ist sie "weg vom Fenster", schlage ich zu. So als ob er ein Objekt ist. Aber anscheinend gefällts ihm.

Wir haben die Tage viel geschrieben, einfach weil ich wollte, dass es ihm nicht so geht, wie es ihm ging: schlecht. Wenn er mir geschrieben hätte "Kannst du bitte kommen?", hätte ich sofort alles hingeworden und wäre zu ihm gefahren (wenn er mir davor noch gesagt hätte, wo er wohnt.)

Schon am Montag Abend kamen wir auf ein Thema zu sprechen, welches ziemliche Auswirkungen auf Donnerstag hatte. Ich hatte ihm eine richtige Ummarmung versprochen.
Alles war so gut, so locker zwischen uns. Ich hätte das erste mal das Gefühl von ihm gemocht zu werden und das nicht wenig. Das hat meinem Selbstbewusst sein schon einem Schub gegeben.
Und ja, dann war halt Donnerstag da. Sie (damit ist nicht seine Freundin gemeint) würde nicht kommen und normalerweise bringt mich das ziemlich aus dem Konzept, wei sie mir den Rücken stärkt und ich mich, wenn sie dabei ist nicht so verloren und unsicher fühle. Aber dennoch war es in den letzten Wochen schmerzhaft zu sehen, dass sich die beiden so viel besser, als wir beide verstehen. Deswegen, irgendwie, war's halt okay, dass sie nicht da war.
Als ich zu unserem Treffen gegangen bin, war ich noch sehr unsicher, aber spätestens als ich ihn gesehen habe und mein Versprechen, die Umarmung eingelöst hatte, war alles okay und ich habe mich verdammt sicher gefühlt und omg, das ist so ein merkwürdiges gefühl.

Mir fällt wieder auf wie lange mir Donnerstag Nachmittag vor kommt. Dabei ist das gerade mal eine Woche her.

/

Ich bin ehrlich. Zwischen dem letzten Absatz und diesem liegen drei Tage. Es passiert gerade so viel, dass ich gar nicht mehr dazu komme, dass alles aufzuschreiben.

Trotzdem möchte ich es versuchen.

Nach nun vorletzten Donnerstag hat sich alles gedreht. Wir haben die ganze Zeit Scherze gemacht und auch ein wenig geflirtet. Und uns nach dem ich kurz Zuhause war sogar noch mal gesehen. Und mal wirklich ehrlich geredet. Erst da ist mir aufgefallen, wie gut man mit ihm reden kann. Wie gut ich mit ihm reden kann, ohne durchzudrehen oder Angst zu haben, dass ich totale scheiße laber und mich dumm benehme. Ich fühle mich zum ersten mal in meinem Leben so richtig angenommen. Das ist so ein krass ungewohntes Gefühl nicht immer nur die zweite Wahl zu sein. Es baut mich sehr auf.

Danach war ich echt hin und weg. Ich habe die ganze Zeit von ihm geträumt, von seinen Lippen. Wir hatten uns nicht geküsst, aber ich war dem ein kleines Stück näher gekommen, ich war ihm ein kleines Stück näher gekommen. Am Freitag Morgen war dieses Gefühl bloß wieder weg und ich war mir mal wieder in überhaupt nichts sicher. Mag er mich? Ist es okay für ihn, dass ich ihn mehr mag? Will ich freundschaft? Will ich mehr?

Mittlerweile vergehen wenige Tage an denen wir nicht nur wenig miteinander schreiben. Und so war es an diesem Tag. Er hatte noch gehofft, dass ich kurz schaffe vorbeizukommen, aber da ich mit einer Freundin verabredet war, ging das leider nicht. Am Anfang war ich mir nicht sicher, was mir wichtiger ist, doch im Nachhinein hätte ich es bereut, wenn ich diesen schönen Tag nicht mit ihr, sondern mit ihm verbracht hätte. Trotzdem war da diese Hoffnung da, dass er noch mal zu mir rum kommt, weil ich im extra noch mal geschrieben hatte, dass ich alleine Zuhause bin. Leider war er dann schon woanders und somit musste ich alleine auf dem Sofa rumliegen.
Dafür hatte er Vorgeschlagen, dass wir uns Samstag Abend noch mal sehen.
Den ganzen Tag über haben sich meine Gedanken nur um ihn gedreht. Ich bin tausend mögliche Szenarien durchgegangen warum er mich denn sehen möchte. Und dank einer lieben Person bin ich zwischen durch dann doch auf andere Gedanken kommen.

Als ich dann Zuhause war hatte er mir irgendwann geschrieben, dass er jetzt Zeit hätte. Und alles in einem zusammen gefasst war es einfach komisch. Er hat mir eindeutig gezeigt, dass er es vermeiden möchte von Menschen, die uns kennen mit mir gesehen zu werden. So schlecht fande ich das aber eigentlich nicht, weil auch ich das vermeiden wollte. Zu viele dumme Fragen würde es dann geben.
Wir haben uns einfach irgendwo hingesetzt und haben ganze zwei Stunden einfach nur durch geredet. Es war einfach irgendwie schön. Es war eigentlich sogar ziemlich romantisch, aber mittlerweile habe ich von Romantik ein komisches Bild. Früher habe ich immer vom küssend im Regen stehen geträumt und mittlerweile weiß ich einfach, dass es nur ein Kuss während dem Regen ist. Danach war ich aber einfach nur verwirrt, weil mir das mit seiner Nähe zu viel geworden ist. Plötzlich war da nicht mehr dieses Kribbeln überall, sondern nur die ernüchternde Wahrheit, dass mir das zu viel war. In diesem Moment habe ich mir so sehr die Vergangenheit zurück gewünscht, in der wirklich nur das Thema Freundschaft zwischen uns existiert hat bzw. sich gerade mal angebahnt hat. Ich hatte so Angst, dass alles kaputt gemacht zu haben, weil er denkt, ich möchte mehr von ihm, obwohl das in diesem Moment am Samstag nicht so war. Ich wollte ihm keinen Korb geben. Er macht gerade schon ne beschissene Zeit durch und dann komm ich noch an und "spiele" mit ihm.

Sonntag ging es mir dann auch dementsprechend beschissen. Ich hatte mal wieder viel zu wenig geschlafen, war eigentlich noch mit ihr (auch eine gute Freundin von ihm) verabredet und wusste einfach nicht, was ich ihr erzählen sollte und durfte. Im Endeffekt war ich den ganzen Tag nur Zuhause und trotzdem habe ich gehofft, dass er noch vorbei kommt.

Ich weiß jetzt auch immer noch nicht, was ich genau möchte.

Und dann war auch schon wieder Montag da. Ehrlich geschrieben kann ich mich kaum erinnern, ob irgendwas besonderes passiert ist. Es war alles normal, wir hatten einfach nicht viel geredet.
Seine Ex-Freundin (ja, das weiß ich mittlerweile) war halt auch da. Ich kann sie immer noch gut leiden, doch trotzdem hat es mich nicht ganz begeistert, dass sie da war. Vor allem weil die beiden so wie immer miteinander umgegangen sind. Ich war einfach ein wenig verwirrt. Ganz vertraut waren sie aber nicht miteinander. In dem Moment hätte ich ihm am liebsten angeschrieben mit "Was ist da zwischen euch?".

Die Tage bis Donnerstag vergingen, in denen wir uns nicht gesehen haben. Es gab mal wieder ein paar Stunden, in denen mir das alles zu viel war und ich am Rand der Verzweiflung stand, mein Handy am liebsten in eine Ecke geschmissen hätte. Aber irgendwie waren diese Moment dann auch vorbei und vergessen.

Wir haben mal wieder viel miteinander geschrieben und ich habe mich einfach auf Donnerstag gefreut, weil er mich wieder gefragt hatte, ob wir uns wieder danach nur zu zwei treffen.
Diesmal war alles nicht so einfach für mich. Ich war einfach Todmüde und irgendwie hatte ich einfach mal wieder das gefühl mich total bescheuert zu benehmen. Und da waren dann noch ein paar Kommentare von den anderen, die mich nicht so begeistert haben. Ein blödes Gefühl war auch immer noch vorhanden, weil ich das Gefühl hatte sie, die sonst immer besser mit ihm befreundet war, zu hintergehen, weil ich nicht vor ihr erwähnt habe, dass wir uns so oft sehen. Ich weiß nicht warum, aber in mir ist da immer noch ein Teil, der ihr das nicht erzählen möchte.

Ich habe mich die ganze Zeit ein bisschen verloren gefühlt und war mir nicht mehr sicher, ob ich ihn noch darauf ansprechen sollte, was jetzt mit unserem geplanten Treffen ist. Ich hab ihm dann einfach geschrieben und ja, irgendwie war dann doch alles okay, nur mein Kopf hat mal wieder übertrieben.
Es war mal wieder sehr schön, wir haben viel geredet und waren uns auch körperlich ziemlich nah und danach ging es mir einfach sehr gut. Ich wusste zwar immer noch nicht, was ich jetzt will von ihm, aber es war okay. Zu diesem Zeitpunkt war auch klar, dass wir uns am Freitag, also gestern, wieder sehen würden. Und ja, kurz gefasst, haben wir ziemlich viel Zeit miteinander verbracht.

Und ja, wir haben uns geküsst.

Und jetzt dreht sich alles, wirklich alles um mich.

2015/07/01

Emotionales Wrack

Liebe kann man einfach nicht rational begründen. Doch ich versuche es immer wieder. Warum habe ich mich in ihn verliebt? Warum gerade er, wenn es so viele tausend andere Menschen gibt? Wie entsteht Liebe? Darf ich es überhaupt Liebe nennen?

Doch, wenn mir eins klar geworden ist dann, dass es Liebe ist. Das ist eine bescheuerte Erkenntnis. Ich würde für ihn alles tun, wirklich alles. Und das ist merkwürdig und das ist komisch. Ich verstehe das ganze einfach nicht (mehr). Wie entwickeln sich Gefühle? Wie schwächen sie sich wieder ab? Und wie kann ich mich irgendwann mal wieder in jemanden verlieben und das gleiche spüren, das ich jetzt spüre? Wie funktioniert das Leben? Ich bin emotionales Wrack. Das ist mir jetzt auch klar.

Wenn ich mich im Spiegel angucke kann ich nicht verstehen, dass mich jemand lieben könnte. Manchmal finde ich mich attraktiv und auch sexy, aber das sind immer nur kurze Momente. Dann betrachte ich mich näher, sehe meine Dellen, Mein Fett, Meine ganzen Haare und meine Nase. Und dann verstehe ich nicht wie Attraktivität entsteht und wie man mich anfassen wollen würde.
Aber dann denke ich an ihn und alles ist so sonnenklar. Sein Äußeres ist mir einfach total egal. Das ist so merkwürdig und auch wieder verwirrend. Es ist mir egal, wie seine Nase aussieht, dass er im letzten Jahr zugenommen hat und es ist mir auch egal, welche Frisur er trägt. ER ist es, der mich anmacht. Sein Charakter, Seine Art. Ich will einfach nur noch seine Hände auf meinem Körper spüren, ich will ihn anfassen. Ich will ihn einfach nur bei mir haben.

Hört das irgendwann auf? Wenn ich ihn näher kennen lerne und seien Abgründe erfahre?
Aber die wichtigste Frage ist: Höre ich irgendwann auf mir Hoffnung zu machen?


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Ca. 4 Stunden später und mal wieder hat eine Nachricht von ihm mein Handy erreicht und mein Herz merkwürdigerweise schneller zum klopfen gebracht. Inhalt etwa: „Entspannen geht gerade echt nicht.“ 

Und was nehme ich an? Dass es wegen seine Freundin (Ex-Freundin?) istQ Er hatte mir gestern geschrieben, dass seine Freundin "kein gutes Thema sei" und seit dem habe ich mich keine einzige Minute mehr entspannt. Mehrere süße und nette Nachrichten von ihm, noch mehr Herzen und meine Hoffnung ist wieder aufgeblüht. Der Gedanke, wie gerne ich jetzt bei ihm wäre und wie scheiße ich es finde, dass er schlecht drauf ist, war das einzige, was mich noch beschäftigt hat. Und der Gedanke, wie gut es sich anfühlt von ihm gebraucht zu werden. Ich habe das Gefühl plötzlich, nach letzten Montag sehr präsent in seinem Leben zu sein, weil wir uns so gut verstanden haben und ja, er vertraut mir anscheinend wieder. Wenigstens so ein bisschen. Es ist unfair, aber das beste ist, ich habe nicht mehr das Gefühl, dass er sie mehr mag als mich.

Was ich am liebsten antworten würde:

"Ja, da haben wir etwas gemeinsam. Du sorgst nämlich auch dafür, dass ich mich nicht mehr entspannen kann, weil egal, was ich mache, ich an dich denken muss, mein Herz zu rasen anfängt, weil ich denke, dass du wieder Single bist und wenn ich mal glücklich bin, muss ich immer wieder daran denken, dass aus uns nie was wird bzw. du nichts von mir willst.

Verachtung wäre jetzt doch mal ne schöne Emotion. Nicht?

2015/06/28

Steinschlag



Ich schreibe viele Texte, die sich um dich drehen. Immer und immer wieder handeln sie davon, wie sehr es weh tut und wie sehr ich mich nach deiner Nähe sehne. Aber manchmal handeln sie auch von Erkenntnissen, die ich erlangt habe. Erkenntnissen, von denen ich denke, dass sie endlich in meinem Kopf bleiben und mir weiter helfen über dich hinweg zu kommen. Aber es klappt einfach nicht. Ich bin nie auf dem richtigen Weg beziehungsweise ich bleibe immer nur für ein paar Momente auf ihm. Es braucht nur einen kleinen Kieselstein, der alles wieder zum rollen und aufwühlen bringt und mich wieder zurück auf meinen falschen Weg, den ich nun schon seit mehreren Monaten gehe.

2015/06/21

Ich will nicht mehr...

Ich will das nicht mehr.
Ich will nicht mehr wütend sein. Nicht auf mich, weil ich es mal wieder nicht schaffe gut anzukommen und mich wie die anderen zu verhalten. Nicht auf ihn, weil er das tut, was er nunmal tut, nämlich sich nicht für mich interessieren.
Ich will mich nicht mehr jedes mal aufs neue unwohl vor und bei unseren Treffen fühlen.
Ich will nicht mehr, dass ich nicht weiß, wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll.
Ich will nicht mehr das Gefühl haben müssen, dass ich fehl am Platz bin.
Ich will nicht mehr mich so minderwertig fühlen.
Ich will nicht mehr mir selber wehtun, weil nichts klappt wie ich es mir wünsche.
Ich will nicht mehr tag ein, tag aus meine Gedanken an ihn verschwenden und nichts mehr auf die Reihe kriegen, weil mein Kopf so voll mit ihm ist.
Ich will nicht mehr, dass er der Mittelpunkt meines Lebens ist.
Ich will nicht mehr, dass es jedesmal weh tut, wenn ich jemand anderes von ihm reden höre.
Ich will nicht mehr jedes mal auf mein Handy gucken, wenn es klingelt, weil ich hoffe, dass eine Nachricht von ihm angekommen ist.
Ich will nicht mehr dauernd an ihn denken, während ich weiß, dass er es nicht tut.
Ich will nicht mehr dauernd Angstzustände bekommen, weil die Gefahr da ist, dass ihm was passiert sein könnte.
Ich will mich nicht mehr total schlecht fühlen, weil ich nicht die bin, die er gut findet.
Ich will nicht mehr jedes mal, wenn er sie umarmt, diesen Pfeil durch mein Herz boren fühlen.
Ich will nicht mehr, dass ich bei egal, was ich mache, daran denke, wie ich ihm das erzählen könnte und wie ich Aufmerksamkeit von ihm bekommen könnte.
Ich will nicht mehr Abends im Bett liegen und mir vorstellen, wie es wäre, wenn er hinter mir liegen würde und seine Arme um mich schlingen würde.
Ich will nicht mehr sehen, wie er und sie sich immer näher kömmen, während er und ich uns immer weiter voneinader entfernen.
Ich will mich nicht mehr komisch in seiner Gegenwart benehmen.
Ich will nicht mehr, dass ich mich so unsicher und so klein fühle.

Ich will nicht mehr, dass ich so starke Gefühle für ihn habe, wie noch nie für einen Menschen bevor.

(Vielleicht wünsche ich mir sogar manchmal, dass er und die anderen niemals in mein Leben getreten wären, weil so vieles dann jetzt einfacher wäre und ich vielleicht glücklicher.)

2015/06/14

Es geht mir gut.

Das ist mal wieder nur ein Post, der davon handelt, dass ich glaube irgendwo angekommen zu sein. Oder das jetzt alles besser wird.

Ich merke gerade, wie es mir langsam wieder besser geht. Dieses „Hoch“ ist gerade mal zwei Tage alt, aber ich merke einfach, dass ich vieles besser hinbekomme, als in den letzten vier Wochen. Vier Wochen. Was ist das schon für eine Zeit. Verdammt wenig eigentlich, aber für mich war es einfach verdammt schwierig. Um so schöner ist es, zu bemerken, dass es langsam wieder bergauf geht. Ich stolpere immer noch ein bisschen rum, aber ich merke, dass ich schaffe oben zu bleiben. Das liegt sehr an den letzten beiden Tagen. Ich war einfach mal weniger im Internet und habe viel Zeit mit lieben Menschen verbracht, war auf einem Konzert und habe das sogar genossen.

Was ihn betrifft geht es bergab und bergauf. Ich bin einfach ein wenig verletzt, dass er mich nicht an seinem Leben teilhaben lässt und sie hingegen schon. Ich darf ihn einfach nicht zu meinem Lebensmittelpunkt machen. Ich sollte nicht, bei allem, was ich mache daran denken, was er dazu sagen würde usw. Ich sollte mich auf mich selbst und meine Ziele konzentrieren.

Es ist einfach so verdammt anstrengend, dass ich mir dauernd darüber Gedanken machen muss, wie ich rüber komme, was wer von mir hält und das ich nie diejenige bin, die etwas mehr gemocht wird.

2015/06/10

Das Leben in einer Metapher.



Ende des letztes Jahres habe ich noch davon geschrieben, wie gerne ich auch diese Energie spüren möchte, die zwischen manchen Menschen herrscht. In meinem Hinterkopf war immer präsent, dass kein Mensch bei mir diese Gefühle auslöst, also bin ich in fiktive Geschichten eingetaucht, die diese Energie so gut beschrieben haben, um sie mir wenigstens einbilden zu können; um wenigstens daran teilhaben zu können, wie sie andere, wenn auch fiktiv und in Worten, miteinander erleben.
Und jetzt bin ich hier. Ich lese kaum noch Geschichten und Fanfiktions. Doch immer noch muss ich bei jeder Kussszene in jedem Film daran denken, wie es wäre diese Energie zu spüren und das nicht nur weil ich mich nach ihr sehne, sondern weil ich weiß, dass diese Energie da wäre, wenn ich ihn küssen würde. Weil es eine konkrete Person gibt, die einen Funken dieser Energie bei mir auslöst, wenn ich an ihn denke. Ich muss bei jeder Szene daran denken, wie es wäre seine Hände an meinen Hüften zu spüren, meine Hände in seinen Nacken legen zu können und die Luft zwischen uns knistern zu hören. Ich will das so sehr. Ich fühle mich so verdammt wohl in seiner Gegenwart, ich fühle mich endlich aufgehoben. Ich würde einfach gerne 24/7 Zeit mit ihm verbringen. Ich will ihm alles erzählen, was mich beschäftigt. Ob positiv oder negativ. Ich möchte ein Teil seines Leben sein und nicht jemand Unbedeutsames. Doch es ist einfach so, dass er mein Mittelpunkt ist, aber ich nur eine kleine Figur auf seinem Schachbrett, während sein Blick fokussiert auf die Königin, seine Freundin, bleibt. Ich bin nur ein verdammter Bauer.

Und nein, ich komme nicht klar damit.

2015/06/08

Umschwung.


(Eigentlich nicht mein Musikgeschmack, aber ich habe einen ziemlichen Ohrwurm von diesem Lied.)

Ein wenig bereue ich ja schon immer, mich nicht immer sofort an meinen Laptop zu setzten, wenn ich beschließe etwas aufzuschreiben. Irgendwie bin ich nicht mehr ganz drinn.

Heute. Ich will einfach darüber schreiben, wie dieser Tag war, weil er mir gute Laune bereitet hat.
Eigentlich fing er ziemlich scheiße an. Mir ging es körperlich ziemlich beschissen, was teilweise an dem Wetterumschwung lag. Irgendwie war ich heute einfach nicht ganz bei mir und habe mich auch nicht so richtig wohl gefühlt. Er war nicht so schlimm wie gestern, mir ging es psychisch eigentlich ganz okay, aber ich war einfach Neben der Spur. Komischerweise war der Gedanke ihn nach 1 1/2 Wochen wieder zu sehen (Wir haben uns in letzter Zeit viel zu oft gesehen, fast zwei mal die Woche, deswegen war das mal ein etwas "längerer" Zeitraum.) kaum groß in meinem Kopf, wie sonst immer. Die letzten Wochen bin ich fast immer durch gedreht und hab mich im nachhinein ihm gegenüber richtig unsicher und dumm verhalten. Und heute war das nicht der Fall. Vielleicht einfach weil eine kleine Sache anders war und vielleicht auch, weil ich das Gefühl habe wieder einen Draht zu ihr zu finden. Ich verstehe es selber gerade nicht, wie ich es heute geschafft habe so ruhig zu bleiben, wenn ich daran denke, wie ich die letzten Monate wegen den Gedanken an ihn durch gedreht bin. Ich war heute einfach selbstsicherer und habe mir vorgenommen meine Gefühle zurück zu schrauben und mich normal zu verhalten. Das nehme ich mir jedes mal vor, doch leider bin ich sonst so weit entfernt davon. Ich habe mich nicht richtig richtig wohl gefühlt und der Hintergrundgedanke, dass ich nie so gut klarkommen werde wie sie mit ihm ist immer noch präsent, aber es ging einfach. Vielleicht auch, weil wir kaum Möglichkeit hatten miteinander zu reden. Irgendwie ist das auch mal entspannt. Auf meinem Nachhause weg, habe ich bemerkt, wie sich die Schwarzen Wolken über mir, die seit Wochen da hingen, sich weitgehens aus dem Staub gemacht haben. Und das war einfach ein tolles Gefühl. Ja, ich liege gerade hier und ich habe gute Laune und ja, es ist auch überraschend für mich, ich bin nicht unzufrieden mit meinem Äusseren. Es ist einfach so merkwürdig, ich kann mich nur wiederholen. Ich habe das Gefühl, dass dadurch ich meine Gefühle für ihn ein wenig mehr im Griff habe, mein Leben wieder mehr auf den richtigen Schienen fährt. Zumindestens waren die letzten Stunden dieses Tages sehr viel strukturierter und mit positiven Gedanken übersäht, als in den letzten Wochen und Monaten. Ich hoffe, ich kann endlich akzeptieren, dass ich kein wichtiger Teil in seinem Leben bin, aber schon eine Person, die er ein wenig gern hat. Ich hoffe, diese Phase bleibt einfach mal ein bisschen. Das könnte ich gut gebrauchen.

2015/06/06

Many of Horror

Ich verstehe einfach nicht mehr was mit mir los ist. Ich verstehe nicht, warum es mir so schlecht geht. Phasen, die man eventuell als depressive Phasen bezeichnen könnte, so viele Momente in denen mir alles zu viel ist, Momente in denen ich nur noch alleine Zuhause sitzen möchte. Zu viele Momente, in denen ich nur in meinem Kaff bleibe, anstatt neue Orte zu entdecken. Etwas, was ich vor ein paar Monaten noch gerne getan habe. Vor ein paar Monaten hat es mich noch irre gemacht nur drinnen zu sitzen, nichts zu erleben, Tage zu vergeuden. Und mittlerweile habe ich einfach keine Kraft und Lust mehr dazu das Haus zu verlassen für mehr als einen Spaziergang. Alles macht mich gerade so verdammt unglücklich und das macht mich einfach fertig. Ich kann mich auf nichts mehr konzentrieren, ich kann nichts mehr richtig machen und mich auch nicht mehr richtig mit Menschen unterhalten. Es geht einfach nichts mehr. Außer dauernd darauf hoffen ihn zu sehen und ihm vielleicht doch etwas zu bedeuten.

Aber jedes mal, wenn ich die Straßen dieses Ortes lang gehe und jedes mal, wenn ich mein Handy in die Hand nehme, weiß ich das es nie so sein wird.

Und jetzt habe ich mal die Möglichkeit einen Abend mit coolen Leuten und Alkohol zu verbringen und meinem langweiligen Leben zu entkommen. Doch das macht mich einfach nicht glücklicher.


2015/05/29

Die Wände schweigen unerträglich laut.

Wenn mich jemand fragen würde, welche Momente die schlimmsten für mich sind, dann müsste ich diesen nennen. Obwohl, ich kann noch nicht mal sagen, ob ich mich gerade schlimm fühle. Ich fühle mich einfach leer. Kein Schmerz, Keine Freunde, einfach nur diese Leere.
Ich will nichts essen, ich will nicht raus, ich will aber auch nicht hier drinnen bleiben.
Ich will einfach das es endlich dunkel ist. Dass keine Lichter mehr scheinen. Damit vielleicht einfach mal meine Abendmelancholie einsetzt und es weh tut. Denn jeder Schmerz ist besser, als dieses Gefühl gerade. Da ist mir mein Gemütszustand von heute Morgen/Mittag lieber. Ein Schmerz, der von innen kommt und meinen ganzen Körper lähmt. Der Drang zu weinen, aber es nicht können, weil es so weh tut. Die Menschen um mich selber herum sehen und merken, dass nichts meine Risse flickt. Es als verdammte Tortur zu sehen sich in der Schule aufzuhalten. Einfach alles. Mein Kopf drohte zu platzen. Und so vieles vieles mehr. Es ist scheiß fucking scheiße zu bemerken, dass sie auch nicht mehr der Mensch ist, in deren Gegenwart ich mich wohl fühle. Ich bemerke, dass es dumm war und unvorsichtig mich ihr zu öffnen, auch wenn es nur ein wenig war, auch wenn ich nur ein kleines Stück von mir selbst gezeigt habe, aber es war scheinbar schon zu viel. Ich verstehe nicht, warum ich dauernd alles falsch mache.
Sogar das tippen meiner Laptop-Tastertur und das Klicken meines Mousepads ist mir zu laut. Die Musik ist mir zu laut, aber mit der Stille um mich herum komme ich auch nicht klar.
Ich will mich einfach nur betäuben. Mit Alkohol. Mit Tabak. Mit dieser Musik, die durch meine Kopfhörer dringt. SCHEISSE. FUCK. FUCKING SCHEISS MIST.

Flugzeuge Start-und Landebahnen in meinem Kopf.

2015/05/24

Bilder im Kopf.

Ich will nicht mehr. Ich will einfach nicht mehr, dass diese Gefühle da sind. Sie hindern mich in so viel. Auch im glücklich sein. Weil ich ihn dauernd sehe. Weil es da seinen Instagram, Whatsapp und Facebook Account gibt mit vielen Bildern von ihm und ihr.
Und weil da immer wieder dieser Schmerz und diese Hoffnungslosigkeit.

Ja, ich weiß, dass das alles irgendwann wieder vorbei sein wird, aber gerade jetzt, in diesem Moment ist es nur noch schmerzhaft.

Ich brauche Ablenkung. Sofort.