Es ist merkwürdig. Wie sehr einen ein Mensch anfangen kann etwas zu bedeuten und damit dann auch nicht mehr so schnell aufhört. Egal ob man sich ein Jahr nicht gesehen hat und wahrscheinlich niemals wiedersehen wird, ich werde dir immer vertrauen.
Es schafft mich immer wieder. Das ein Jahr so lang sein kann und dennoch so schnell vorbei gehen kann. Jeder Atemzug ist vergänglich, jeder Moment und auch jede Erinnerung. Ich hatte vor diesem Punkt Angst; vor diesem Tag. An dem ich merke, dass ein Jahr vergangen ist und ich es einfach nicht geschafft habe von dir loszukommen, obwohl wir keinen Kontakt haben. Es ist komisch zu wissen, dass die Entscheidung, ob man jetzt Knoblauch isst oder nicht, ein Leben so sehr verändern kann. Ich denke, wenn ich es getan hätte, wäre es nie zu diesem Kuss gekommen und du hättest nie angefangen mir so viel zu bedeuten und mich zugleich so sehr zu zerstören.
Alles ist im Leben ist vergänglich. Wenn mir eins in diesen 365 Tagen klar geworden ist, dass egal was man tut, nichts so wieder werden wird wie früher. Gerade heute ist mir das klarer den je geworden.
Du wirst nicht wieder zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein. Wir werden uns nicht wieder sehen. Es wird keinen Kuss, keine Berührung, noch nicht mal einen sehnsüchtigen Blick geben. Weil ich dir nie so viel bedeutet habe, wie du mir.
Ein Kuss verpflichtet zu nichts. Auch das muss ich lernen. Nur weil man sich küsst, heißt das nicht dass man gleich ein ganzes Leben oder wenigstens für einen etwas längeren Moment zusammen bleiben muss. Wenn es diesen Kuss nie gegeben hätte, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass ich das will. Er hat das erst alles ausgelöst. Diese innere Unruhe meine Gefühle.
Diese eine Nacht gehörte uns. Nur diese eine Nacht. Und der Morgen danach.
Das muss ich lernen. Dass es die Vergangenheit war, ich in der Gegenwart lebe und irgendwie auch noch die Zukunft überleben muss.
Seiten
2013/09/27
2013/05/24
versunken im hier und jetzt.
"R., es tut mir leid."
"Ja, mir auch. Wir haben beide Fehler gemacht."
"Können wir wieder Freunde sein? Bitte!"
"Ich will aber mehr als Freundschaft"
Und dann zog er mich langsam an sich und fing mit seinen Lippen meine ein.
Es war nicht nur ein Kuss,
es war atemberaubend.
Und dann bin ich aufgewacht.
Das war das erste Mal seit längerer Zeit, dass ich mal wieder von ihm geträumt habe und dann sowas.
Normalerweise träume ich einfach totale verrückte scheiße, aber das...
Es kam mir so echt; so real vor.
Es hat mich diesen Morgen einfach total aus der Fassung gebracht und
ich konnte mir nur mühsam die Tränen zurück halten.
Weil der Schmerz noch größer geworden ist und das Vermissen noch extremer.
2013/04/30
Schatten einer Fassade
Ich will niemanden mehr sehen, nichts mehr hören müssen, außer Musik und nichts mehr fühlen. Dann wär's perfekt. Einfach mich irgendwo verschanzen, dem prasselnden Regen zusehen, der unaufhörlich auf die Fensterscheibe und das dichte grüner Blätterdach schlägt. Die Zeit Zeit sein lassen. Mit duzend guten Büchern, viel Tee und noch mehr Schokolade auf einer Hängematte einkuscheln.
Ich will mir über nichts und niemanden mehr Gedanken machen müssen. Ich möchte einfach nur eine leere Hülle sein, ohne ein Herz, dass Schmerzen fühlen kann und ohne Seele, die mich dauernd daran erinnern, was ich alles falsch mache. Und vor allem ohne diese Stimme, die dauernd "du bist nichts wert, du darfst nicht glücklich sein; nie wird dich jemand lieben geschweige mögen" flüstert und mich daran denken lässt, dass ich mich selber hassen sollte.
Ich will mir über nichts und niemanden mehr Gedanken machen müssen. Ich möchte einfach nur eine leere Hülle sein, ohne ein Herz, dass Schmerzen fühlen kann und ohne Seele, die mich dauernd daran erinnern, was ich alles falsch mache. Und vor allem ohne diese Stimme, die dauernd "du bist nichts wert, du darfst nicht glücklich sein; nie wird dich jemand lieben geschweige mögen" flüstert und mich daran denken lässt, dass ich mich selber hassen sollte.
2013/04/14
"Oh hi, ich weiß wir haben lange nichts mehr von einander gehört, aber ich meld' mich mal, weils mir scheiße geht."
Ich bin so froh, dass die letzte Woche vorbei ist. Horror mäßig ist noch sehr untertrieben. Ich bin einfach so fucked from school. Ich war bin einfach so kaputt. Dieses Wochenende war nicht unbedingt besser.
Meine beste Freundin ist echt die beste. Wir haben den ganzen freitag damit verbracht; zu reden. einfach über alles, einfach all diese verfickte scheiße rauslassen, die mich in den letzten wochen, monaten, tagen so belastet hat. Sie ist eine der einzigen, die mich wirklich versteht.
Ich versuche zu vergessen, dass ich dich nicht vergessen kann.
Natürlich, wie soll es auch anders sein, war Er ein sehr bedeutender Teil dieser Woche und meiner schlechten Laune. Gerade hat es geklingelt. Es war irgend jemand, aber trotzdem habe ich für einen klitze kleinen moment gedacht, dass er es sein könnte. Aber dann ist mir die wahrheit ins Gesicht gesprungen: Er hat mich vergessen, er wird nicht einfach bei dir Zuhause vorbeischauen und sagen:"Hey, ich liebe dich. Lass raus gehen und was erleben."
Langsam bekomme ich dieses Gefühl nicht mehr los, dass ich nichts wehrt bin; dass man mich einfach so benutzen kann, wie man will. Ich bin für nichts gut; man(n) kann mich einfach nicht lieben. Mein Aussehen, meine Art, mein Character, alles ist einfach scheiße; ich bin scheiße. Und das wird sich leider auch nicht ändern.
Meine beste Freundin ist echt die beste. Wir haben den ganzen freitag damit verbracht; zu reden. einfach über alles, einfach all diese verfickte scheiße rauslassen, die mich in den letzten wochen, monaten, tagen so belastet hat. Sie ist eine der einzigen, die mich wirklich versteht.
Ich versuche zu vergessen, dass ich dich nicht vergessen kann.
Natürlich, wie soll es auch anders sein, war Er ein sehr bedeutender Teil dieser Woche und meiner schlechten Laune. Gerade hat es geklingelt. Es war irgend jemand, aber trotzdem habe ich für einen klitze kleinen moment gedacht, dass er es sein könnte. Aber dann ist mir die wahrheit ins Gesicht gesprungen: Er hat mich vergessen, er wird nicht einfach bei dir Zuhause vorbeischauen und sagen:"Hey, ich liebe dich. Lass raus gehen und was erleben."
Langsam bekomme ich dieses Gefühl nicht mehr los, dass ich nichts wehrt bin; dass man mich einfach so benutzen kann, wie man will. Ich bin für nichts gut; man(n) kann mich einfach nicht lieben. Mein Aussehen, meine Art, mein Character, alles ist einfach scheiße; ich bin scheiße. Und das wird sich leider auch nicht ändern.
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