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2015/11/10

Hello from the other side.


Es tut weh. Es tut weh, dass ich keine Antwort wert bin. Es tut weh, dass du mich nicht mehr fragst. Es tut weh, dass ich es nie schaffen werde, auf dem gleichen Platz zu stehen, wie sie. Es tut weh, dass du Dinge als wichtiger abtust, obwohl Menschen doch so verschieden sind, sodass man sie gar nicht miteinander vergleichen kann. Es tut weh, dass du mir nicht zuhörst. Es tut weh, dass es dir vollkommen egal ist, dass ich daran zugrunde gehe, was du mit mir angestellt hast. Es tut alles so verdammt weh. Es tut so weh, dass ich vor ein paar Monaten noch genug war für dich, mir es deswegen gut ging und jetzt, wo nichts mehr da ist, ich voller Hass an mich selber gerichtet bin.
Es tut so weh, dass du nicht abnimmst, wenn ich dich anrufe. Es tut so weh, dass du mich dazu bringst, an dir zu klammern. Es tut so weh, dass du zulässt, dass ich mich ohnmächtig fühle und hilflos. Es tut weh, dass du nichts daran änderst, dass ich mich zum Affen mache, weil ich das gar nicht möchte. Es tut weh, dass du mir keine Antworten gibst, die ich doch so sehr brauche, um das zu schaffen, was neben dir sich noch mein Leben nennt. Es tut weh, dass ich dir freundschaftlich nicht mal etwas wert bin, dass du sagst, wir beenden das allemal.



Es tut weh. Es bringt mich um. Es ist „nur“ Liebeskummer, aber ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll.

2015/10/24

Schwaches Gift.

Mir geht es nicht gut. So nicht gut, dass ich keine Lust habe das für mich in ferner Zukunft zu notieren.

Ich miste gerade aus. Dinge aus meinem Leben, die mich beim stehen bleiben und immer wieder im Kreis drehen nur unterstützen. Dinge, die nicht mehr zu mir passen. Es hat sich viel verändert. Und auf eine gewisse weise auch gar nichts.

Ich habe mir heute endlich hilfe geholt. Es ist ein gutes Gefühl.

Ich weiß, dass ich ihm noch eine Weile hinter her hängen werde. Unsere gemeinsame Zeit war eigentlich nichts und dennoch kommt es mir wie mein halbes Leben vor.
Ich habe viel falsch gemacht und ich wünsche mir immer noch, dass er mit mir redet und wir das klären.
Aber gerade in diesem Moment, auch wenn er gerade mal einen Tag andauert, verstehe ich, dass ich Abstand brauche. Und das er gut ist.

Ich sollte aufhören bei jedem Auto, dass an mir vorbei fährt, zu schauen, ob er das ist. Ich sollte damit aufhören bei jedem klingeln meines Handys zu hoffen, dass die Nachricht von ihm ist.

Das wird schon irgendwie wieder zwischen uns. Nur als Freunde, aber das ist okay. Irgendwann. Für mich.

2015/10/08

Es tut weh.

Es tut weh.

Es tut weh, dass wir uns so begegnen, als ob nichts gewesen wäre. Als ob die vielen Stunden in deinem Bett, die vielen Küssen nie passiert wären.
Es tut weh, dass wir uns nicht mehr mit eindeutigen Blicken angucken, weil nur wir beide von uns wissen.
Es tut weh, dass ich nie die Möglichkeit bekommen habe dir nach diesem Sommer so viel zu erzählen, so viel ehrliches.
Es tut weh, dass du von deinen Vorsätzen abgekommen bist mich besser kennen lernen zu wollen.
Es tut weh, dass du dich so verhältst, als ob ich ein nerviger Fehler gewesen wäre, den du einfach nicht los wirst.
Es tut weh, dass ich nicht die gleichen Reaktionen bei dir auslöse, wie du bei mir.
Es tut weh, dass du mir nichts mehr schreibst und mich nicht mehr an deinem Leben teilhaben lässt.
Es tut weh, dass nichts mehr so ist, wie es mal war zwischen uns. Und ich verliere immer mehr die Hoffnung, dass wir das irgendwie wieder hin gebogen bekommen.

2015/10/04

Cry rivers and oceans, build a bridge, get over it.

"I'll cry rivers and oceans till I get over it."

Ich weiß, dass ich irgendwann über ihn hinweg sein werde. Ich weiß, dass er mich irgendwann vielleicht nicht mehr interessiert oder einfach in meinem Leben keine trifftige Rolle mehr spielt. Ich weiß, dass ich ihm irgendwann ins Gesicht sehen kann und zufrieden mit der Situation sein werde. Ich weiß, dass es irgendwann nicht mehr weh tun wird, dass aus uns einfach nichts wird und dass SIE und Er ein gutes Paar abgeben. Ich weiß, dass ich darüber hinweg kommen werde. Doch, wann dieser Moment kommen wird, ist mein Problem.

Es tut einfach so verdammt weh. Ich kann mit diesem Schmerz nicht mehr umgehen. Es tut weh, wenn ich ihn sehe und wir über belangloses Zeug reden. Es tut weh, wenn ich sehen muss, dass ich einfach keinen großen Platz in seinem Leben habe. Es tut weh, dass er nicht bemerkt, wie sehr er mir weh tut. Es tut weh, dass ich nie so sein werden kann, wie ich möchte. Es tut weh, dass er so tut, als ob nie etwas zwischen uns gewesen wäre. Es tut weh, dass seine Ex-Nicht-Ex-Freundin wieder Platz in seinem Leben gefunden hat bzw. wieder höchste Priorität ist. Es tut einfach weh.

Es lähmt mich, aber gleichzeitig habe ich es endlich kapiert, dass es das war. Irgendwie. Und irgendwie auch nicht.

Das größte Problem ist eigentlich Hoffnung. Denn sie verschwindet nicht so einfach und lässt dich immer wieder entäuschen.

2015/09/28

Schmerzen.

Lange ist es her. Immer wieder hatte ich eigentlich Lust darauf darüber zu schreiben, wie es gerade für mich läuft, was mit ihm ist usw., doch es ist zu viel passiert, als dass ich das noch irgendwie aufschreiben könnte, obwohl wir ja eigentlich am selben Punkt wie vor zwei Monaten sind, wo ich das letzte mal einen Post hier verfasst habe.

Es tut immer noch alles verdammt weh. Nun schon seit 2 Monaten. Es kommt mir nicht so lange her vor. Aber wir haben nun schon Herbst und der Sommer ist vorbei. Es ist viel Zeit vergangen seit unserem letzten richtigen Treffen, aber irgendwie hat sich nichts an der Situation verbessert. Ja, eigentlich nur verschlechtert. Es ist schwierig zu erklären.

Wir haben uns oft gesehen. Haben vor den Anderen so getan, als ob alles so wie immer wäre. Ich war immer häufiger verletzt und eifersüchtig. Und einfach verdammt verwirrt. Er hat mir nicht das Gefühl gegeben jemand zu sein, den er in seinem Leben haben will. Jemand, der ihm wichtig ist. Er hat abgeblockt, wenn ich mit ihm reden wollte oder einfach zeit verbringen. Für ihn sind Dinge getan, wenn man sie über Whatsapp "bespricht". Für mich ganz und gar nicht. Ich bin ihm darauf immer weiter hinter her gerannt und bin ihm vielleicht auch ein wenig auf die Pelle gerückt - per whatsapp, weil es ja anders nicht ging, weil wir nicht die Möglichkeit hatten in Ruhe zu reden, wenn wir uns gesehen haben und er ja nicht mit mir reden wollte. Mir ging es einfach verdammt schlecht in der Situation und geht es immer noch, und immer noch ist er derjenige, der nur etwas dagegen tun kann. Ich befinde mich gerade in einem echten Zwiespalt. Ich möchte ihn nicht nerven per Whatsapp, aber ich kann so gerade auch nicht weiter machen, mit dem Unwissen, was jetzt Sache ist und was er eigentlich von mir denkt. Denkt er für mich ist das alles nur Spaß? Etwas Unwichtiges? Was denkt er von mir? Versteht er, warum ich mich so komisch verhalte?
Irgendwie gingen dann die letzten drei Wochen ins Land. Ich war schon mit dem Nerven am Ende. Wegen Schule. Wegen ihm. Und dann ist noch mal etwas passiert, was mich komplett aus der Bahn geworfen hat. Darauf habe ich mich ein Wochenende abgekapselt, wollte mit niemanden mehr reden, noch nicht mal mit ihm, was sonst immer der Fall war. Trotzdem musste ich das und irgendwie war es okay und auch nicht, weil es mich echt irre gemacht hat, ihn mit allen anderen flirten zu sehen, während ich daneben stehe. Den Abend danach habe ich ihm geschrieben, dass gerade nichts mehr geht, nachdem er mit einer blöden Begründung meinen Anruf abgelehnt hatte.
Ich war die ganze Zeit nur noch Verzweifelt. Ich wollte ihm das nicht schreiben, aber ich hatte das Gefühl, ich musste das und gleichzeitig hatte ich das Gefühl mich vollkommen lächerlich gemacht zu haben. Darauf folgte ein Samstagabend, den wir, wenn auch mit den anderen, zusammen verbrachten. Ich hatte wieder das Gefühl durch zu drehen in seiner Gegenwart. Ich wollte zwischen durch einfach nur weg und bin dann trotzdem bis zum Ende geblieben, obwohl es mich so fertig gemacht hat, ihn und sie ((zum glück)nicht seine Ex(?)!) zu sehen. Und irgendwie hatte ich am Ende dieses Abends, wegen ein bis zwei zweideutigen Blicken die Hoffnung, dass er anders endet, als er es im Ende getan hat. (Mit ein paar Küssen). Darauf bin ich wirklich durch gedreht. Nicht ihm gegenüber, aber es ging nichts mehr bei mir. Ich habe mich so verletzt gefühlt, obwohl er nur einfach mal nicht Zeit mit mir alleine verbringen wollte. Im Nachhinein ist das verständlich, weh tun tuts trotzdem. Darauf schrieb ich ihm auch ein paar Nachrichten, die er nicht sofort beantwortete obwohl er so viel am seinem Handy gehangen hatte. Wieder etwas, was mich verletzte, irre machte und mich durch drehen ließ.
Es war nichts schlimmes, aber am Morgen hatte ich das bitter bereut. Es war mir so verdammt peinlich. Darauf versuchte ich ihm mal nicht zu schreiben und ich war froh darüber Gründe zu haben ihn mal nicht zu sehen. Trotzdem hielt ich es gerade mal eine halbe Woche aus und auch die nächste Aktion ging komplett nach hinten los. Ich fragte ihn mal sehr direkt, ob ich zu ihm kommen könnte und erhielt die Nachricht, dass seine Ex-Freunding bei ihm sei. Ich dachte bis zu dem Punkt, noch schlimmer könnte es mir nicht gehen, aber es ging. Dank guter Freunden und viel Tequila hatte ich die Nacht gut überstanden. Je häufiger ich darüber nachdenke, desto unverständlicher ist es mir, warum ich so durch drehe, nur weil er ein bis zwei mal keine Zeit hat (für mich). Aber dafür dass ich seit 2 Monaten mir über alles zu viele Gedanken mache und einfach nur in seiner Nähe sein möchte, es aber so viele Punkte gibt, die das nicht möglich machen, ist mir das schon wieder verständlicher.
Ich bin halt einfach nicht so belastbar, so strapazier fähig und das ist das Problem.
Ich möchte ihm so viel vorwerfen. Dass er mir weh tut. Dass er mich wie ein Stück Scheiße behandelt. Dass er mir Hoffnung gemacht hat und dass einfach hätte lassen sollen. Aber ich kann es nicht. Ich bin so verdammt verletzt und wütend, auch auf ihn, aber ist er wirklich daran Schuld, dass ich so verletzt bin, nur weil ich Gefühle für ihn habe? Und darf er einfach davon ausgehen, dass ich keine habe?
Habe ich mich die letzten Monate einfach viel zu falsch, zu unannahbar, zu unverletzlich gegeben, dass ich diesen Weg nicht mehr einschlagen kann?

Kommen wir nun zu heute. Ich kann einfach nicht mehr und deswegen habe ich beschlossen auf Distanz zu gehen und ihm zu zeigen, dass gerade nichts mehr okay ist. Ich will nicht, dass er mir so wichtig ist und ich ihm nicht. Dass habe ich ihm deutlich heute gezeigt und ich dachte auch dass das der richtige Weg gewesen wäre. Doch irgendwann kam der Punkt an dem ich bemerkt hatte, wie er verletzt von irgendetwas war. Ich glaube nicht, dass es an mir lag, aber wie er mich darauf behandelt und ignoriert hat. Es tut weh und das will ich einfach nicht mehr.
Irgendwie haben wir beide Probleme damit klar Text zu reden.
Es war eisig. Und ich weiß nicht, was ich dagegen tun soll, weil ich nicht weiß, wie es ihm in der ganzen Situation geht.

Ich hasse diese Situation. Ich hasse sie so sehr.