Ich bin todmüde. Ich hab keine Ahnung, wie ich es noch schaffe meine Augen offen zu halten, aber Müdigkeit und Schlaf fanden ja sowieso in den letzten zwei Tagen nicht ganz zusammen. Schon im Flugzeug vorhin, war ich richtig müde und normalerweise kann ich immer im Flugzeug schlafen und trotzdem ging das nicht. Nach dem Stress, den wir heute bei der Reise Richtung Heimat haben, dachte ich, dass ich nicht mehr zurechnungsfähig in meine Kissen fallen würde, doch die Realität sieht anders aus.
Nach nur 3 Stunden auf deutschen Boden ist alles wieder so nah wie davor. Vor Problemen weglaufen geht nicht, dass ist mir klar, aber trotzdem hat mir die Zeit woanders eine gewisse Distanz zu dem, was hier passiert gegeben und nun ist sie ganz weg. Mir wird bewusst wie wenig Zeit ich nur noch habe.
Warum schafft es mein Zuhause immer wieder mich in die Knie zu zwängen und meinen Ängsten und Problemen ganz nah kommen zu lassen?
Ich finde es toll wieder hier zu sein.
Schlafen. Ich kann das gerade einfach nicht. Sofort wieder in meinem eigenen Bett zu schlafen
und dass hinter mir zu lassen, wo ich vor 6 Stunden noch war.
Obwohl ich es nicht sehr vermissen werde, kann ich das mit dem ankommen nicht. Es fühlt sich einfach zu merkwürdig an.
Als wir im Landeanflug waren, sah ich wie ein grinsendes 5-jähriges Kind vor dem Fenster, das zum ersten mal geflogen ist und spürte dieses Gefühl von Glück dort anzukommen, wo man sich wohl fühlt. Einigermaßen zu mindestens.
Meine Stadt Nachts von oben >
Ich hoffe immer, dass sich was verändert, aber ich verändere mich einfach nicht.
Bitte, lass mich doch einmal nur etwas aus der Sache gelernt haben.
Die Zukunftsängste sind wieder da. Routine halt.
Seiten
2014/08/20
2014/08/17
Schlaflos.
"Ich bin der letzte Schatten, der noch durch die Gassen irrt.
In meiner Hand ein Licht, dass mit der Zeit verblassen wird.
Lass das Streicholz brennen, solang es geht.
Ich nehm' die letzte Bahn, wieder diese Strecke fahrn.
Zuhause Decke übern Kopf und an die Decke starrn.
Der Schlüssel steckt, ich sperr dich aus, doch es ist zu spät.
Du bist so laut in meinem Kopf und alles dreht sich.
Ich versuch dich zu vergessen doch es geht nicht.
Ich lieg wach und bleib ratlos,
was soll ich tun? Du machst mich Schlaflos.
Die Stille liegt mir in den Ohren, es zerreißt mich.
Ich zähl die Stunden bis zum Morgen und ich weiß nicht,
was muss passieren? Ich bleib ratlos.
Was soll ich tun? Du machst mich Schlaflos."
Ich hab endlich verstanden, was dieses Gefühl in meinem Bauch ist: Sehnsucht. Wie kitschig das klingt.
Ich wünschte, ich könnte dich aus meinen Gedanken vertreiben und endlich mal zur Ruhe kommen. Doch nicht mal den Gefallen tust du mir, wieso denn auch? Du wolltest ja nie das beste für mich, hast immer nur das gemacht, was mir geschadet hat. Ich versuche im Schlaf Erlösung zu finden, aber du suchst mich in meinen Träumen heim, lässt mich diese schrecklichen Situationen noch mal durchleben und mich am nächsten Morgen mit einem Gefühl aufwachen, was den ganzen Tag bleibt und mir die Laune verdirbt.
Ein Gefühl von reinster Bedrängnis. Das Gefühl von ich-weiß-einfach-nicht-was-ich-will.
Will ich dich? Will ich dich nicht? Liebe ich dich? Liebe ich dich nicht? Liebe ich sie? Liebe ich sie nicht? Will ich das oder will ich das nicht?
Ich komme zu keinem Ergebnis, verschiedene Variablen und keine Antwort auf alles, also alles wie immer.
Aber eins ist mir sonnen-sterne-klar:
Es tut verdammt weh.
In meiner Hand ein Licht, dass mit der Zeit verblassen wird.
Lass das Streicholz brennen, solang es geht.
Ich nehm' die letzte Bahn, wieder diese Strecke fahrn.
Zuhause Decke übern Kopf und an die Decke starrn.
Der Schlüssel steckt, ich sperr dich aus, doch es ist zu spät.
Du bist so laut in meinem Kopf und alles dreht sich.
Ich versuch dich zu vergessen doch es geht nicht.
Ich lieg wach und bleib ratlos,
was soll ich tun? Du machst mich Schlaflos.
Die Stille liegt mir in den Ohren, es zerreißt mich.
Ich zähl die Stunden bis zum Morgen und ich weiß nicht,
was muss passieren? Ich bleib ratlos.
Was soll ich tun? Du machst mich Schlaflos."
Ich hab endlich verstanden, was dieses Gefühl in meinem Bauch ist: Sehnsucht. Wie kitschig das klingt.
Ich wünschte, ich könnte dich aus meinen Gedanken vertreiben und endlich mal zur Ruhe kommen. Doch nicht mal den Gefallen tust du mir, wieso denn auch? Du wolltest ja nie das beste für mich, hast immer nur das gemacht, was mir geschadet hat. Ich versuche im Schlaf Erlösung zu finden, aber du suchst mich in meinen Träumen heim, lässt mich diese schrecklichen Situationen noch mal durchleben und mich am nächsten Morgen mit einem Gefühl aufwachen, was den ganzen Tag bleibt und mir die Laune verdirbt.
Ein Gefühl von reinster Bedrängnis. Das Gefühl von ich-weiß-einfach-nicht-was-ich-will.
Will ich dich? Will ich dich nicht? Liebe ich dich? Liebe ich dich nicht? Liebe ich sie? Liebe ich sie nicht? Will ich das oder will ich das nicht?
Ich komme zu keinem Ergebnis, verschiedene Variablen und keine Antwort auf alles, also alles wie immer.
Aber eins ist mir sonnen-sterne-klar:
Es tut verdammt weh.
2014/08/14
stolpern.
hi, du, ich muss dir was sagen...
Ich weiß auch nicht mehr - ich wusste es eigentlich noch nie, was ich fühlen, denken und machen soll. Alles dreht sich und niemand kann das Karussell, was ich auch liebevoll als mein abwechslungsreiches Leben betitle, anhalten. Ich wünschte du könntest mir helfen, aber ich weiß, dass ich das nur selber kann, auch wenn ich es nicht so gerne, eigentlich kein Stück wahrhaben möchte. Und ja, dazu müsste ich dir erzählen, dass ich Hilfe bräuchte, aber tja...,
diesen Schritt habe ich noch nicht getan. Die Stufe scheint zu unüberwindbar, mein Korsett des schlechten Gewissens ist zu eng geschnürt um dich da auch noch rein ziehen zu können. Und zu wollen.
So schlürfe ich mal wieder Tag für Tag die Brühe aus, die ich mir mit dem Nicht-treffen einer Entscheidung, wie ich mein Leben führen möchte, eingelöffelt habe.
Doch meine Zunge ist schon längst zu verbrannt um meinen Körper noch weiter aufwärmen zu können. Und das runter zu schlucken, was mir wie ein Frosch im Hals stecken bleibt.
Das ist also mein Leben.
mhh, ziemlich beschissen oder?
Ich weiß auch nicht mehr - ich wusste es eigentlich noch nie, was ich fühlen, denken und machen soll. Alles dreht sich und niemand kann das Karussell, was ich auch liebevoll als mein abwechslungsreiches Leben betitle, anhalten. Ich wünschte du könntest mir helfen, aber ich weiß, dass ich das nur selber kann, auch wenn ich es nicht so gerne, eigentlich kein Stück wahrhaben möchte. Und ja, dazu müsste ich dir erzählen, dass ich Hilfe bräuchte, aber tja...,
diesen Schritt habe ich noch nicht getan. Die Stufe scheint zu unüberwindbar, mein Korsett des schlechten Gewissens ist zu eng geschnürt um dich da auch noch rein ziehen zu können. Und zu wollen.
So schlürfe ich mal wieder Tag für Tag die Brühe aus, die ich mir mit dem Nicht-treffen einer Entscheidung, wie ich mein Leben führen möchte, eingelöffelt habe.
Doch meine Zunge ist schon längst zu verbrannt um meinen Körper noch weiter aufwärmen zu können. Und das runter zu schlucken, was mir wie ein Frosch im Hals stecken bleibt.
Das ist also mein Leben.
mhh, ziemlich beschissen oder?
2014/08/10
Es sollte doch alles erlaubt sein.
Ich sitze gerade alleine in unsere Ferienwohnung. Es ist so schön mal wieder ein wenig Zeit für sich zu haben. Ich bin gerne allein, ich brauche halt einfach Zeit für mich, in der ich tun und sein lassen kann, was ich will. Zeit zum Musik hören, lesen, schreiben und entspannen. Mich mal nicht dauernd von meinen Eltern voll quatschen zu lassen.
Oft wird mir aber das alleine sein auch zu viel. Dann muss ich raus vor die Tür. Zeit mit Menschen verbringen, die mir am Herzen liegen und die ich gerade durch die Ferien viel zu wenig bis gar nicht sehe.
Besser macht es das alles nicht, dass sich ein großes Angstgefühl in mir breit macht. Es verschlingt alles Glück, wie ein großes schwarzes Loch.
Die Angst davor, nicht zu wissen, was jetzt kommt.
Nicht zu wissen, wie das alles laufen wird nach den Sommerferien. Ob meine Freunde, mit denen ich in einer Klasse war, es noch weiter mit mir aushalten werden. Ob ich es schaffe, mich umgeben von Menschen, die ich nur vom weiten kenne, wohl zu fühlen und mich auf diese einzulassen. Ob ich Freundschaften aufrechterhalten kann, die bestärkt wurden, dass man sich halt jeden Tag sah. Ob ich das alles schaffe, ohne dass mich dauernd meine Selbstzweifel nieder treten, ich mich von der Welt fertig gemacht fühle und Angst habe vor dem Morgen.
Wenn ich das alles lese, klingen meine Zweifel und Ängste so banal, trotzdem sind die so präsent in meinem Kopf, verschlingen so viel und bleiben.
2014/07/20
I really dont know.
Und mir kommt der heutige Morgen so weit her vor. Es kommt mir nicht so vor, als ob das heute gewesen ist, dass ich meine letzten Worte verfasst habe. Ich hab so wenig getan, praktisch gesehen nichts. Ich steck wieder drinn, ich merk es. Deswegen hier noch ein paar neue Worte, die trotzdem nicht das ausdruecken, was ich moechte.
Was bleibt mir, wenn
ich es noch nicht mal schaffe das was ich fuehle – oder glaube zu
fuehlen, in Worte zu packen, sie zu zu schnuerren und irgendwo hin
zuschicken, wo sie befaestigt bleiben. Was ist nur los mit mir? In
meinen Kopf exisitiert einfach nichts mehr, außer Verzweiflung und
Ratslosigkeit. Was soll das ganze eigentlich? Ich sollte doch der
Mensch sein, der mich am besten kennt und versteht und trotzdem kann
ich jeden anderen Menschen besser hinter die Stirn gucken, als mir selber.
Ein grenzenloses wirrwar, nicht nur in meinem Kopf, nein, im meinem
ganzen Koerper macht es sich breit und beherrscht mich und laesst
mich einfach nicht frei.
Ich weiss nicht was
ich genau will, nur dass das was ich habe mir nicht genuegt.
Ich will doch nur
dass das aufhoert. Das ich selber schaffe mich zu ueberraschen, stolz
auf mich sein kann und meinen weg gehen kann.
Doch immer wieder
stelle ich mir selber ein oder zwei Beine und lasse mich auf dem
kieselartigen Untergrund fallen und stehe einfach nicht schnell genug
wieder auf.
Ich glaub, da fehlt
einfach eine Verbindung zwischen mir und meinem Gehirn. Zwischen dem,
was ich sage, was ich denke, was ich fuehle
und was ich bin.
Ich hoffe du findest, was du brauchst. Ich hoffe du findest, was du suchst.
Ich will das alles nicht. Gerade ist einfach alles so nervenauftreibend fuer mich. Das mich|s erwischt hat und ich mit Husten, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden kaempfen muss, macht das alles nicht besser.
Nichts klappt, keine Minute zum Entspannen obwohl ich nichts mache und fast nichts fuer mich ansteht. Ich will nicht dass das alles weiter geht. Ich will, dass die Zeit stehen bleibt. Nicht weil alles so toll gerade ist, sondern weil ich mein Leben einfach nicht in den Griff kriege. Ich weiss einfach nicht was ich will.
Schreiben wuerde mir helfen, aber gerade jetzt, wo ich das am meisten braeuchte, ist es nicht moeglich. Meinen Laptop anzuschalten ist eine Zerreißprobe und zu viel fuer meine Geduld. Dazu kommt, dass ich keine Musik mehr hoeren kann und meine Tastertur amerikanisch eingestellt ist und ich so kein Umlaute schreiben kann und y und z verwechselt sind und ich generell erst mal wild auf meine Tastertur rumdruecken muss um das zu finden, was ich suche.
Lass mich doch einfach mal in Ruhe, Leben.
Nichts klappt, keine Minute zum Entspannen obwohl ich nichts mache und fast nichts fuer mich ansteht. Ich will nicht dass das alles weiter geht. Ich will, dass die Zeit stehen bleibt. Nicht weil alles so toll gerade ist, sondern weil ich mein Leben einfach nicht in den Griff kriege. Ich weiss einfach nicht was ich will.
Schreiben wuerde mir helfen, aber gerade jetzt, wo ich das am meisten braeuchte, ist es nicht moeglich. Meinen Laptop anzuschalten ist eine Zerreißprobe und zu viel fuer meine Geduld. Dazu kommt, dass ich keine Musik mehr hoeren kann und meine Tastertur amerikanisch eingestellt ist und ich so kein Umlaute schreiben kann und y und z verwechselt sind und ich generell erst mal wild auf meine Tastertur rumdruecken muss um das zu finden, was ich suche.
Lass mich doch einfach mal in Ruhe, Leben.
2014/07/15
Und Dann Warten.
"Ich hab' den Verstand verloren.
Blinde Augen,
Taube Ohren,
Stumme Lieder,
Leere Bücher,
Pfeifen, Flaschen, Taschentuecher.
Und wir rennen um unser Leben.
Du davon und ich entgegen.
Ich würd' dich gern morgen sehen.
Wenn's das gäbe, wär das schön. "
Blinde Augen,
Taube Ohren,
Stumme Lieder,
Leere Bücher,
Pfeifen, Flaschen, Taschentuecher.
Und wir rennen um unser Leben.
Du davon und ich entgegen.
Ich würd' dich gern morgen sehen.
Wenn's das gäbe, wär das schön. "
Ich dachte immer,
dass wir für das gleiche kämpfen würden.
Ich für dich und du
für mich. Damit es immer weiter geht.
Wir hatten schon so
viele Tiefpunkte. Tiefpunkte, in denen die Verzweiflung so groß war
und trotzdem haben wir es immer wieder geschafft uns gegenseitig nach oben zu tragen. Wir sind immer wieder aufgestanden und haben die
nidergetrampelt, die uns klein kriegen wollten. Gemeinsam. Wir haben
so viel geschafft, so viel erschaffen und zwar gemeinsam. Willst du,
dass das jetzt einfach so vorbei ist? Willst du das jetzt einfach aufgeben?
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