- nicht mehr diese Aufmerksamkeitsgeilehure sein um meine Komplexe wegzuwischen und andere damit zu nerven
- nicht herum zu jammern
- mal wieder richtig zu schreiben, und mit richtig meine ich richtig, nicht nur so eine dumme-kurze liste, sondern all das aufschreiben, was die letzten wochen passiert ist
- und einfach hoffen, dass in meinem Kopf endlich mal ein wenig mehr platz sein wird, als nur für meine dummen, nutzlosen Gedanken
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2015/02/22
And now: Die!
Vorsätze für diese Woche für die nächste Zeit:
2014/11/16
Über Enttäuschung und das Gefühl von Glück.
Passt das zusammen?
Wieso fange ich in letzter Zeit bei allem, was ich schreibe mit einer rhetorischen Frage an?
Heute Abend kurz & knapp.
Normalerweise bin ich kein Mensch, der sich darüber aufregt, dass sich jemand nicht bei mir meldet. Auch wenn wir in einem digitalen Zeitalter leben, in dem keine Distanz unüberwindbar ist und eine Nachricht schnell geschrieben, verstehe ich, wenn man* nicht dazu kommt eine kleine Nachricht zu verfassen. Es gibt halt immer Situationen, wo man* so unendlich viel um die Ohren hat, immer wieder dran denkt "ahh ja, ich muss ja noch dem und der schreiben", aber trotzdem wenn man* sein Handy in der Hand hat, es nicht tut.
Trotzdem war ich die letzte Woche sehr enttäuscht, verletzt und sauer:
Ich bekomme immer mehr das Gefühl, dass ich diejenige bin, die Leute anschreibt, auf sie zukommt und fragt ob sie Zeit haben und nie die anderen sowas machen. Kommt es daher, dass ich einen unheimlich stark ausgeprägten Bewegungs- und Erlebnisdrang habe? Und dazu noch zu viel überschüssige Zeit (nicht immer)? Trotzdem spinnt sich der Gedanke immer weiter in mein Gehirn rein und kommt nicht wieder raus, was mir gerade in der letzten Woche nicht viel geholfen hat: Du bist ihnen nicht zu wichtig, wie sie dir. Du kannst nicht ohne sie, aber sie können ohne dich.
Ich weiß, dass das nicht stimmt. Aber trotzdem merke ich das irgendwie.
Schwierige Situation, zu der dann immer noch dazu kommt, dass seit Anfang dieses Schuljahres zu vieles zu anders ist. Wir sehen uns nicht mehr jeden Tag, haben nicht die gleichen Kurse zusammen und neulich ist es sogar vorgekommen, dass wir uns 7 Stunden im gleichen, eigentlich nicht großen Gebäude aufgehalten haben und uns einfach nicht über den Weg gelaufen sind.
Dazu kommt noch, dass alle meine Freunde neue Leute kennen gelernt haben. Nichts neues, habe ich ja schließlich auch. Doch trotzdem merke ich, dass sie alle schneller, besser und intensiver neue Freundschaften aufbauen können, als ich, die eigentlich seit 4 Jahren die gleichen Leute ihre engsten Freunde nennt.
Hin & Her geht bei mir nicht. Sowie "Unwichtig" auch nicht.
Meinte ich nicht, dass der Post kurz werden würde?
Trotz allem geht es mir gerade keinenfalls schlecht! Ich war den ganzen Tag zwar alleine und ich bis auf ein einstündiges Skypegespräch mit dem einzigen Menschen, der wirklich alleine auf mich zu kommt, mit niemanden geredet habe, da ich Sturm habe,
Und das lag einzig und allein am Internet.
Es ist so schön zu wissen, dass es dort draußen Menschen, wie ich gibt, die es schaffen mit einem geringen Aufwand mir ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.
Ein Zusammengehörigkeitsgefühl.
Ein Gefühl von Glück, was in einem aufschwappt und einen ergreift. Unheimliche Gänsehaut.
Ich merke, wie ich häufiger einfach mal mit Musik in den Ohren, mit einem Lächeln im Gesicht durch die Gegend laufe, obwohl mir nicht danach ist. Einfach weil durch diese Kurve auf meinem Gesicht, wie von zauberhand meine Laune besser wird.
Vielleicht kann man* doch Glück erzwingen. Oder einfach Pech gut verdrängen.
2014/01/14
first post of 2014: don't look back in anger.
Ich weiß nicht, ob mich dieser tag
verändert hat. Ob er mein denken verändert hat. Ich denke schon.
Aber ich weiß es nicht. Eigentlich habe ich ja nichts
weltbewegendes getan.
Ich lag auf dem Sofa. Hab mir 2 Flaschen Club Mate reingezogen. Mich von meinen lieblings-nudeln
ernährt. Mir Serien und Filme reingezogen, die mich teilweise zum
weinen & zum nachdenken gebracht haben.
Menschen, bei Facebook & Twitter
gestalkt. Musik gehört.
Dinge, die ich täglich mache.
Zumindestens, wenn ich krank bin.
Doch irgendwann passiert der
Moment, in dem sich was verändert. Sonst wär ja alles gleich. In
einem Moment macht man etwas „normales“, selbstverständliches und plötzlich erfährt man etwas. Plötzlich verändert
wissen einen. Eigentlich ist kaum was passiert, aber
es hat mich verändert.
Gerade eben hatte ich noch so viele
dinge im Kopf, die ich schreiben wollte. Von denen ich wusste, wie
ich sie formulieren sollte, wie ich sie in die richtige Reihenfolge
im Satz bringe muss, damit sie Sinn ergeben. klingen. Doch jetzt ist mein kopf
leer und ich habe das Gefühl, dass sich mein Talent gut mit worten umzugehen, nur im kopf abspielt.
Eigentlich wusste ich das doch schon
immer. Ich habe es gespürt. Hab darüber nachgedacht, was wäre
wenn, Aber doch; ja, es ist überraschend. So wie bei jeder Tatsache,
die sich offenbart, so plötzlich wie ein blitz in einen Baum
einschlägt. In einen Baum zwischen tausenden von Bäumen. Aber genau in den Baum unter dem
man selbst gerade steht.
Sobald man von etwas gestärkt ist,
kann man erstmal durch nichts mehr geschwächt werden. Heißt es. Aber irgendwann tritt das tägliche
leben wieder an einen heran und weht mit seinem Wind einen wieder an die übliche Wand, voll mit den Dingen an denen man zweifelt, über die man
nachdenkt, an denen einen das leben bricht. Doch es gibt etwas, was uns für immer
stärkt, egal wie oft das leben versucht einen zu brechen. Etwas, dass
einen öfters aufhebt, als man fallen kann.
LIEBE.
Meine Gedanken dieses eigentlich
normalen, unweltbewegenden Tages. Aber mich hat er bewegt. Er hat in gewisser weise meine Welt verändert.
"Und wie häufig schlägt dein Herz?
We häufig siehst du himmelwärts?
Und wie häufig stehst du auf & freust du dich darauf?"
Thees Uhlmann feat. Casper - & jay-z singt uns
ein lied
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