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2016/06/12

Geschreddert.

Mir geht es schlecht. Mein Kopf dreht sich. Er. Sie. Er. Sie. Wir alle. Nichts können, aber alles müssen.
„Da musst du aber noch üben.“
Ist das immer so?
Ich muss da durch. Doch wie, ohne verletzt zu sein? Ich bin nichts. Luft. Nichts existent. Irgendwas am Rand. Emotional nicht vorhanden.
Doch wie beschreibt man diesen Zustand ohne die Worte dafür zu haben?
Gefühle kochen über und zerstören die Küche.
Warum fragt mich niemand?
Warum frage ich niemanden?
Ich bin doch egal.
Wie mache ich das weg? Wie löse ich diese Situation. Ich kann nicht mit, aber auch nicht ohne ihn. Und er verletzt, verletzt und verletzt, weil er selber verletzt ist. Und ich habe Lust ihn zu verletzten. Es verlang viel Mut das nicht zu tun.
Was bin ich eigentlich für ein Mensch? Ich lüge und lüge und lüge. Ich bin eifersüchtig. Aber niemand plant mich ein. Was ist nun das Problem? Ich oder die anderen?
Was muss ich anders machen? Was kann ich ändern? Was ist eigentlich das Problem?
Oder ist das schon zu spät zu beheben?

2015/11/10

Hello from the other side.


Es tut weh. Es tut weh, dass ich keine Antwort wert bin. Es tut weh, dass du mich nicht mehr fragst. Es tut weh, dass ich es nie schaffen werde, auf dem gleichen Platz zu stehen, wie sie. Es tut weh, dass du Dinge als wichtiger abtust, obwohl Menschen doch so verschieden sind, sodass man sie gar nicht miteinander vergleichen kann. Es tut weh, dass du mir nicht zuhörst. Es tut weh, dass es dir vollkommen egal ist, dass ich daran zugrunde gehe, was du mit mir angestellt hast. Es tut alles so verdammt weh. Es tut so weh, dass ich vor ein paar Monaten noch genug war für dich, mir es deswegen gut ging und jetzt, wo nichts mehr da ist, ich voller Hass an mich selber gerichtet bin.
Es tut so weh, dass du nicht abnimmst, wenn ich dich anrufe. Es tut so weh, dass du mich dazu bringst, an dir zu klammern. Es tut so weh, dass du zulässt, dass ich mich ohnmächtig fühle und hilflos. Es tut weh, dass du nichts daran änderst, dass ich mich zum Affen mache, weil ich das gar nicht möchte. Es tut weh, dass du mir keine Antworten gibst, die ich doch so sehr brauche, um das zu schaffen, was neben dir sich noch mein Leben nennt. Es tut weh, dass ich dir freundschaftlich nicht mal etwas wert bin, dass du sagst, wir beenden das allemal.



Es tut weh. Es bringt mich um. Es ist „nur“ Liebeskummer, aber ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll.

2015/10/08

Es tut weh.

Es tut weh.

Es tut weh, dass wir uns so begegnen, als ob nichts gewesen wäre. Als ob die vielen Stunden in deinem Bett, die vielen Küssen nie passiert wären.
Es tut weh, dass wir uns nicht mehr mit eindeutigen Blicken angucken, weil nur wir beide von uns wissen.
Es tut weh, dass ich nie die Möglichkeit bekommen habe dir nach diesem Sommer so viel zu erzählen, so viel ehrliches.
Es tut weh, dass du von deinen Vorsätzen abgekommen bist mich besser kennen lernen zu wollen.
Es tut weh, dass du dich so verhältst, als ob ich ein nerviger Fehler gewesen wäre, den du einfach nicht los wirst.
Es tut weh, dass ich nicht die gleichen Reaktionen bei dir auslöse, wie du bei mir.
Es tut weh, dass du mir nichts mehr schreibst und mich nicht mehr an deinem Leben teilhaben lässt.
Es tut weh, dass nichts mehr so ist, wie es mal war zwischen uns. Und ich verliere immer mehr die Hoffnung, dass wir das irgendwie wieder hin gebogen bekommen.

2015/10/04

Cry rivers and oceans, build a bridge, get over it.

"I'll cry rivers and oceans till I get over it."

Ich weiß, dass ich irgendwann über ihn hinweg sein werde. Ich weiß, dass er mich irgendwann vielleicht nicht mehr interessiert oder einfach in meinem Leben keine trifftige Rolle mehr spielt. Ich weiß, dass ich ihm irgendwann ins Gesicht sehen kann und zufrieden mit der Situation sein werde. Ich weiß, dass es irgendwann nicht mehr weh tun wird, dass aus uns einfach nichts wird und dass SIE und Er ein gutes Paar abgeben. Ich weiß, dass ich darüber hinweg kommen werde. Doch, wann dieser Moment kommen wird, ist mein Problem.

Es tut einfach so verdammt weh. Ich kann mit diesem Schmerz nicht mehr umgehen. Es tut weh, wenn ich ihn sehe und wir über belangloses Zeug reden. Es tut weh, wenn ich sehen muss, dass ich einfach keinen großen Platz in seinem Leben habe. Es tut weh, dass er nicht bemerkt, wie sehr er mir weh tut. Es tut weh, dass ich nie so sein werden kann, wie ich möchte. Es tut weh, dass er so tut, als ob nie etwas zwischen uns gewesen wäre. Es tut weh, dass seine Ex-Nicht-Ex-Freundin wieder Platz in seinem Leben gefunden hat bzw. wieder höchste Priorität ist. Es tut einfach weh.

Es lähmt mich, aber gleichzeitig habe ich es endlich kapiert, dass es das war. Irgendwie. Und irgendwie auch nicht.

Das größte Problem ist eigentlich Hoffnung. Denn sie verschwindet nicht so einfach und lässt dich immer wieder entäuschen.

2015/09/28

Schmerzen.

Lange ist es her. Immer wieder hatte ich eigentlich Lust darauf darüber zu schreiben, wie es gerade für mich läuft, was mit ihm ist usw., doch es ist zu viel passiert, als dass ich das noch irgendwie aufschreiben könnte, obwohl wir ja eigentlich am selben Punkt wie vor zwei Monaten sind, wo ich das letzte mal einen Post hier verfasst habe.

Es tut immer noch alles verdammt weh. Nun schon seit 2 Monaten. Es kommt mir nicht so lange her vor. Aber wir haben nun schon Herbst und der Sommer ist vorbei. Es ist viel Zeit vergangen seit unserem letzten richtigen Treffen, aber irgendwie hat sich nichts an der Situation verbessert. Ja, eigentlich nur verschlechtert. Es ist schwierig zu erklären.

Wir haben uns oft gesehen. Haben vor den Anderen so getan, als ob alles so wie immer wäre. Ich war immer häufiger verletzt und eifersüchtig. Und einfach verdammt verwirrt. Er hat mir nicht das Gefühl gegeben jemand zu sein, den er in seinem Leben haben will. Jemand, der ihm wichtig ist. Er hat abgeblockt, wenn ich mit ihm reden wollte oder einfach zeit verbringen. Für ihn sind Dinge getan, wenn man sie über Whatsapp "bespricht". Für mich ganz und gar nicht. Ich bin ihm darauf immer weiter hinter her gerannt und bin ihm vielleicht auch ein wenig auf die Pelle gerückt - per whatsapp, weil es ja anders nicht ging, weil wir nicht die Möglichkeit hatten in Ruhe zu reden, wenn wir uns gesehen haben und er ja nicht mit mir reden wollte. Mir ging es einfach verdammt schlecht in der Situation und geht es immer noch, und immer noch ist er derjenige, der nur etwas dagegen tun kann. Ich befinde mich gerade in einem echten Zwiespalt. Ich möchte ihn nicht nerven per Whatsapp, aber ich kann so gerade auch nicht weiter machen, mit dem Unwissen, was jetzt Sache ist und was er eigentlich von mir denkt. Denkt er für mich ist das alles nur Spaß? Etwas Unwichtiges? Was denkt er von mir? Versteht er, warum ich mich so komisch verhalte?
Irgendwie gingen dann die letzten drei Wochen ins Land. Ich war schon mit dem Nerven am Ende. Wegen Schule. Wegen ihm. Und dann ist noch mal etwas passiert, was mich komplett aus der Bahn geworfen hat. Darauf habe ich mich ein Wochenende abgekapselt, wollte mit niemanden mehr reden, noch nicht mal mit ihm, was sonst immer der Fall war. Trotzdem musste ich das und irgendwie war es okay und auch nicht, weil es mich echt irre gemacht hat, ihn mit allen anderen flirten zu sehen, während ich daneben stehe. Den Abend danach habe ich ihm geschrieben, dass gerade nichts mehr geht, nachdem er mit einer blöden Begründung meinen Anruf abgelehnt hatte.
Ich war die ganze Zeit nur noch Verzweifelt. Ich wollte ihm das nicht schreiben, aber ich hatte das Gefühl, ich musste das und gleichzeitig hatte ich das Gefühl mich vollkommen lächerlich gemacht zu haben. Darauf folgte ein Samstagabend, den wir, wenn auch mit den anderen, zusammen verbrachten. Ich hatte wieder das Gefühl durch zu drehen in seiner Gegenwart. Ich wollte zwischen durch einfach nur weg und bin dann trotzdem bis zum Ende geblieben, obwohl es mich so fertig gemacht hat, ihn und sie ((zum glück)nicht seine Ex(?)!) zu sehen. Und irgendwie hatte ich am Ende dieses Abends, wegen ein bis zwei zweideutigen Blicken die Hoffnung, dass er anders endet, als er es im Ende getan hat. (Mit ein paar Küssen). Darauf bin ich wirklich durch gedreht. Nicht ihm gegenüber, aber es ging nichts mehr bei mir. Ich habe mich so verletzt gefühlt, obwohl er nur einfach mal nicht Zeit mit mir alleine verbringen wollte. Im Nachhinein ist das verständlich, weh tun tuts trotzdem. Darauf schrieb ich ihm auch ein paar Nachrichten, die er nicht sofort beantwortete obwohl er so viel am seinem Handy gehangen hatte. Wieder etwas, was mich verletzte, irre machte und mich durch drehen ließ.
Es war nichts schlimmes, aber am Morgen hatte ich das bitter bereut. Es war mir so verdammt peinlich. Darauf versuchte ich ihm mal nicht zu schreiben und ich war froh darüber Gründe zu haben ihn mal nicht zu sehen. Trotzdem hielt ich es gerade mal eine halbe Woche aus und auch die nächste Aktion ging komplett nach hinten los. Ich fragte ihn mal sehr direkt, ob ich zu ihm kommen könnte und erhielt die Nachricht, dass seine Ex-Freunding bei ihm sei. Ich dachte bis zu dem Punkt, noch schlimmer könnte es mir nicht gehen, aber es ging. Dank guter Freunden und viel Tequila hatte ich die Nacht gut überstanden. Je häufiger ich darüber nachdenke, desto unverständlicher ist es mir, warum ich so durch drehe, nur weil er ein bis zwei mal keine Zeit hat (für mich). Aber dafür dass ich seit 2 Monaten mir über alles zu viele Gedanken mache und einfach nur in seiner Nähe sein möchte, es aber so viele Punkte gibt, die das nicht möglich machen, ist mir das schon wieder verständlicher.
Ich bin halt einfach nicht so belastbar, so strapazier fähig und das ist das Problem.
Ich möchte ihm so viel vorwerfen. Dass er mir weh tut. Dass er mich wie ein Stück Scheiße behandelt. Dass er mir Hoffnung gemacht hat und dass einfach hätte lassen sollen. Aber ich kann es nicht. Ich bin so verdammt verletzt und wütend, auch auf ihn, aber ist er wirklich daran Schuld, dass ich so verletzt bin, nur weil ich Gefühle für ihn habe? Und darf er einfach davon ausgehen, dass ich keine habe?
Habe ich mich die letzten Monate einfach viel zu falsch, zu unannahbar, zu unverletzlich gegeben, dass ich diesen Weg nicht mehr einschlagen kann?

Kommen wir nun zu heute. Ich kann einfach nicht mehr und deswegen habe ich beschlossen auf Distanz zu gehen und ihm zu zeigen, dass gerade nichts mehr okay ist. Ich will nicht, dass er mir so wichtig ist und ich ihm nicht. Dass habe ich ihm deutlich heute gezeigt und ich dachte auch dass das der richtige Weg gewesen wäre. Doch irgendwann kam der Punkt an dem ich bemerkt hatte, wie er verletzt von irgendetwas war. Ich glaube nicht, dass es an mir lag, aber wie er mich darauf behandelt und ignoriert hat. Es tut weh und das will ich einfach nicht mehr.
Irgendwie haben wir beide Probleme damit klar Text zu reden.
Es war eisig. Und ich weiß nicht, was ich dagegen tun soll, weil ich nicht weiß, wie es ihm in der ganzen Situation geht.

Ich hasse diese Situation. Ich hasse sie so sehr.

2015/08/08

Ich habe verstanden, dass ich keinen Platz in deinem Leben habe und eher als Platzhalter diene.

Ich hasse es, wenn ich mal wieder bemerke, wie viel besser es gewesen wäre, wenn ich mich schon gestern zum schreiben animiert hätte, weil alles dann viel frischer gewesen wäre.

Und ich weiß mal wieder nicht, wo ich anfangen soll.

Ich habe gestern mal wieder bei ihm übernachtet. Wir hatten durch meinen Urlaub uns knapp drei Wochen nicht gesehen und das war schon ein wenig merkwürdig (für mich), weil wir uns davor so oft, fast drei mal pro Woche gesehen hatten.

Ich hatte im Urlaub Zeit über alles nachzudenken. Und das habe ich fast auch nur getan. Meine Meinung hat sich zu dem allen nicht geändert. Er hat mir zwei Wochen fast durchgängig gefehlt, aber so oft war ich auch einfach sauer auf ihn, weil er sich nicht so sehr für mein Leben interessiert. Das ist nicht nur ein Gefühl, irgendwie ist es so und für mich klingt es gerade so dumm darüber zu jammern.

Vorgestern habe ich ihn dann (endlich) wieder gesehen. Es war echt ein schönes wieder sehen. Ich hatte das Gefühl, dass wir besser miteinander klar gekommen sind, als sonst, weil wir uns einfach viel zu erzählen hatten und Verlangen in der Luft lag (zumindestens von meiner Seite). Es ging relativ schnell auch zu Sache, doch es war anders als sonst bzw. die male davor. Es hat sich alles tausend mal besser angefühlt. Es war einfach so schön ihn in meiner Nähe zu haben. Wir haben nicht miteinander geschlafen, aber ich hätte es gerne getan. Und das meinte ich auch zu ihm. Doch irgendwie lagen von beiden Seiten viele Zweifel in der Luft und deswegen haben wir es nicht getan. Ein wenig bereue ich es schon, da ich das Gefühl hatte, dass es der richtige Moment gewesen wäre, auch wenn ich eigentlich denke, dass es ihn nicht gibt. Es ist echt verdammt kacke mit jemanden Sex haben zu wollen, aber noch Jungfrau zu sein. Ich mache mir halt auch einfach Gedanken darüber, dass es für mich später in ein paar Jahren komisch sein wird meine "Unschuld" an ihn verloren zu haben. Oder für ihn. Und das es, wenn wir Sex gehabt hatten, noch merkwürdiger zwischen uns werden wird, wenn wir diese Sache zwischen uns wieder beenden. Ich weiß jetzt schon, dass ich früher oder später, wenn ich ihn dann wieder sehen werde, immer an unsere Bettgeschichten denken muss.

Das tolle ist, dass wir endlich miteinander geredet haben. Bzw. er meine Fragen beantwortet hat und ich mich auch getraut habe sie ihm zu stellen. Doch im Endeffekt haben mich seine Antworten auch fertig gemacht. Wir haben über ihn und seine Ex-Freundin geredet und darüber, was da jetzt ist. Mir war von vorne rein klar, dass es nicht endgültig vorbei ist, sondern eher eine Beziehungspause. Umso schlechter habe ich mich wegen ihr gefühlt. Ich wollte ihm klar machen, dass ich "weg vom fenster" bin, wenn die beiden wieder zusammen sind, einfach weil ich mir nicht sicher war, ob er das auch weiß. Seine Antwort: "Das mit ihr ist mir auch viel wichtiger."
Es war mir von vornerein klar, dass sie bei ihm über alles steht, aber dennoch war es einfach nur verletztend das aus seinen Mund zu hören.

Zumindestens hat er mir auch gesagt, dass er das mit mir nicht nur wegen der Trennung von ihr angefangen hat.

Doch immer wieder schwebt mir im Kopf herum und tut mir sehr weh, dass ich nicht in sein Leben passe. Ich bin nicht sie und werde auch nie so sein. Ich werde nie ein großer Teil seines Lebens sein und in den letzten Wochen hat er mir sehr Geschmack darauf gemacht.

Es ist einfach so nervend auftreibend immer darüber nachzudenken, was ich nun wirklich für ihn bin und wie viel Platz er für mich in seinem Leben hat und wie viel Platz ich mir nehmen darf.

Dazu kommt, dass mir immer wieder einfällt wie unterschiedlich wir doch sind. Dass er nicht zu mir passt und nicht die Eigenschaften hat, die ich brauche und dass das für ihn andersrum auch so ist.

Trotzdem will ich das mit ihm so sehr. Es geht mir dadurch so viel besser. Ich mag ihn so sehr und ich vertraue ihm auch so sehr, dass es fast weh tut. Mir fällt es sonst schwer Menschen vertrauen zu schenken, aber bei ihm ist es mir verdammt einfach gefallen. Und deswegen tut es weh, dass wir beide nie in der Situation sein werden in dem Vertrauen alles ist.
Mir ist seit gestern klar geworden, dass mir so ein lockeres Ding/Affäre/etwas "unkompliziertes"/nichts festes einfach nicht liegt. Ich bin auch nicht für eine Beziehung geschaffen, aber ich wünschte einfach er wäre jemand auf den ich mich verlassen kann, bei dem ich mich komplett fallen lassen kann und für den ich nicht nur eine Ablenkung bin.
Er macht mich kaputt und es wird mich auch in der Zukunft auch noch mehr kaputt machen. Wenn sie wieder da ist.

Wir haben nie darüber geredet, aber meine Gefühle für ihn werden uns zu verhängnis werden.
Und das schlimmste ist, ich kann mit ihm noch nicht mal über das alles reden.

Wir sehen uns frühstens erst in einer Woche wieder und ich bin heute schon komplett durch gedreht.
Außerdem hat er mir gestern Morgen sehr das Gefühl gegeben, dass er genug von mir hat und ich zu viel Platz einnehme.

Und dann seine Worte "Ich hoffe du findest auch irgendwann den Richtigen."
Tja, scheiße, wenn ich eigentlich denke, dass der Richtige gerade neben mir liegt.

2015/07/01

Emotionales Wrack

Liebe kann man einfach nicht rational begründen. Doch ich versuche es immer wieder. Warum habe ich mich in ihn verliebt? Warum gerade er, wenn es so viele tausend andere Menschen gibt? Wie entsteht Liebe? Darf ich es überhaupt Liebe nennen?

Doch, wenn mir eins klar geworden ist dann, dass es Liebe ist. Das ist eine bescheuerte Erkenntnis. Ich würde für ihn alles tun, wirklich alles. Und das ist merkwürdig und das ist komisch. Ich verstehe das ganze einfach nicht (mehr). Wie entwickeln sich Gefühle? Wie schwächen sie sich wieder ab? Und wie kann ich mich irgendwann mal wieder in jemanden verlieben und das gleiche spüren, das ich jetzt spüre? Wie funktioniert das Leben? Ich bin emotionales Wrack. Das ist mir jetzt auch klar.

Wenn ich mich im Spiegel angucke kann ich nicht verstehen, dass mich jemand lieben könnte. Manchmal finde ich mich attraktiv und auch sexy, aber das sind immer nur kurze Momente. Dann betrachte ich mich näher, sehe meine Dellen, Mein Fett, Meine ganzen Haare und meine Nase. Und dann verstehe ich nicht wie Attraktivität entsteht und wie man mich anfassen wollen würde.
Aber dann denke ich an ihn und alles ist so sonnenklar. Sein Äußeres ist mir einfach total egal. Das ist so merkwürdig und auch wieder verwirrend. Es ist mir egal, wie seine Nase aussieht, dass er im letzten Jahr zugenommen hat und es ist mir auch egal, welche Frisur er trägt. ER ist es, der mich anmacht. Sein Charakter, Seine Art. Ich will einfach nur noch seine Hände auf meinem Körper spüren, ich will ihn anfassen. Ich will ihn einfach nur bei mir haben.

Hört das irgendwann auf? Wenn ich ihn näher kennen lerne und seien Abgründe erfahre?
Aber die wichtigste Frage ist: Höre ich irgendwann auf mir Hoffnung zu machen?


///

Ca. 4 Stunden später und mal wieder hat eine Nachricht von ihm mein Handy erreicht und mein Herz merkwürdigerweise schneller zum klopfen gebracht. Inhalt etwa: „Entspannen geht gerade echt nicht.“ 

Und was nehme ich an? Dass es wegen seine Freundin (Ex-Freundin?) istQ Er hatte mir gestern geschrieben, dass seine Freundin "kein gutes Thema sei" und seit dem habe ich mich keine einzige Minute mehr entspannt. Mehrere süße und nette Nachrichten von ihm, noch mehr Herzen und meine Hoffnung ist wieder aufgeblüht. Der Gedanke, wie gerne ich jetzt bei ihm wäre und wie scheiße ich es finde, dass er schlecht drauf ist, war das einzige, was mich noch beschäftigt hat. Und der Gedanke, wie gut es sich anfühlt von ihm gebraucht zu werden. Ich habe das Gefühl plötzlich, nach letzten Montag sehr präsent in seinem Leben zu sein, weil wir uns so gut verstanden haben und ja, er vertraut mir anscheinend wieder. Wenigstens so ein bisschen. Es ist unfair, aber das beste ist, ich habe nicht mehr das Gefühl, dass er sie mehr mag als mich.

Was ich am liebsten antworten würde:

"Ja, da haben wir etwas gemeinsam. Du sorgst nämlich auch dafür, dass ich mich nicht mehr entspannen kann, weil egal, was ich mache, ich an dich denken muss, mein Herz zu rasen anfängt, weil ich denke, dass du wieder Single bist und wenn ich mal glücklich bin, muss ich immer wieder daran denken, dass aus uns nie was wird bzw. du nichts von mir willst.

Verachtung wäre jetzt doch mal ne schöne Emotion. Nicht?

2015/06/28

Steinschlag



Ich schreibe viele Texte, die sich um dich drehen. Immer und immer wieder handeln sie davon, wie sehr es weh tut und wie sehr ich mich nach deiner Nähe sehne. Aber manchmal handeln sie auch von Erkenntnissen, die ich erlangt habe. Erkenntnissen, von denen ich denke, dass sie endlich in meinem Kopf bleiben und mir weiter helfen über dich hinweg zu kommen. Aber es klappt einfach nicht. Ich bin nie auf dem richtigen Weg beziehungsweise ich bleibe immer nur für ein paar Momente auf ihm. Es braucht nur einen kleinen Kieselstein, der alles wieder zum rollen und aufwühlen bringt und mich wieder zurück auf meinen falschen Weg, den ich nun schon seit mehreren Monaten gehe.

2015/06/21

Ich will nicht mehr...

Ich will das nicht mehr.
Ich will nicht mehr wütend sein. Nicht auf mich, weil ich es mal wieder nicht schaffe gut anzukommen und mich wie die anderen zu verhalten. Nicht auf ihn, weil er das tut, was er nunmal tut, nämlich sich nicht für mich interessieren.
Ich will mich nicht mehr jedes mal aufs neue unwohl vor und bei unseren Treffen fühlen.
Ich will nicht mehr, dass ich nicht weiß, wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll.
Ich will nicht mehr das Gefühl haben müssen, dass ich fehl am Platz bin.
Ich will nicht mehr mich so minderwertig fühlen.
Ich will nicht mehr mir selber wehtun, weil nichts klappt wie ich es mir wünsche.
Ich will nicht mehr tag ein, tag aus meine Gedanken an ihn verschwenden und nichts mehr auf die Reihe kriegen, weil mein Kopf so voll mit ihm ist.
Ich will nicht mehr, dass er der Mittelpunkt meines Lebens ist.
Ich will nicht mehr, dass es jedesmal weh tut, wenn ich jemand anderes von ihm reden höre.
Ich will nicht mehr jedes mal auf mein Handy gucken, wenn es klingelt, weil ich hoffe, dass eine Nachricht von ihm angekommen ist.
Ich will nicht mehr dauernd an ihn denken, während ich weiß, dass er es nicht tut.
Ich will nicht mehr dauernd Angstzustände bekommen, weil die Gefahr da ist, dass ihm was passiert sein könnte.
Ich will mich nicht mehr total schlecht fühlen, weil ich nicht die bin, die er gut findet.
Ich will nicht mehr jedes mal, wenn er sie umarmt, diesen Pfeil durch mein Herz boren fühlen.
Ich will nicht mehr, dass ich bei egal, was ich mache, daran denke, wie ich ihm das erzählen könnte und wie ich Aufmerksamkeit von ihm bekommen könnte.
Ich will nicht mehr Abends im Bett liegen und mir vorstellen, wie es wäre, wenn er hinter mir liegen würde und seine Arme um mich schlingen würde.
Ich will nicht mehr sehen, wie er und sie sich immer näher kömmen, während er und ich uns immer weiter voneinader entfernen.
Ich will mich nicht mehr komisch in seiner Gegenwart benehmen.
Ich will nicht mehr, dass ich mich so unsicher und so klein fühle.

Ich will nicht mehr, dass ich so starke Gefühle für ihn habe, wie noch nie für einen Menschen bevor.

(Vielleicht wünsche ich mir sogar manchmal, dass er und die anderen niemals in mein Leben getreten wären, weil so vieles dann jetzt einfacher wäre und ich vielleicht glücklicher.)

2015/06/06

Many of Horror

Ich verstehe einfach nicht mehr was mit mir los ist. Ich verstehe nicht, warum es mir so schlecht geht. Phasen, die man eventuell als depressive Phasen bezeichnen könnte, so viele Momente in denen mir alles zu viel ist, Momente in denen ich nur noch alleine Zuhause sitzen möchte. Zu viele Momente, in denen ich nur in meinem Kaff bleibe, anstatt neue Orte zu entdecken. Etwas, was ich vor ein paar Monaten noch gerne getan habe. Vor ein paar Monaten hat es mich noch irre gemacht nur drinnen zu sitzen, nichts zu erleben, Tage zu vergeuden. Und mittlerweile habe ich einfach keine Kraft und Lust mehr dazu das Haus zu verlassen für mehr als einen Spaziergang. Alles macht mich gerade so verdammt unglücklich und das macht mich einfach fertig. Ich kann mich auf nichts mehr konzentrieren, ich kann nichts mehr richtig machen und mich auch nicht mehr richtig mit Menschen unterhalten. Es geht einfach nichts mehr. Außer dauernd darauf hoffen ihn zu sehen und ihm vielleicht doch etwas zu bedeuten.

Aber jedes mal, wenn ich die Straßen dieses Ortes lang gehe und jedes mal, wenn ich mein Handy in die Hand nehme, weiß ich das es nie so sein wird.

Und jetzt habe ich mal die Möglichkeit einen Abend mit coolen Leuten und Alkohol zu verbringen und meinem langweiligen Leben zu entkommen. Doch das macht mich einfach nicht glücklicher.


2015/05/29

Die Wände schweigen unerträglich laut.

Wenn mich jemand fragen würde, welche Momente die schlimmsten für mich sind, dann müsste ich diesen nennen. Obwohl, ich kann noch nicht mal sagen, ob ich mich gerade schlimm fühle. Ich fühle mich einfach leer. Kein Schmerz, Keine Freunde, einfach nur diese Leere.
Ich will nichts essen, ich will nicht raus, ich will aber auch nicht hier drinnen bleiben.
Ich will einfach das es endlich dunkel ist. Dass keine Lichter mehr scheinen. Damit vielleicht einfach mal meine Abendmelancholie einsetzt und es weh tut. Denn jeder Schmerz ist besser, als dieses Gefühl gerade. Da ist mir mein Gemütszustand von heute Morgen/Mittag lieber. Ein Schmerz, der von innen kommt und meinen ganzen Körper lähmt. Der Drang zu weinen, aber es nicht können, weil es so weh tut. Die Menschen um mich selber herum sehen und merken, dass nichts meine Risse flickt. Es als verdammte Tortur zu sehen sich in der Schule aufzuhalten. Einfach alles. Mein Kopf drohte zu platzen. Und so vieles vieles mehr. Es ist scheiß fucking scheiße zu bemerken, dass sie auch nicht mehr der Mensch ist, in deren Gegenwart ich mich wohl fühle. Ich bemerke, dass es dumm war und unvorsichtig mich ihr zu öffnen, auch wenn es nur ein wenig war, auch wenn ich nur ein kleines Stück von mir selbst gezeigt habe, aber es war scheinbar schon zu viel. Ich verstehe nicht, warum ich dauernd alles falsch mache.
Sogar das tippen meiner Laptop-Tastertur und das Klicken meines Mousepads ist mir zu laut. Die Musik ist mir zu laut, aber mit der Stille um mich herum komme ich auch nicht klar.
Ich will mich einfach nur betäuben. Mit Alkohol. Mit Tabak. Mit dieser Musik, die durch meine Kopfhörer dringt. SCHEISSE. FUCK. FUCKING SCHEISS MIST.

Flugzeuge Start-und Landebahnen in meinem Kopf.

2015/05/24

Bilder im Kopf.

Ich will nicht mehr. Ich will einfach nicht mehr, dass diese Gefühle da sind. Sie hindern mich in so viel. Auch im glücklich sein. Weil ich ihn dauernd sehe. Weil es da seinen Instagram, Whatsapp und Facebook Account gibt mit vielen Bildern von ihm und ihr.
Und weil da immer wieder dieser Schmerz und diese Hoffnungslosigkeit.

Ja, ich weiß, dass das alles irgendwann wieder vorbei sein wird, aber gerade jetzt, in diesem Moment ist es nur noch schmerzhaft.

Ich brauche Ablenkung. Sofort.

2015/05/21

"Hey Kapitän, wir sind weg geschlagen. Hey Kapitän, Kommando Untergang."


(das Original ist besser)

Ich bin nicht ganz sicher, ob ich alles richtig schreibe, weil ich schon drei Sekt-Gläser intus habe. Sehr schnell gekippt, weil ich einfach nicht mehr kann.

Scheinbar auf dem besten Weg zu Alkoholikerin.

Aber ich muss ehrlich sein. Gerade gehts mir gar nicht mehr so schlecht. Mein Gehirn ist nicht instande sich größere Gedanken zu machen und das ist auch gut so. Sonst würde ich noch mehr durch drehen.

Es macht mich gerade echt fertig, dass ich ihn so oft sehe. Ich würde gerne auf Abstand gehen. Auch wenn ich wüsste, dass das nichts bringen würde, weil er sowieso 24/7 in meinem Kopf präsent ist.
Trotzdem wäre das einfach hilfreich für mich, wenn es nicht immer wieder mehr Situationen geben würde in denen ich versage.

Heute. Ich war so froh allen Schulstress überstanden zu haben, dass ich dachte, ich könnte nur noch glücklich sein die nächsten Wochen. Tja.

Sie und Er. Und damit meine ich mittlerweile nicht mehr mal seine Freundin. Sondern Sie. Eine gute Freundin von mir. Von der ich mich im Stich gelassen fühle.

Es tut weh, immer nur die zweite Wahl zu sein, nie die erstbeste. Ich bin immer nur die, die der Anhang von jemanden anderem ist. Immer nur die, die merkwürdig ist und nie so cool wie die anderen. Immer nur die, die nichts kann.

Dieser Moment, in dem er sie mehr als nur umarmt hat und ich gemerkt habe, wie sich ein Stacheln in mein Herz bohrt. Ein so großer Stachel, dass ich ihn nicht mehr heraus ziehen kann.

Ich konnte nichts mehr machen. Nicht mehr reagieren. Ein Gefühl von Panik ist in mir aufgestiegen, was ich mir die nächsten Stunden nicht anmerken lassen konne, aber trotzdem nicht verdrängen konnte. In diesem Moment habe ich bemerkt, dass ich aufgeschmissen bin.

Und jetzt, ein wenig Sektangetrunken, habe ich mich mit dem Gedanken angefreundet, ihr das morgen zu sagen. Ihr einfach alles zu erzählen. Weil ich das gefühl habe, dass es nicht so weiter geht.

Und ich will nicht mehr.

2015/05/19

Leere.

Es ist mal wieder Zeit für meine Gedankenkotze. Ich habe schon vergessen, dass ich letzte Woche einen Hasserfüllten Post hier gepostet habe. Es kam mir nämlich viel länger her, dass ich geschrieben habe.

Ich bin völlig kaputt. Nicht körperlich, seelisch. irgendwie. Es ist dieses Jahr schon schlimmer geworden. Das weiß ich zurück blickend.
Ich bin langsam (hahah) einfach verzweifelt. Es wird alles nicht besser. Mehr Zweifel, immer weniger Selbstakzeptanz und immer mehr Hass auf mich selber. Obwohl ich mir vorgenommen habe zu kämpfen, mich weniger runterbringen zu lassen. Und, ich finde es schon fast ein wenig merkwürdig, wirklich durchgezogen habe.

Trotzdem gehts mir einfach schlecht. Stimmungsschwankungen. Deprimierende Stunden. Das klingt alles so banal, aber es macht mich fertig. Ich bin nicht mehr in der Lage vernünftig das Zeug zu erledigen, was ich nun mal für die Schule tun muss. Ich habe gestern eine 4 Stunden lange, sehr wichtige Klausur geschrieben und wollte eigentlich nur noch heulen. Und am Donnerstag wiederholt sich die ganze scheiße wieder. Und ich kann mein Gehirn einfach nicht dazu bringen zu lernen.
Es macht mich alles so fertig.

Und das er die ganze Zeit, wirklich in jeder Situation in meinem Kopf präsent ist, macht das nicht besser.

Brauche ich Hilfe?
Ich weiß es einfach nicht.


2015/05/14

Kotzen. Hass. Scheiße. Fuck.

Meine Haare riechen nach Rauch, mein Rücken tut weh und mir gehts einfach scheiße.
Obwohl nein, ich fühle gerade einfach nichts, also gehts mir auch nicht scheiße.
Aber dieser Tag war scheiße. Den ganzen Tag ein dummes Gefühl, ja, weil er und weil Stress und weil Schule und weil Ängste und weil Selbsthass.
Dann der Gedanke daran mit zwei Freundinnen, die mir nicht oft gute Laune bereiten, den Abend zu verbringen und zu saufen, worauf ich nicht so Lust habe.
Mir gings einfach scheiße. Und ich wollte nur weg hier, vielleicht Zeit für mich haben, vielleicht auch nicht.
Ich bin einfach nicht der Mensch dafür, der Lust darauf hat sich als Abend-Planung einfach zu Besaufen. Zweitens kommt dann dazu, dass diese zwei Menschen, egal ob ich sie Freunde nenne oder nicht, halt einfach speziell sind. Und ja, vielleicht habe ich das gerade erst verstanden, nie für mich richtig da sind, mich ernstnehmen, sondern mich eher mit ihren Kommentaren runtermachen, als mich aufzubauen.

Es fordert verdammt viel Nerven mit den beiden Abzuhängen. Also warum nenne ich sie noch Freunde? Das frage ich mich gerade auch, aber vieles ist nicht so einfach, gerade wenn man schon länger als 10 Jahre befreundet ist. Oder auch "nur" 5 Jahre.

Eine von den beiden meinte heute zu mir, da wir uns über eine andere gemeinsame Freundin gestritten haben und sie mir auch Vorwürfe gemacht hat: "Freundschaft kommt von beiden Seiten. Wenn sich nur eine Seite darum kümmert, ist es keine richtige Freundschaft." Und ja, da hat sie Recht. Ich habe mich zurück erinnert, wie die letzten Monate abgelaufen sind. Sie hat sich nie gemeldet, mir trotzdem Vorwürfe gemacht und zuletzt, als wir uns gesehen haben hat sie sich ignorant und egoisitsch verhalten.
Und ich habe keine Lust mehr. Ich habe keine Lust mehr mich kaputt machen zu lassen.

Und deswegen bin ich auch schon Zuhause. Wir haben halt den Abend zusammen verbracht und die beiden sollten bei mir pennen, was ich so gar nicht leiden kann, weil sie sich wie Kühe im Porzelan-Laden verhalten und mich einfach nicht ernstnehmen.
Wir saßen zusammen, haben getrunken und gegessen. Und auch immer wieder dumme Kommentare über mich abgelassen.
Dann sind die beiden auch Toilette und zwei andere Typen sind gekommen und meinten mich dumm anzumachen, worauf ich ihnen meine Meinung geigte. Und von dem, was darauf kam, hätte ich kotzen können "Du hast ja eh zu eine männliche Stimme. Bist aus dem Rennen."
BIN ICH EIN VERDAMMTES OBJEKT, DASS ZU DEINER BESPASSUNG DIENT. UND SORRY FÜR MEINE MÄNNLICHE TIEFE STIMME.
Ich habe generell ein Problem mit mir, habe kaum Selbstbewusstsein und mit meiner Stimme habe ich auch ein Problem und dann kommt einfach so ein fremder, dummer Typ an. Ich könnte ausrasten. Aber ich tu's nicht. Ich hätte heulen können, vorhin. Aber ich kanns nicht. Das ist einfach nur leere in mir drin. Und es ist wirklich zum kotzen kaum Emotionen vorbringen zu können.
Ich kann manche Dinge einfach nicht an mir ändern und dazu gehört auch meine Stimme.

Und dann noch die ganze Zeit meine Gedanken an ihn. Ich halte das einfach alles nicht mehr aus. Es ist einfach da. Tut so oft weh, aber so oft fühle ich auch einfach nichts und das ist das schlimmste. So wie in diesem Moment.

Ich. kann. einfach. nicht.
nichts mehr.

Ich will schreien, um mich schlagen und weinen, aber nichts geht.

Und dann bin ich gegangen. Und anstatt mich zu verstehen, dass ich es nicht mehr mit diesen Typen länger ausgehalten habe, die sich in der vergangen Zeit auch sich in die Nähe meiner Freundinnen gesetzt haben, bezeichnen sie mich als spießig, langweilig und dumm. KANN ICH NOCH ECHT GUT GEBRAUCHEN.

Doch dann sind mir auch noch dumme Leute aus meinem Jahrgang begegnetet, die einen "Dein Bruder ist doch.." Spruch ablassen mussten und dann auch noch über meinen Blick Lachen mussten.

Ich hasse mein Leben. Ich hasse mich. Ich hasse alles.

Und Trotzdem ist in meinen Gedanken das präsent, ob es fair war einfach abzuhauen, obwohl die anderen doch sich scheiße benommen haben.
Auf dem Nachhause Weg noch mit einem lieben Menschen telefoniert und trotzdem alles falsch gemacht.


ICh will einfach nicht mehr einsam sein.

2015/05/13

Falling Away in my dreams.

Was mach ich nur mit dir?
Du bist so präsent in meinem Kopf und alles dreht sich um dich.
Ich könnte über dich schreiben, so wie diesen Text, aber irgendwie würde es immer wieder auf dasselbe rauskommen.
Ich könnte Geschichten schreiben, in der unsere Geschichte vorkommt. „Unsere“ Geschichte, die ich noch erfinden müsste, weil es sie nicht gibt. Mit den ganzen Situationen, die ich mir in allen möglichen Momenten vorstelle und mich zu einem Grinsen zwingen, da es in diesen Geschichten immer ein Happy-End gibt. Nicht so wie im echten Leben.

Du und ich im Wasser. Ich habe dir gerade dein Leben gerettet. Ich klammere mich an dich und du vielleicht auch an mich. Alles um uns herum ist plötzlich egal, weil da dieses Knistern zwischen uns so Energie geladen ist. Wir schauen uns einfach nur an, bis wir beide einfach so unsere Köpfe zueinander neigen und sich unsere Lippen berühren.

Und es fühlt sich alles so falsch an, das zu schreiben. Wie ein Teenager, der Fanfiktion über seinen Crush schreiben muss, weil sie es nicht anderes schafft, ihm näher zu kommen.
Diese Geschichte ist doch anders. Oder?

Ich wünschte sie wäre das.

2015/05/07

Ich habe endlich Liebe verstanden. Und neue Schmerzen hinzugefügt bekommen.

Es hat noch nie so sehr weh getan. Ich kann nichts mehr machen als an ihn zu denken. Doch dabei fallen mir die tausend Fotos von ihm und ihr ein, die auf meiner Facebook-Timeline zu sehen sind.
Ich finde keine richtige Worte für diesen Schmerz. "Ist es normal, dass es so weh tut" möchte ich Menschen schreiben, aber ich lasse es. Es ist besser so.
Ich möchte nur noch schlafen und keinen einzigen (unglücklichen) Gedanken an ihn verschwenden. Nie mehr. Es ist so weit gekommen, dass mir jetzt übel ist, weil es so verdammt weh tut. Und ich habe Angst, dass das nie aufhört.

Es sind erst knapp drei Wochen vergangen seit dem ich meinen letzten vom Glückgeschwängerten Post geschrieben habe. Und trotzdem hat sich vieles geändert. Ich habe so verdammt viel an ihn gedacht. In Jeder Minute der letzten Wochen war er präsent in meinem Kopf, füllte ihn aus. Und das macht er immer noch. Ich war so glücklich, dass ich das teilen wollte, habe Menschen davon erzählt, wie gut es sich angefühlt. Und dass es mir, obwohl ich keine Chance habe, sehr gut geht. Ich habe verstanden, warum ich ihn brauche. Doch jetzt ist alles anders. So schnell geht das.

8 Tage sind es jetzt her, dass wir uns zu letzt gesehen haben. Ich habe mal wieder viele dumme Sachen gesagt, aber es war okay, es war schön. Und in dem Moment, in der er in meiner Nähe war, habe ich kapiert, was es heißt einem Menschen nah sein zu wollen. Ich habe kapiert, was dieses Gefühl "Liebe" wirklich ist. Ich habe endlich Liebe verstanden.
Die ganze Zeit, die ich in seiner Nähe verbracht habe, hat sich so elektrizitiert angefühlt. Ich kapiere generell nicht, wie ich diesen Tag überlebt habe ohne durch zu drehen. Mehr oder Weniger.
Es war keine Einbildung, dass er meine Nähe "gesucht" hat, das weiß ich. Aber aus welchem Grund, dass verstehe ich nicht. 

Es klingt, wie in einem kitschigen Liebesfilm, aber unsere Knie haben sich die ganze Zeit berührt und ich hatte das Gefühl etwas auch von seiner Seite aus zu spüren. Und er hat sich ernsthafte Sorgen um mich gemacht. Aber alles ist so verwirrend.

Ich musste mir die ganze Zeit vorstellen, wie es wäre, wenn er seine Arme um mich legen würde und sanfte Küsse auf meinem Nacken verteilen würde. Und wie toll es sich anfühlen muss, seine Lippen auf meinen zu legen.

Doch dann war da halt noch seine Freundin. Dieser Moment, wo er nur etwas sehr normales zu ihr gesagt hat, ich aber trotzdem diese Verbindung gespürt habe und diese Liebe. Diese Liebe zwischen den beiden. Ich weiß noch nicht mal, wie lange die beiden schon zusammen sind.

Nach dem unsere gemeinsame Zeit letzte Woche vorüber war, fing das krasseste, was ich jemals gefühlt habe an. Ich wollte ihm so unendlich gerne nah sein. So intensiv. Ich habe endlich verstanden, warum Menschen Sex mit den Menschen haben wollen, die sie lieben. Ich habe die ganze Zeit daran gedacht, wie schön es wäre ihm nah zu sein. Und plötzlich hat der Gedanke an Sex mich nicht mehr unsicher gemacht, sondern ich habe daran gedacht, wie sicher er mich macht.

Und ich glaube, irgendwann dann kam der Moment, in der ich aufgehört habe realistisch zu denken. Ich habe an mich gedacht. An ihn. An seine Freundin. An seine Nachrichten und fande es nicht mehr so unrealistisch, dass ich ihm etwas bedeuten könnte, komischerweise während ich eine der schlimmsten Phasen meines Selbsthasses und der Unakzeptanz hatte. Doch ich wollte ihn so sehr. Und will ihn immer noch. Wie Egoistisch das klingt.

Ich habe so oft unseren Chat Verlauf geöffnet, ihm aber nicht geschrieben. Ich hatte das Gefühl, dass ich das jetzt nicht mehr so frei könnte, seit dem ich wirklich Gefühle für ihn habe. Und ein wenig habe ich das Gefühl, jetzt etwas zerstört haben zu können. Ich habe ihm auch nicht geschrieben, weil ich einen Gang zurück steuern wollte. Keine ahnung warum und verdammt, dass macht einfach alles keinen Sinn, aber ich brauche das jetzt!

Er fehlt mir. In jeder einzelnen Sekunde.

Letztes Wochenende war dann, was meine Gefühle an ging sehr krass. Am Donnerstag hatte ich einer meiner Tiefpunkte, konnte kaum was machen, konnte aber auch nicht zu Hause bleiben und bin durch gedreht. Ritzen, Heulen, Schmerz, keinen klaren Gedanken fassen können, Bla Bla Bla. Das "Übliche". Ich habe so viel an ihn gedacht, habe nur im Bett gelegen und alte Chatverläufe gesucht, die mir ein besseres Gefühl geben sollten. Haben sie aber nicht.
Doch dann habe ich von ihm geträumt. Von seinem Mund und seinem Atem in meinem Nacken. Davon, dass ich er mir erzählt, was er fühlt. "Ich bin verliebt in dich." Dass ich einfach nur grinse. Dieses Gefühl von seiner Nähe, auch wenn sie nur im Traum statt gefunden hat.
Dieser Traum hatte einen großen Einfluss auf die Tage danach. Wie im Rausch habe ich mich bewegt. Der Gedanke an seiner Finger auf meiner Haut haben sich realistischer angefühlt.

Ich wünsche mir einfach nur seine Nähe.

Doch viele viele Tiefpunkte sind auch passiert, die mich runter gezogen haben.

Und ohne, noch mehr zu erklären, was davor passiert ist, will ich die jetztige Situation dar stellen.

Es tut so verdammt weh. Ich habe nie gedacht, dass ich solche Gefühle für jemanden entwickeln kann. Ich habe erst jetzt verstanden, dass ich noch nie so sehr in einen Menschen verliebt war und ja, diese Erkenntnis ist scheiße, weil keine realisierbare Chance für uns beide da ist, glücklich zu werden. Weil ich, ich bin. Und er, er. Und weil er mich eher wie eine kleine Schwester sieht, als einen Menschen auf seiner Augenhöhe. Weil er mir so wenig von sich selber erzählt. Weil ich erst heute durch sein Facebook Profil erfahren habe, dass er eine Schwester hat.

Ich habe verdammt Angst, dass er meine große-jugend-Liebe ist und das wichtig ist.
Und das diese Gefühle nie wieder weg gehen. Ich kann ihm auch einfach nicht aus dem Weg gehen.

So viele Hindernisse zu überwinden und Herrausforderungen zu bestehen.

Ich hasse sie. Für das, was sie ist und für das, was sie ihm gibt, was ich ihm niemals geben werden kann.

Ich weiß nicht, ob ich ihn schon nächsten Samstag wieder sehen möchte. Und kann. Und sollte.

Ich werde mich nun in eine embriyonen ähnliche Stellung zusammen rollen und versuchen zu heulen und zu schlafen.

P.S. Und dann ist noch jemand anderes, die mir heute zeigen musste, wie verächtlich ich doch bin, obwohl ich dachte, wir hätten und langsam so etwas wie angefreundet.

FUCK.

Der Gedanke daran, dass mein Gefühlschaos schon seit einem Jahr andauert.

2015/04/24

sinnlos.

Und vielleicht bin ich einfach einsam.

Und nichts wert.

Gedanken, die mir nicht nur gerade durch den Kopf wehen.
Eigentlich war heute ein guter Tag.
Bloß ich und mein Kopf machen all das wieder zu nichte.

2015/04/17

Holzspielzeug.

Und mal wieder begleitet mich im Kopf der Song Nachbarn von Moritz Krämer

Ich kann das alles einfach nicht mehr.
Immer und immer wieder die gleichen Phrasen, aber ganz ehrlich, ich stehe am Abgrund.
Und schon wieder verlassen Tränen meine Augen und fließen über mein Gesicht.
Das wünsche ich mir zumindest. Denn wenn eins nicht geht seit mehrern Jahren, dann ist es weinen.
Ich sitze gerade an meinem Fenster, die Sonne scheint, es ist wunderbares Wetter und ich höre verschiedene Stimmen und einen Hund bellen.
Und ich sitze hier und versuche zu weinen.
WARUM FUNKTIONIERT DAS ALLES NICHT MEHR SO WIE FRÜHER?
Und ich meine nicht nur das Weinen damit. Sondern so vieles.
Ich merke, dass es mir psyschisch einfach nicht (mehr so) gut geht.
Ich drehe häufiger in Stress Situationen durch, kann nicht mehr klar denken und mache dumme Dinge. Wie mir selber schmerzen zu zufügen. Weil es anders nicht mehr geht.
Immer häufiger sitze ich herum, will an nichts denken und kann nicht aufstehen, weil es mich so zerreißt.
Immer häufiger schaffe ich es nicht an mein Handy zu gehen, weil mich das zu sehr fertig macht.
Und immer häufiger hilft keine Musik, hilft kein Raus gehen, unter Menschen, die mir lieb sind, versuchen der Decke, die mir immer wieder auf den Kopf fällt zu entkommen. Und dann muss ich mir andere Abhilfe leisten. Und danach kommen immer wieder die bereuenden Gefühle. So wie bei jeder verdammten Sache, die ich mache und nach jedem verdammten Tag.

Ich will einfach nur einmal, dass mich jemand fragt
"Wie fühlt sich das so für dich an?"

Es macht mich krank. Krank zu wissen, dass er gerade 50 Meter entfernt sich aufhält. Und irgendwie gehts bei der Sache, gar nicht mehr um ihn, über meine "Gefühle" für ihn Die habe ich mit rational darüber nachdenken erfolgreich bekämpft. Und ihn als Idioten, der mich nicht zu beeinflussen hat, abgestempelt. Es geht viel mehr darum, dass ich einfach gegen keinen ankomme; es geht um mich.
Jeder verdammte Mensch, neben den ich mich stelle, kommt besser an.
Und so auch sie bei ihm. Daneben sehe ich in sein Gesicht und bemerke mal wieder dass ich nichts bin. Niemand mit mir was anfangen kann. Und nicht will, wenn er nicht muss.

Niemand will sich mit mir unterhalten, hält mich für besonders.
Ich komme immer und immer wieder zu spät. Um richtig zu leben.
Und ich habe das Gefühl, dass das niemand versteht. Es versteht einfach niemand, dass es mich fertig macht. Immer und immer wieder aufs neue.
Mehr als es andere Menschen fertig machen würde.
Es versteht einfach keiner, dass ich nicht so belastbar bin, wie andere.

Ich will dieses verdammt beschissene Gefühl einfach nicht mehr spüren.
Dieses ich-bin-nicht-gut-genug.

Ich habe keine Lust, dass mir "gute Phasen" versaut werden.

2015/04/11

Alltag.

Irgendwann kommt immer der Moment, in dem ich diesen Blog öffne und darüber nach denke meine aktuellen Gefühle und Gedanken nieder zu schreiben. Wie jetzt.

Mir ist gerade etwas bewusst geworden: Ich habe gerade einfach keinen Spaß an meinem Leben.
Ich habe das in letzter Zeit immer versucht zu ignorieren, die unlust mit guten Momenten und oberflächlicher guter Laune versucht weg zu machen.
Es ist einfach gerade so viel da, was mich runterzieht, fertig macht und ja, meine Angstgefühle in allen Bereichen großer macht, anstatt sie zu minimieren.
Ich will gerade einfach nicht, dass die Zeit weiter fortschreitet.
Ich will mir nur einen Moment mal keine Gedanken über das machen, was danach kommt.
Es soll mir nur mal für einen verdammten Tag egal sein, was in der Zukunft passiert.

Es nervt mich so sehr, dass ich diese Gegenwart nicht genießen kann.